Pärchen hält Händchen beim Spazierengehen
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Hodgkin-Lymphom: Neue Chemotherapie schont Fruchtbarkeit

Junge Menschen mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom profitieren von der neuen Chemotherapie BrECADD. Neueste Daten zeigen einen besseren Erhalt der Fertilität als nach der bisherigen Standardtherapie.

Dominosteine - eine Hand stoppt dem Dominoeffekt
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Biologisches PausenprogrammSchlüsselprotein der Eizellenreifung identifiziert

Eizellen pausieren ihre Reifung über Jahre – ein biologisches Rätsel, das Forschende aus Konstanz und Göttingen nun ein Stück weit gelöst haben. Sie identifizierten das Protein 4E-T als zentralen Regulator, der die Übersetzung genetischer Informationen unterdrückt und so den Reifeprozess stoppt. Die Erkenntnisse könnten helfen,…

Konzept des Alterns, dargestellt mit einem Zeitstrahl und 3 Miniaturmännchen
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Demografie & Gesundheit100 Jahre alt? Für viele bleibt das ein Traum

Die Lebenserwartung steigt nicht mehr so rasant wie früher – das zeigen neue internationale Studien. Wer zwischen 1939 und 2000 geboren wurde, wird laut Prognosen kaum die magische 100 erreichen. Der medizinische Fortschritt stößt an Grenzen, und die großen Zugewinne der Vergangenheit lassen sich heute nicht mehr wiederholen.

3 weibliche Strichmännchen - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen
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Lieber nicht wissen? Jeder Dritte meidet Infos über mögliche Krankheiten

Trotz kostenloser Vorsorgeangebote vermeiden viele Menschen medizinische Informationen – selbst bei potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen. Fast ein Drittel der Befragten will gar nicht wissen, ob sie krank sind. Die Gründe reichen von Angst über Überforderung bis hin zu mangelndem Vertrauen in das Gesundheitssystem.

Tamoxifen - Molekülstruktur
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PI3K-Signalweg: direkt aktiviertErhöhtes Risiko für Gebärmutterkrebs durch Tamoxifen - eine mögliche Erklärung

Ein internationales Forschungsteam hat einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus identifiziert, durch den das Brustkrebsmedikament Tamoxifen das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Denn Tamoxifen wirkt – so die Studienergebnisse – direkt auf einen zentralen Tumorsignalweg und übernimmt die Funktion, die sonst genetische Mutationen…

Schwangere mit grauer Strickjacke umfasst ihren Babybauch
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Warum Stillen bei Bluthochdruck-Patientinnen mehr gefördert werden sollte

Die Rate an schwangerschaftsassoziierten Bluthochdruck-Erkrankungen wie Präeklampsie, Eklampsie oder auch Schwangerschaftsdiabetes nehmen weltweit zu. Eine wirksame Methode, langfristige Gesundheitsrisiken sowohl für die Mutter als auch für das Kind zu senken ist das Stillen. Dennoch neigen insbesondere Bluthochdruckpatientinnen dazu, ihre…

Östrogen – ein körpereigener Schutzschild
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GendermedizinWie Östrogen die Nieren schützt – und was das mit Zelltod zu tun hat

Warum Frauen besser vor akutem Nierenversagen geschützt sind? Das könnte vor allem am Hormon Östrogen liegen. Denn Östrogen verhindert, dass Zellen durch einen speziellen Mechanismus, die sogenannte Ferroptose, absterben. Besonders aktiv sind bestimmte Östrogenformen, die gleich mehrere Schutzsysteme im Körper anstoßen und so weibliche Nieren…

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MammakarzinomPatientinnen mit ESR1-Mutation profitieren von Camizestrant

Bei Brustkrebspatientinnen mit ESR1-Mutation kommt es zu einer Resistenz gegen Aromatase-Hemmer. Dies wirkt sich signifikant auf die Prognosen der Betroffenen aus. Profitieren könnten die Frauen von einem Wechsel auf Camizestrant, wie eine Studie zeigt.

Ein inniger Moment zwischen Mutter und Kind
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Zwischen Glück und ÜberforderungDie stille Krise nach der Geburt: Spezialisierte Hilfe ist nur schwer zu finden

Etwa jede fünfte Mutter erlebt nach der Geburt nicht nur Glück, sondern fühlen sich überfordert,  hilflos oder haben Schwierigkeiten, eine Bindung zum Kind aufzubaune. Eine gezielte Therapie in Mutter-Kind-Tageskliniken kann dann nicht nur helfen, Ängste und Depressionen zu lindern, sondern gleichzeitig auch die Bindung zum Kind zu stärken. Die…

Epigenetische Veränderungen bereits in der Eizelle können die kindliche Entwicklung beeinflussen
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Präkonzeptionelle GesundheitEpigenetische Prägung bereits in der Eizelle: Autismusrisiko durch mütterliche Adipositas

Autismus entsteht nur zu einem geringen Anteil durch genetische Faktoren – epigenetische Prozesse spielen eine entscheidende Rolle. Besonders das Körpergewicht der Mutter vor der Schwangerschaft beeinflusst die neurologische Entwicklung des Kindes. Anscheinend ist bereits die Eizelle epigenetisch vorgeprägt – mit geschlechtsspezifischen Folgen.
 

Gebärmutterhalskrebs: fünf neue Risikogene entdeckt
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Genetische SpurensucheEndometriumkarzinom: Fünf neue Genvarianten entdeckt

Fünf neu entdeckte genetische Risikofaktoren könnten dazu beitragen,  individuelle Risiken besser einzuschätzen und neue Ansätze für Prävention und Therapie zu entwickeln. Die Erkenntnisse zeigen, wie tief genetische Veränderungen in die Entstehung des Endometriumkarzinoms eingreifen.

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Carcinoma in situMedikament verlangsamt Zellwachstum

Mit der Frage, ob ein Medikament, das ursprünglich zur Behandlung sogenannter Wechseljahrsbeschwerden entwickelt wurde, zur Prävention von Brustkrebs eingesetzt werden kann, haben sich amerikanische Wissenschaftler befasst.