Vitamin D spielt eine wichtige Rolle in der Diskussion darum, was vor Krebs schützen kann. Diese randomisierte Placebo-kontrollierte Studie weist einen protektiven Effekt bei postmenopausalen Frauen nach – der allerdings nicht-signifikant ausfällt.
Den Babyblues abmildern – das klingt lohnenswert. Das haben sich auch kanadische Forscher gedacht und bei einer kleinen Gruppe frischgebackener Mütter ein Nahrungsergänzungs-Triplett eingesetzt. Mit offenbar positivem Ergebnis.
Schwangeren Frauen steht eine Reihe an Nahrungsergänzungsmitteln zur Verfügung, die dem Wohle ihres Ungeborenen dienen sollen. So sagt man Fischölkapseln nach, dass sie die geistige Entwicklung fördern sollen. Australische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass dies nicht der Fall ist. Es ist sogar wahrscheinlich, dass die Kapseln Nachteile…
Statt dem vielfach berichteten, reduzierten Ovarialkarzinomrisiko unter Einnahme der Pille haben deutsch-amerikanische Forscher nun genau das Gegenteil festgestellt. Nehmen Frauen die Pille unter einem halben Jahr lang ein, steigt ihr Krebsrisiko um bis zu 83%.
Brustkrebspatientinnen mussten bislang den Verlust ihrer Haare in Kauf nehmen, wenn sie sich einer notwendigen Chemotherapie unterzogen. Doch dagegen scheint ein neues Kraut gewachsen: Eine Kühlkappe, die die Haare vor dem Ausfallen rettet.
Der Inhaltsstoff Isoflavon aus der Soja-Pflanze wirkt auch bei bereits erkrankten Frauen Wunder: So sterben hormonrezeptornegative Brustkrebspatientinnen deutlich seltener, wenn die Pflanze regelmäßig Teil ihres Speiseplans ist.
Ein generelles Frühgeburts-Screening von Erstgebärenden wird wohl erstmal nicht kommen. Die hier untersuchte Kombination aus Zervixlängenmessung und Fibronektin-Konzentration war nicht genau genug, um das Risiko abzuschätzen.
Obwohl Metformin in vielen Fällen schon eine krebsprotektive Wirkung gezeigt hat, scheinen Frauen über 65 Jahren nicht von einer prophylaktischen Einnahme zu profitieren. Ihre nachfolgende Krebsinzidenz ist identisch mit der unter anderen klinischen Alternativen.
Männer sind auch ein bisschen schwanger. Neben oft beobachteten Gewichtszunahmen können sie tatsächlich auch perinatale Depressionen ausbilden. Dabei hängt vieles von ihrer eigenen Gesundheit und der Beziehung zur Mutter ihres Kindes ab.
Schwangere laufen besonders Gefahr, eine Grippe zu bekommen und einen schweren Erkrankungsverlauf zu erleiden. Hat es eine Schwangere dann doch erwischt, kann sie bedenkenlos Neuraminidase-Hemmer einnehmen, um die Symptome zu lindern.
Offenbar scheint die Therapie der Schilddrüsenunterfunktion in der Schwangerschaft keinen besonderen Nutzen zu haben. Laut dieser Studie hatte eine Tablettenintervention zumindest keinerlei Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen der Kinder.
Es muss nicht immer der Mutationsstatus sein: eine hohe Brustdichte, u.a. gepaart mit leichtem Übergewicht oder einem höheren Alter bei der ersten Schwangerschaft (> 30 Jahre) erklären mehr als die Hälfte aller Brustkrebsfälle.
Es ist nicht mehr zu leugnen: Wer zu viel auf die Waage bringt, erhöht nicht nur sein Diabetes- und Herz-Kreislauf-Risiko, sondern auch massiv sein Krebsrisiko. Insbesondere Tumoren am Verdauungstrakt und weibliche hormonabhängige Krebsformen nehmen dann zu.
Es gibt viele Gründe, sich gesund zu ernähren. Einer davon: man tut seinen Knochen etwas Gutes. Sowohl die Knochendichte bleibt nach der Menopause stabiler, zudem sinkt das Frakturrisiko der Hüfte.
Körper und Geist mit fernöstlicher Lehre in Einklang zu bringen, hilft gesunden wie erkrankten Frauen. So verbessert sich die Lebensqualität von bestrahlten Brustkrebspatientinnen signifikant, wenn sie regelmäßig Yoga-Übungen machen.