Muttermilch abpumpen und später füttern? Wird sie richtig gelagert, ist das kein Problem. Eigentlich. Denn der Rhythmus der Kinder kann dadurch neuen Erkenntnissen zufolge aus dem Tritt geraten.
Adipositas geht mit zahlreichen gesundheitlichen Risiken einher. Stoffwechselerkrankungen, Atemwegsprobleme, Krebs. Haben Frauen mit Adipositas einen Kinderwunsch, kommt es auch hier häufig zu Herausforderungen. Denn vielfach geht Fettleibigkeit nicht nur mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftskomplikationen einher, auch…
Auch nach einer Brustkrebserkrankung können bei den Betroffenen Metastasen auftreten - oft noch Jahre, nachdem der Primärtumor entfernt wurde. Besonders oft betroffen: Lunge, Knochen und Leber - mit negativen Folgen für die Prognose der Betroffenen. Die ruhenden Tumorzellen können etwa durch Infektionen wie etwa Grippe oder SARS-CoV-2-Infektionen…
Etwa jede achte Frau erkrankt an Brustkrebs. 18.500 Betroffene sterben jährlich in Deutschland daran. Wie die Prognose ist, hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. So sind zum Beispiel die Größe des Tumors und eine mögliche Metastasierung mitbestimmend. Je früher eine Erkrankung diagnostiziert wird, desto besser ist darum häufig die Prognose.
Etwa 12 Millionen CT-Untersuchungen werden alleine in Deutschland jährlich durchgeführt. Die Tendenz ist steigend. Blutungen, Tumore, Brüche - Computertomographien sorgen für eine präzise Darstellung und ermöglichen eine sichere Diagnose. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite wird immer wieder auch über negative Folgen der CT-Bildgebung…
Das Risiko für neue Primärtumore ist bei ehemaligen Krebspatientinnen oftmals erhöht. Wissenschaftler haben nun analysiert, wie hoch dieser Risikoanstieg bei Brustkrebspatientinnen tatsächlich ist.
Eine Infektion mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) geht für Säuglinge oftmals mit massiven gesundheitlichen Risiken einher. Sie ist die häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte bei Säuglingen mit Atemwegserkrankungen. Zudem kommt es Wissenschaftlern zufolge jährlich zu 45.700 RSV-bedingten Todesfällen.
Haben Frauen, die vom prämenstruellen Syndrom betroffen sind, ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Dieser Frage sind Wissenschaftler vom Karolinska-Institut in Stockholm nachgegangen.
Die Frage, ob die Mortalitätsrate in Kliniken mit hohen Fallzahlen und damit mit mehr Erfahrung geringer ist als in Kliniken mit weniger Erfahrung, war schon häufiger Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, inwieweit eine neoadjuvante Chemotherapie (NACT) dies ausgleichen kann.
Die HPV-Impfung gegen zeigt Erfolge: In Dänemark wurden die krebserregenden HPV Typen 16/18 bei geimpften Frauen nahezu eliminiert. Auch ungeimpfte profitieren.
Junge Menschen mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom profitieren von der neuen Chemotherapie BrECADD. Neueste Daten zeigen einen besseren Erhalt der Fertilität als nach der bisherigen Standardtherapie.
Eizellen pausieren ihre Reifung über Jahre – ein biologisches Rätsel, das Forschende aus Konstanz und Göttingen nun ein Stück weit gelöst haben. Sie identifizierten das Protein 4E-T als zentralen Regulator, der die Übersetzung genetischer Informationen unterdrückt und so den Reifeprozess stoppt. Die Erkenntnisse könnten helfen,…
Die Lebenserwartung steigt nicht mehr so rasant wie früher – das zeigen neue internationale Studien. Wer zwischen 1939 und 2000 geboren wurde, wird laut Prognosen kaum die magische 100 erreichen. Der medizinische Fortschritt stößt an Grenzen, und die großen Zugewinne der Vergangenheit lassen sich heute nicht mehr wiederholen.
Trotz kostenloser Vorsorgeangebote vermeiden viele Menschen medizinische Informationen – selbst bei potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen. Fast ein Drittel der Befragten will gar nicht wissen, ob sie krank sind. Die Gründe reichen von Angst über Überforderung bis hin zu mangelndem Vertrauen in das Gesundheitssystem.
Ein internationales Forschungsteam hat einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus identifiziert, durch den das Brustkrebsmedikament Tamoxifen das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Denn Tamoxifen wirkt – so die Studienergebnisse – direkt auf einen zentralen Tumorsignalweg und übernimmt die Funktion, die sonst genetische Mutationen…