Menopause, kognitive Veränderungen und psychische Belastung hängen eng zusammen: Neue Daten zeigen deutliche Einbußen bei Gedächtnis, Konzentration und emotionaler Stabilität. Auch die Hormonersatztherapie (HRT) wirkt nicht immer entlastend und steht teils selbst mit psychischen Beschwerden in Verbindung.
Im Zusammenhang mit induzierten Abtreibungen machen viele Fehlinformationen die Runde. Oftmals diskutiert wird etwa die Frage, ob sich in der Folge das Brustkrebsrisiko erhöht - ein Aspekt, der auch im Zusammenhang mit Fehlgeburten immer wieder genannt, jedoch bisher nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist.
Beim Rezidiv eines platinresistenten Ovarialkarzinoms fehlten bislang wirksame Langzeitstrategien. Die Phase-III-Studie ENGOT-ov65/KEYNOTE‑B96 zeigt nun erstmals, dass die Kombination aus Pembrolizumab und wöchentlichem Paclitaxel das Überleben signifikant verlängert – mit besonders deutlichem Nutzen bei PD‑L1‑positiven Tumoren. Die Ergebnisse…
Stress, Einsamkeit und Trauer gelten vielfach als Krebsrisikofaktoren. Eine aktuelle Meta-Analyse mit mehr als 400.000 Teilnehmenden zeigt jedoch: Für die meisten Krebsarten lässt sich kein relevanter Zusammenhang nachweisen.
Viele Frauen leiden in der Menopause unter Schlafstörungen, Hitzewallungen und anderen Beschwerden. Die Hormontherapie lindert diese effizient. Allerdings wird immer wieder diskutiert, ob die Hormontherapie die Gesamtmortalität erhöht.
Beim epithelialen Ovarialkarzinom begrenzen omentale Fettdepots die Wirksamkeit der Immuntherapie: Tumorassoziierte Makrophagen laden sich mit Lipiden auf, geraten in oxidativen Stress und blockieren eine effektive T‑Zell-Antwort. Neue Daten zeigen, wie die gezielte Hemmung von CCR5- oder CD36‑Signalwegen das Immunsystem reaktivieren könnte.
Eine HPV-Impfung schützt zuverlässig vor Gebärmutterhalskrebs - das zeigen unterschiedliche Studien. Nicht eindeutig beantwortet war jedoch die Frage, wie sich das Risiko im Laufe der Zeit nach der quadrivalenten HPV-Impfung verändert.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Zu den Risikofaktoren zählen etwa die Brustdichte, hormonelle Aspekte, familiäre Faktoren, aber auch Übergewicht und der Lebensstil. So handelt es sich neben solchen, die nicht beeinflussbar sind, also auch um vermeidbare Risikofaktoren.
Welche Faktoren das Geschlecht eines Kindes beeinflussen, darüber wird viel diskutiert: der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs, die Ernährung, das Alter der Mutter.
Nebenwirkungen lindern, aktiv etwas gegen die eigene Erkrankung unternehmen - die Motive für die Nutzung von Komplementär- und Alternativmedizin bei einer Brustkrebserkrankung sind vielfältig. Doch birgt diese Wahl der komplementären und alternativen Medizin auch in Kombination mit herkömmlichen Behandlungsmethoden Risiken?
Kaiserschnittgeburten sind längst keine Ausnahme mehr. Und dennoch sind die psychischen Auswirkungen auf betroffene Mütter noch nicht umfänglich erforscht. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Verlauf der Geburt außerplanmäßig zu einem Kaiserschnitt kommen muss.
Leiden Schwangere unter entzündlichen Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn, sind sie häufiger von Störungen der Darmflora betroffen. Nicht ausreichend bekannt war bisher, wie sich die Erkrankung auf die Vaginalschleimhaut auswirkt. Dabei erhöhen vaginale Entzündungen das Risiko für nachteilige Schwangerschaftsergebnisse.