Werden Raucher auf ihr persönliches Gesundheitsrisiko hingewiesen und werden ihnen Möglichkeiten zur Unterstützung beim Rauchstopp aufgezeigt, steigt die Chance, dass sie tatsächlich aufhören.
Muss Frauen noch in der Schwangerschaft der Blinddarm entfernt werden, besteht ein gewisses Risiko für den Fetus. Allerdings hängen anschließende Früh- und Fehlgeburten gar nicht vom Eingriff selber ab – sondern von geburtshilflichen Faktoren wie einer Zervixinsuffizienz.
Eine Frühgeburt ist ein unabhängiger Risikofaktor für CVD, bei extremen Frühgeburten gilt dies besonders. Allerdings lässt sich lediglich ein Teil dieser Assoziation auf die Entstehung konventioneller Risikofaktoren zurückführen.
Kinder können ihren Eltern auf die Nerven gehen. Und offenbar auch aufs Herz: Je mehr Kinder Frauen bekommen, desto mehr steigt das Risiko für koronare Herzerkrankungen. Interessanterweise sind auch die Männer betroffen.
Zwar hilft die Bestrahlung bei schmerzhaften Knochenmetastasen nicht jedem Patienten, dennoch sollte jeder diese angeboten bekommen. Denn die Responder profitieren von einer signifikanten Verbesserung ihrer Lebensqualität.
Ein gesunder Geist lebt im gesunden Körper. Demzufolge müsste ganzheitlicher Sport auch in allen Lebenslagen eine Hilfe sein. Allerdings gilt das für menopausale Frauen mit Schlafstörungen nur bedingt.
Ein Nackenhygrom an sich ist bereits kein gutes Zeichen. Ist es jedoch auch noch septiert, steigt das Risiko für chromosmale Anomalien signifikant um das 40-fache an.
Hohe Östrogenspiegel können möglicherweise vor Ängsten und Depressionen schützen, die einer belastenden Situation folgen würden. Vermutlich haben die Hormone Einfluss auf das (V)Erlernen der Angst.
Auch wenn übergewichtige Frauen mehrfach versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren, haben sie dennoch ein höheres Risiko für hormonabhängige Karzinome. Und das gilt sowohl für Brust- als auch für Endometriumkrebs.
Menschen, die unter psychischem Stress leiden, sterben eher an Krebs. Dazu zählen Tumore der Speiseröhre, des Pankreas, der Prostata oder auch Leukämie. Ob Stress auch Ursache für Krebs sein kann, muss aber erst noch erforscht werden.
Zwar kann die Behandlung eines subklinischen Hypothyreoidismus die Rate an Schwangerschaftsverlusten reduzieren. Aber dafür nehmen andere Schwangerschaftskomplikationen wie Frühgeburten, Gestationsdiabetes oder Präeklampsien zu.
Nicht nur für Hochrisikogruppen interessant: das spätere Abnabeln von Neugeborenen um 3 Minuten verbessert langfristig die Eisen- und Hämoglobinwerte im Blut und beugt somit Anämien vor.
Wenn Intimduschen angewendet werden, steigt nicht nur die Konzentration an Weichmachern im Urin, auch das Risiko für Geschlechtskrankheiten ist erhöht. Und: Eine aktuelle Arbeit weist ebenso ein erhöhtes Risiko für Ovarialkarzinome nach.
Warum Frauen seltener von Karzinomen im Ösophagus oder Magen betroffen sind, konnte bisher nicht geklärt werden. Eine mögliche Antwort: Es könnte an den Hormonen liegen.
Chinesische Forscher haben jetzt einen bislang unentdeckten Faktor gefunden, der über das Geschlecht des eigenen Kindes entscheiden könnte: den Blutdruck. Je höher der systolische Wert, desto wahrscheinlicher wird es ein Junge.