Schon oft wurde über die Risiken und die Sicherheit einer COVID-19-Impfung diskutiert. Vielfach stand dabei auch die These im Raum, eine Impfung könnte das Risiko für Fehlgeburten begünstigen. Eine aktuelle Studie widerlegt dies nun noch einmal.
3.247 Kinder wurden im Jahr 2022 laut Statistischem Bundesamt tot geboren. Doch wie hoch ist das Risiko für eine Totgeburt, wenn Kinder termingerecht entbunden werden? Hat sich hier in den vergangenen Jahren etwas verändert? Aktuelle Untersuchungen sprechen dafür.
Als die hochschwangere Therese nachts um 2.30 Uhr aufwacht, bemerkt sie, dass sie Fruchtwasser verloren hat. Wehen hat sie noch nicht. Mediziner sprechen dann von einem vorzeitigen Blasensprung. Er betrifft etwa acht bis zehn Prozent aller Schwangerschaften. Weil ein Blasensprung in der Regel ein Zeichen ist, dass die Geburt losgeht, begibt sich…
Es ist gar nicht mal so selten: Etwa jede dritte Schwangere berichtet von Harninkontinenz nach der Geburt. Zehn bis 40 Prozent der Frauen entwickeln in den Folgejahren nach der Schwangerschaft eine Blasenschwäche oder Senkungen des sognannten Inneren Genitale – das sind Gebärmutter, Eierstöcke und Scheide. Das alles können Folgen der Belastung des…
Die Arbeitsgemeinschaft Universitärer Reproduktionsmedizinischer Zentren (AG URZ) hat das „Marburger Manifest“ veröffentlicht. In der Stellungnahme schildern die AutorInnen die kritische Situation der universitären Gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin in Deutschland und fordern kurzfristig Unterstützung von der Politik. Die AG…
Es gibt eine Reihe verschiedener Methoden, um eine Zervixreifung und damit die Geburt zu induzieren: von Akupressur über orales Mifepriston und vaginales Misoprostol bis zum Primelöl sollen die Methoden den Gebärenden dabei helfen, ihr Kind auf die Welt zu bringen. Bislang gab es jedoch keine Erkenntnis, welche der Methoden die sicherste und…
Die Diskussion, ob Schwangere schon früh auf Hyperglykämie und einen Gestationsdiabetes getestet und entsprechend behandelt werden sollen, wird seit Jahrzehnten geführt. Zwei große randomisierte Studien aus den frühen 2000ern legten nahe, dass das Screening und die Therapie im 2. Trimester die Morbidität für Mutter und Kind deutlich reduziert. Doch…
Seit rund sieben Monaten ist das DIVI-Register „Schwangere und postpartale Patientinnen auf der Intensivstation – kurz DIVI-Schwangerenregister – online. Es wurde ins Leben gerufen, um anhand von anonymisierten Patientendaten einen Überblick über notwendige Behandlungen und Anzahl schwangerer Patientinnen auf den Intensivstationen zu bekommen – und…
Schwangerschaftsdiabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung während der Schwangerschaft. Bei den werdenden Müttern kommt es zu vorübergehend erhöhten Blutzuckerwerten. Doch nach der Entbindung vervielfacht der sogenannte Gestationsdiabetes (GDM) die Wahrscheinlichkeit, dass die Mutter später einen dauerhaften Typ-2-Diabetes entwickelt. Ebenso…
Kommt es etwa zu einer Zervixverkürzung, kann eine Progesteronsubstitution einer drohenden Frühgeburt entgegenwirken. Doch wie sinnvoll ist die Erhaltungstherapie mit Progesteron, wenn es bereits zu vorzeitigen Wehen gekommen ist?
Immer wieder wird darüber diskutiert, ob es infolge assistierter Reproduktionstechnologien eher zu ungünstigen Geburtsergebnissen kommen kann. Eine aktuelle Studie ist nun zu einem interessanten Ergebnis gekommen.
Hebammen sind angesichts der geplanten Krankenhausreform in Deutschland in Sorge. Die Situation in der Geburtshilfe ist ohnehin seit längerem angespannt. Der Verband in Brandenburg befürchtet eine Zentralisierung auch mit gefährlichen Folgen für Schwangere.
Seit ihrer Markteinführung im Jahr 1965 wird viel über die Pille geschrieben, diskutiert, geforscht. Einerseits gilt sie als sicheres Verhütungsmittel, andererseits ist inzwischen unstrittig, dass sie das Thromboserisiko sowie das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen erhöhen kann. Aber nimmt sie in irgendeiner Form auch Einfluss auf eine folgende…
Kommt es in der Schwangerschaft zu Komplikationen, gehen sie noch immer mit einer erhöhten Müttersterblichkeit einher. Doch das Sterberisiko ist tatsächlich langfristig erhöht, wie eine aktuelle Studie herausgefunden hat. Dabei unterscheidet sich das Risiko schwarzer von dem weißer Frauen.
Um das zentrale Nervensystem, die Lungen und Bauchorgane des ungeborenen Kindes genau in den Blick nehmen zu können, wird vielfach ein fetales MRT durchgeführt. Es dient etwa dem Aufspüren von Auffälligkeiten, kann aber auch zu Zufallsbefunden bei der Mutter führen.