Die Zahl von Teenager-Müttern ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Dennoch bleibt es aus ärztlicher Sicht interessant, bei sehr jungen Schwangerschaften auf potenzielle Risiken zu achten. Und sich die Frage zu stellen: Welche neonatale Ergebnissen sind zu erwarten?
In zwei bis fünf Prozent aller Schwangerschaften kommt es zu einer Präeklampsie. Diese geht mit einer Erhöhung des sFlt-1-Wertes im Blut der Mutter einher. Kommt es zu schweren Verläufen, ist eine Entbindung aufgrund fehlender anderer kausaler Therapieoptionen unumgänglich.
Erkranken Frauen in der Schwangerschaft an Influenza, kann dies das Risiko für Komplikationen erhöhen. So besteht etwa ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten und niedriges Geburtsgewicht bis hin zu einer Totgeburt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Schwangere daher die Impfung gegen Influenza. Gleiches gilt mit Blick auf COVID-19.
Frauen bekommen immer später Kinder. Während das Alter der Mütter bei der Geburt eines Kindes in Deutschland in der 1990er Jahren bei 27,9 Jahren lag, lag es 2024 bei 31,8 Jahren. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So spielen der Wunsch nach finanzieller Sicherheit, eine längere Ausbildungsdauer und andere Faktoren eine Rolle. Das hat Auswirkungen…
Der nichtinvasive, zellfreie DNA- Pränataltest (NIPT) wird seit Juli 2022 von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Er soll für Schwangere mit erhöhtem Risiko für kindliche Trisomie 21, 18 und 13 zur Verfügung stehen, aber die hohe Inanspruchnahme weckt Zweifel, ob der NIPT wie geplant eingesetzt wird.
Hessen zählt heute weniger als halb so viele Geburtskliniken wie Anfang der 1990er Jahre – ein Rückgang, der sich im vergangenen Jahr noch einmal beschleunigt hat.
Welche Faktoren das Geschlecht eines Kindes beeinflussen, darüber wird viel diskutiert: der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs, die Ernährung, das Alter der Mutter.
In Russland sollen Frauen ohne Kinderwunsch künftig automatisch zum Psychologen – ein Schritt des Gesundheitsministeriums, der massive Kritik und Sorgen um Grundrechte auslöst.
Eine aktuelle Analyse des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung macht deutlich, wie oft Frauen in Deutschland bei der Familienplanung auf unerwartete biologische Hürden stoßen – und welche zentrale Rolle das Alter dabei spielt.
Leiden Schwangere unter entzündlichen Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn, sind sie häufiger von Störungen der Darmflora betroffen. Nicht ausreichend bekannt war bisher, wie sich die Erkrankung auf die Vaginalschleimhaut auswirkt. Dabei erhöhen vaginale Entzündungen das Risiko für nachteilige Schwangerschaftsergebnisse.
In Neu-Ulm beginnt der Prozess gegen eine Mutter und ihre Mutter, nachdem ein Neugeborenes nach einer geplanten Hausgeburt ohne ärztliche Begleitung starb. Trotz bekannter Beckenlage des Babys wurde kein Mediziner hinzugezogen. Erst eine halbe Stunde nach der Geburt wurde ein Notarzt alarmiert – zu spät, um das Leben des Kindes zu retten.
Bei Fieber und Schmerzen greifen Frauen auch in der Schwangerschaft häufig zu Paracetamol. Allerdings wird immer wieder darüber diskutiert, ob die Einnahme des Medikaments die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen kann.
Nach der Übernahme der Diako durch den Malteserorden wird das Angebot an Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg eingeschränkt – ein Schritt, der Kritik aus Gesellschaft und Politik hervorruft.
Im Evangelischen Krankenhaus Bethel sind eineiige Drillingsmädchen zur Welt gekommen – ein medizinisches Ausnahmeereignis, das nur äußerst selten vorkommt.