Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Hier erfahren Sie alles zu den neuesten Therapieoptionen und Prognosen sowie Risikogenen und Risikofaktoren für Brustkrebs!

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MammakarzinomVerbesserte Therapien sorgen für Rückgang der Brustkrebsmortalität

Das Thema Brustkrebs ist in den vergangenen Jahren mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Screenings haben die Früherkennung deutlich verbessert und auch die Therapien haben sich stetig weiterentwickelt. Doch inwieweit ist die Brustkrebssterblichkeit im Zuge dieser Entwicklungen zurückgegangen? Diese und weitere Fragen standen im…

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MammakarzinomLängere Mammografie-Intervalle ohne Nachteile für ältere Patientinnen?

Regelmäßige Mammografien spielen eine wichtige Rolle in der Brustkrebsnachsorge. So empfehlen sowohl US-amerikanische als auch britische Richtlinien ein jährliches Brustkrebs-Screening nach einer Operation. Eine aktuelle Studie, die auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium vorgestellt wurde, hat nun die Intervalle in den Blick genommen. 

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MammakarzinomWer profitiert von vorbeugender Behandlung mit Anastrozol?

Haben postmenopausale Frauen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, spielt das Thema Prävention eine entscheidende Rolle. Wissenschaftler haben nun untersucht, inwiefern der Aromatasehemmer Anastrozol das Risiko reduzieren kann. Die Ergebnisse sind vielversprechend. 

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Brustkrebspatientinnen leben länger bei gesundem Lebensstil

Menschen, die die Empfehlungen zur Krebsprävention beherzigen, leben länger. Ob das in gleichem Maße auch für Krebspatienten nach der Diagnose gilt, war bislang wenig erforscht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun gezeigt, dass…

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Deutsche KrebshilfeDie optimale Therapie bei Brustkrebs finden

Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober macht die Deutsche Krebshilfe auf richtungsweisende Forschung bei dieser Krebsart aufmerksam. Das von ihr mit zwei Millionen Euro geförderte wissenschaftliche Verbund-projekt „DETECT-CTCHIGH“ verfolgt das Ziel, die Behandlungsmöglichkeiten bei metastasierendem Brustkrebs zu verbessern. Anhand von sogenannten…

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Kongressbericht 202320 Jahre zertifizierte Qualitätssicherung und Interdisziplinarität live!

Mit einer sensationellen Besucherzahl von über 2.300 Teilnehmenden versammelte sich die senologische Fachcommunity Anfang Juli zum 42. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie e. V. (DGS) im ICM Internationales Congress Centrum München. Die hochkarätige Fortbildung stand unter dem Motto „20 Jahre erfolgreiche Zertifizierung: 20 Jahre…

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Kongressbericht zum 42. DGS-JahreskongressHirnmetastasen beim Mammakarzinom: Wie sieht die Behandlungsrealität aus?

Bis zu 40% der metastasierten Mammakarzinom-Patientinnen erleben Hirnmetastasen, so Frau Professor Witzel. Dies ist prognosebestimmend, da nur 1/3 dieser Patientinnen länger als 15 Monate überleben. Besonders Frauen mit HER2-positivem und tripel-negativen Brustkrebs haben ein hohes Risiko. Neben der gezielten Bestrahlung und – zunehmend seltener…

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Lymphknotenbiopsie bei frühem Brustkrebs künftig obsolet?

Die Sentinel-Lymphknotenbiopsie (SLNB) gilt zwar als Therapiestandard zum axillären Staging beim frühen Brustkrebs, da sie jedoch nicht mit kurativer Absicht durchgeführt wird, stellten sich die Autoren der SOUND-Studie die Frage, ob man nicht darauf verzichten könne.

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Neue Strategien der Systemtherapie beim HER2-positiven metastasierten Mammakarzinom

Die HER2-Positivität ist prädiktiv für das Ansprechen auf Anti-HER2-gerichtete Therapien. Durch die Entwicklung neuer Anti-HER2-Strategien verbessert sich die Behandlung von HER2-positiven Tumoren stetig, sodass mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Anti-HER2-Therapien verfügbar ist, welche die Substanzklassen der Anti-HER2-Antikörper,…

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Kongressbericht zum 42. DGS-JahreskongressWelche Patientin kann auf die Chemo verzichten? Neueste prospektive Daten zum EndoPredict®-Test

Wie hoch ist das Fermetastasierungsrisiko bei meiner ER2+, HER2--Patientin mit negativem Nodalstatus? Profitiert sie wirklich von der adjuvanten Chemotherapie oder reicht die endokrine Therapie? Diese Fragen könnten künftig mithilfe eines neuen Genexpressionstestes der 2. Generation präzise und belastbar beantwortet werden.

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Kongressbericht zum 42. DGS-JahreskongressWo findet Übertherapie statt – wird zu viel operiert?

In der chirurgischen Therapie des Mammakarzinoms hat die vergangenen 100 Jahre eine wahre De-Eskalation stattgefunden: es wurde immer schonender therapiert, ohne dabei die onkologische Sicherheit einzubüßen. Im Hinblick auf diese Sicherheit müsse man daher nicht nur die mögliche Übertherapie im Blick haben, sondern auch das „zu wenig“, welches jene…