Frauen zeigen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft andere Symptome als Männer – doch die Diagnostik hinkt hinterher. Die Gesundheitsministerkonferenz in Hannover nimmt sich des Problems an und drängt auf eine geschlechtersensiblere Medizin in Forschung, Versorgung und Ausbildung.
Die Hausärzte in Baden-Württemberg protestieren gegen die Sparpläne der Bundesregierung. Besonders die Fixkostendegression in der Hausarztzentrierten Versorgung und die Rücknahme der Entbudgetierung treffen die Praxen – der Verband warnt vor einer Gefährdung der wohnortnahen Versorgung.
Periodenkrämpfe, vulväres Brennen oder Dyspareunie werden von Patientinnen häufig lange verschwiegen – dabei können sich dahinter Endometriose, Vulvodynie oder chronische Unterbauchschmerzsyndrome verbergen. Ein Schmerztagebuch, eine strukturierte Anamnese und der gezielte Einsatz interdisziplinärer Diagnostik helfen, Betroffene schneller zur…
Menstruationsbeschwerden und Arbeitsalltag: Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie stark Periodenschmerzen die Leistungsfähigkeit von Frauen im Job beeinflussen – und wie selten offen darüber gesprochen wird. Eine Fachanwältin für Arbeitsrecht erklärt, wann eine Krankschreibung wegen Menstruationsbeschwerden zulässig ist und was Beschäftigte ihrem…
Vor dem Landgericht Berlin muss sich ein 41-jähriger Palliativmediziner wegen 15-fachen Mordes an schwerstkranken Patienten verantworten – belastet durch toxikologische Gutachten, abgehörte Gespräche und Hinweise aus dem eigenen Pflegeteam. Der Fall wirft drängende Fragen zu Kontrollmechanismen und kollegialer Wachsamkeit in der ambulanten…
Gonorrhö und Syphilis auf Rekordniveau: Die ECDC verzeichnet für 2024 die höchsten Fallzahlen sexuell übertragbarer Infektionen in Europa seit über einem Jahrzehnt. Besonders alarmierend ist die Verdopplung konnataler Syphilis-Fälle. Was Fachärztinnen und Fachärzte über Risikogruppen, Diagnostik und Prävention jetzt wissen müssen.
Medizinstudentinnen berichten von verbalen Übergriffen, anzüglichen Kommentaren und körperlichen Grenzüberschreitungen. Die Bundesärztekammer sichert Unterstützung zu, kündigt Compliance-Vorgaben und Schutzkonzepte an – und macht Machtmissbrauch zum Kernthema des Ärztetags 2027.
Mifepristone bleibt online verschreibbar: Der US Supreme Court hält den Versand der Abtreibungspille per Post vorerst aufrecht und setzt eine restriktive Entscheidung des Berufungsgerichts in New Orleans aus. Damit bleibt der telemedizinische Zugang zum wichtigsten Medikament für Schwangerschaftsabbrüche in den USA während des laufenden Verfahrens…
Lieferengpässe bei Antibiotika und Onkologika: Die EU hat sich auf neue Regeln geeinigt, um die Produktion kritischer Arzneimittel in Europa mit öffentlichen Geldern zu fördern. Künftig sollen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in der EU hergestellte Medikamente bevorzugt und gemeinsame Beschaffungen erleichtert werden.
Nach 21 Verhandlungstagen und mehr als 70 Zeugen steht am Landgericht Osnabrück das Urteil gegen einen 43-jährigen Arzt bevor. Die Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre Haft und ein lebenslanges Berufsverbot, die Verteidigung plädiert auf Bewährung.
Der Mord an einem Mediziner aus der Vulkaneifel beschäftigte bundesweit die Justiz – nun ordnet der Bundesgerichtshof eine teilweise Neuverhandlung an und rückt die Verantwortung der früheren Lebensgefährtin erneut in den Fokus.
Der Anteil der Kaiserschnittgeburten hat 2024 einen Rekord erreicht: Bundesweit kommt inzwischen jede dritte Klinikgeburt operativ zur Welt, mit starken regionalen Unterschieden.
Ein 44‑jähriger Wissenschaftler soll seine Ehefrau und sein zwei Monate altes Kind in Düsseldorf während einer akuten Psychose getötet haben. Nun prüft das Landgericht, ob er dauerhaft in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht wird.
Nach erschreckenden Diagnosen warnen Moderatorin Lola Weippert und Sängerin Vanessa Mai vor falscher Angst: Regelmäßige Vorsorge beim Frauenarzt kann entscheidend sein.
Starke Unterleibsschmerzen, diffuse Beschwerden und ein unerfüllter Kinderwunsch – hinter diesen Symptomen steckt oft Endometriose. Warum steigende Diagnosezahlen auf mehr Aufmerksamkeit statt auf mehr Erkrankungen hindeuten.