Die Zahl von Teenager-Müttern ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Dennoch bleibt es aus ärztlicher Sicht interessant, bei sehr jungen Schwangerschaften auf potenzielle Risiken zu achten. Und sich die Frage zu stellen: Welche neonatale Ergebnissen sind zu erwarten?
In zwei bis fünf Prozent aller Schwangerschaften kommt es zu einer Präeklampsie. Diese geht mit einer Erhöhung des sFlt-1-Wertes im Blut der Mutter einher. Kommt es zu schweren Verläufen, ist eine Entbindung aufgrund fehlender anderer kausaler Therapieoptionen unumgänglich.
Erkranken Frauen in der Schwangerschaft an Influenza, kann dies das Risiko für Komplikationen erhöhen. So besteht etwa ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten und niedriges Geburtsgewicht bis hin zu einer Totgeburt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Schwangere daher die Impfung gegen Influenza. Gleiches gilt mit Blick auf COVID-19.
Gonorrhö und Syphilis auf Rekordniveau: Die ECDC verzeichnet für 2024 die höchsten Fallzahlen sexuell übertragbarer Infektionen in Europa seit über einem Jahrzehnt. Besonders alarmierend ist die Verdopplung konnataler Syphilis-Fälle. Was Fachärztinnen und Fachärzte über Risikogruppen, Diagnostik und Prävention jetzt wissen müssen.
Frauen bekommen immer später Kinder. Während das Alter der Mütter bei der Geburt eines Kindes in Deutschland in der 1990er Jahren bei 27,9 Jahren lag, lag es 2024 bei 31,8 Jahren. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So spielen der Wunsch nach finanzieller Sicherheit, eine längere Ausbildungsdauer und andere Faktoren eine Rolle. Das hat Auswirkungen…
Das Ziel für die KI ist definiert und anspruchsvoll: Weg von Insellösungen, hin zu gemeinsamen Pfaden, um den vorhandenen riesigen Datenschatz nutzbar zu machen – und bei all dem die Patient*innen ebenso mitnehmen wie das eigene Team. Viele Projekte zeigen bereits, dass KI-Lösungen von Routineaufgaben entlasten und die Versorgungsqualität…
Fertilitätserhalt und Kinderwunsch, aber auch postmenopausale Beschwerden und Schutz vor Osteoporose sind Themen, mit denen sich Patientinnen mit Brustkrebs und ihre Ärzt*innen vor Beginn der systemischen Therapien auseinandersetzen müssen.
Der nichtinvasive, zellfreie DNA- Pränataltest (NIPT) wird seit Juli 2022 von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Er soll für Schwangere mit erhöhtem Risiko für kindliche Trisomie 21, 18 und 13 zur Verfügung stehen, aber die hohe Inanspruchnahme weckt Zweifel, ob der NIPT wie geplant eingesetzt wird.
Sexuell übertragbare Infektionen können lange unentdeckt bleiben und ernste Folgen haben. Aktuelle RKI-Zahlen zeigen, wie sich HIV, Gonorrhö und Syphilis in Baden-Württemberg entwickeln – und was vor Ansteckung schützt.
Hessen zählt heute weniger als halb so viele Geburtskliniken wie Anfang der 1990er Jahre – ein Rückgang, der sich im vergangenen Jahr noch einmal beschleunigt hat.
Welche Faktoren das Geschlecht eines Kindes beeinflussen, darüber wird viel diskutiert: der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs, die Ernährung, das Alter der Mutter.
Kaiserschnittgeburten sind längst keine Ausnahme mehr. Und dennoch sind die psychischen Auswirkungen auf betroffene Mütter noch nicht umfänglich erforscht. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Verlauf der Geburt außerplanmäßig zu einem Kaiserschnitt kommen muss.