Ein schwerstbehindertes Kind erhält aufgrund grober Behandlungsfehler während der Schwangerschaft seiner Mutter eine hohe Entschädigung. Die Klinik verfügte nicht über eine notwendige Abteilung.
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) zählt zu den häufigsten malignen Kindererkrankungen und macht etwa ein Viertel aller Krebserkrankungen im Kindesalter aus. In der Vergangenheit wurden bereits Zusammenhänge zwischen Geburtsgewicht und einem erhöhten ALL -Risiko erfasst. Nun ist die Anthropometrie der Mutter während der Schwangerschaft in den…
Wie hat sich die Rate der Totgeburten zwischen 2010 und 2021 verändert? Mit dieser und weiteren Fragen zum Thema haben sich Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für demographische Forschung befasst.
Die neue Miss Germany, Valentina Busik, nutzt künstliche Intelligenz, um die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten zu verbessern. Ihre Avatare, die dem jeweiligen Arzt ähneln, übersetzen medizinische Fachsprache in 40 Sprachen und Gebärdensprache.
Wie häufig sollte eine mammographische Überwachung bei Frauen nach einer Brustkrebserkrankung durchgeführt werden? Ist eine weniger häufig durchgeführte Mammographie mit schlechteren Ergebnissen für die Betroffenen verbunden? Diese Fragen standen nun im Fokus einer Studie.
Der Antibiotikaverbrauch in Deutschland lag im Jahr 2023 erstmals wieder über dem Niveau vor der Pandemie. Insgesamt wurden 36,1 Millionen Packungen Antibiotika im Wert von 792,1 Millionen Euro zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der Verordnungen von Reserveantibiotika.
Künstliche Intelligenz übertrifft Radiologen im Mammographie-Screening, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die PRAIM-Studie, geleitet von Prof. Dr. Alexander Katalinic vom Universitätsklinikum Lübeck, sollte ursprünglich beweisen, dass KI genauso gut ist wie die ärztliche Befundung. Doch die Ergebnisse zeigen: KI ist sogar besser.
Marburg (dpa/lhe) - Schwangere, die bei der AOK versichert sind, erhalten am Uniklinikum Marburg künftig eine individuellere Betreuung in der Geburtshilfe. Die AOK hat hierfür einen Qualitätsvertrag mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) geschlossen. Dieser Vertrag gilt für die Geburtshilfe am Marburger Standort und umfasst eine…
Das Humane Papillomvirus (HPV) gilt zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und ist Ursache zahlreicher HPV-bezogener Erkrankungen – von Genitalherpes bis zum Zervixkarzinom. Seit 2007 ist die HPV-Impfung Bestandteil des Deutschen Immunisierungsprogramms und wird durch die Krankenkassen vergütet. Eine Deutsch-Amerikanische…
Spenge/Hannover (dpa) - Ein Hausarzt wird in seiner Praxis von einem Patienten bewusstlos geschlagen. Der Vorfall ereignete sich Ende Januar, als der 54-jährige Mediziner unvermittelt und grundlos attackiert wurde. Die Polizei ermittelt.
Eine bessere Erkennung von Brustkrebs und eine geringere Fehlerquote – das sind die Ergebnisse einer Studie, die den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Mammographie-Screening untersucht hat.
Hannover (dpa/lni) - Jeder vierte Klinikarzt in Niedersachsen erwägt wegen hoher Arbeitsbelastung und zunehmender Gewalt einen Berufswechsel. Dies ergab eine Umfrage der Ärztegewerkschaft Marburger Bund unter rund 1.300 angestellten Medizinern. Vor drei Jahren war es noch jeder Fünfte.
Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt wurden im vergangenen Jahr erneut weniger Anträge auf finanzielle Unterstützung für Kinderwunschbehandlungen gestellt. Laut dem Landesverwaltungsamt in Halle gingen 422 Anträge ein, von denen 354 genehmigt wurden. Im Jahr 2023 waren es noch 445 Anträge, von denen 360 positiv beschieden wurden. Der häufigste…
Kiel (dpa/lno) - In Schleswig-Holstein wird Frauen wieder häufiger eine Hormonersatztherapie verschrieben. Laut einer Analyse der AOK NordWest erhielten AOK-versicherte Frauen im Alter von 40 bis 69 Jahren im Jahr 2023 insgesamt 30.081 Rezepte für Hormonpräparate. Dies entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2021…
Während Dammschnitte in Frankreich bis vor einigen Jahren noch in großer Häufigkeit durchgeführt wurden, empfehlen Richtlinien seit 2005 einen restriktiveren Einsatz von Episiotomien.