Ein generelles Frühgeburts-Screening von Erstgebärenden wird wohl erstmal nicht kommen. Die hier untersuchte Kombination aus Zervixlängenmessung und Fibronektin-Konzentration war nicht genau genug, um das Risiko abzuschätzen.
Obwohl Metformin in vielen Fällen schon eine krebsprotektive Wirkung gezeigt hat, scheinen Frauen über 65 Jahren nicht von einer prophylaktischen Einnahme zu profitieren. Ihre nachfolgende Krebsinzidenz ist identisch mit der unter anderen klinischen Alternativen.
Männer sind auch ein bisschen schwanger. Neben oft beobachteten Gewichtszunahmen können sie tatsächlich auch perinatale Depressionen ausbilden. Dabei hängt vieles von ihrer eigenen Gesundheit und der Beziehung zur Mutter ihres Kindes ab.
Schwangere laufen besonders Gefahr, eine Grippe zu bekommen und einen schweren Erkrankungsverlauf zu erleiden. Hat es eine Schwangere dann doch erwischt, kann sie bedenkenlos Neuraminidase-Hemmer einnehmen, um die Symptome zu lindern.
Offenbar scheint die Therapie der Schilddrüsenunterfunktion in der Schwangerschaft keinen besonderen Nutzen zu haben. Laut dieser Studie hatte eine Tablettenintervention zumindest keinerlei Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen der Kinder.
Es muss nicht immer der Mutationsstatus sein: eine hohe Brustdichte, u.a. gepaart mit leichtem Übergewicht oder einem höheren Alter bei der ersten Schwangerschaft (> 30 Jahre) erklären mehr als die Hälfte aller Brustkrebsfälle.
Es ist nicht mehr zu leugnen: Wer zu viel auf die Waage bringt, erhöht nicht nur sein Diabetes- und Herz-Kreislauf-Risiko, sondern auch massiv sein Krebsrisiko. Insbesondere Tumoren am Verdauungstrakt und weibliche hormonabhängige Krebsformen nehmen dann zu.
Es gibt viele Gründe, sich gesund zu ernähren. Einer davon: man tut seinen Knochen etwas Gutes. Sowohl die Knochendichte bleibt nach der Menopause stabiler, zudem sinkt das Frakturrisiko der Hüfte.
Körper und Geist mit fernöstlicher Lehre in Einklang zu bringen, hilft gesunden wie erkrankten Frauen. So verbessert sich die Lebensqualität von bestrahlten Brustkrebspatientinnen signifikant, wenn sie regelmäßig Yoga-Übungen machen.
Heben oder bewegen Frauen während ihrer Arbeit schwere Gegenstände, hat das auch Auswirkungen auf ihren Kinderwunsch. Besonders übergewichtige und ältere Frauen haben dann eine messbar verringerte ovarielle Reserve.
Nun bestätigen auch die Ergebnisse der bis dahin größten populationsbasierten Studie die klinischen Daten: eine depressive Vorgeschichte erhöht das Risiko für postpartale Depressionen elementar. Auch Gestationsdiabetes ist ein unabhängiger Risikofaktor.
Frauen die unter erhöhten Entzündungswerten leiden und bereits eine oder mehrere Schwangerschaftsabbrüche erlebt haben, profitieren von der Einnahme niedrig dosierten Aspirins. Sie erhöhen damit die Chance, ein lebendes Kind zur Welt zu bringen.
In Entwicklungsländern wie z.B. Mexiko ist das Zervixkarzinom auf dem Vormarsch. Eine einfache und nicht-invasive Lösung zur frühen Detektion haben Forscher jetzt in einem ehemaligen Drogen-Hund gefunden. Durch Schnüffeln an Damenbinden erkannte er zuverlässig Krebszellen.
Wenn Mütter ihren Kindern eine gesunde Entwicklung – körperlich wie geistig – gewähren wollen, sollten sie keine Lakritze während der Schwangerschaft essen. Denn das begünstigt eine verfrühte Pubertät.
Die Einnahme von Blutverdünnern soll vor Brustkrebs schützen. Nun haben amerikanische Forscher auch einen möglichen Mechanismus dieser Schutzwirkung entdeckt: Die mammographische Dichte nimmt ab.