Finger weg oder unbedenklich?Topische Retinoide in der Schwangerschaft

Daniela Lukaßen-Held

andreipugach/stock.adobe.com
0,86 pro 1.000 Kinder waren im ersten Trimester topischen Retinoiden ausgesetzt. 3,3 Prozent dieser Säuglinge waren von schweren angeborenen Fehlbildungen betroffen.

Topische Retinoide werden vielfach zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer Akne genutzt. In Dänemark, Island, Norwegen und Schweden hat sich die Nutzung topischer Retinoide in den vergangenen 18 Jahren bei Frauen im Reproduktionsalter verdreifacht. Von einem Konsum in der Schwangerschaft wird mit Blick auf die teratogene Wirkung oft abgeraten. Zurecht?

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