Kommt es in der Schwangerschaft zu einer Präeklampsie, ist dies für Mutter und Kind mit enormen Risiken verbunden. Zwar weiß man um die Risikofaktoren, Hinweise dazu, ob es bei einer Frau jedoch tatsächlich zu einer Präeklampsie kommt, liefern sie nicht. Eine aktuelle Studie hat nun eine Methode geprüft, die eine Präeklampsie voraussagen soll.
Werden Frauen mit einem starken Übergewicht schwanger, kommt es häufiger zu Komplikationen wie etwa Gestationsdiabetes. Eine metabolisch-bariatrische Operation im Vorfeld der Schwangerschaft scheint bei schwer adipösen Frauen daher eine gute Lösung zu sein. Doch ist das tatsächlich so oder birgt der Eingriff für die spätere Schwangerschaft erneute…
Nehmen Schwangere die Bewegungen ihres Kindes im Mutterleib weniger wahr, wird dies nicht immer ernstgenommen und überprüft. Dabei ist das Risiko für schwere Komplikationen hoch und eine schnelle Abklärung notwendig.
Sind Frauen während der Schwangerschaft von Präeklampsie betroffen, sind sie später häufiger von Herzinfarkten oder Schlaganfällen betroffen als Schwangere ohne Präeklampsie. Und das noch viele Jahre später, wie eine Studie nun zeigt.
Sind Frauen von Übergewicht betroffen, haben sie ein erhöhtes Risiko, während der Schwangerschaft eine Gestationsdiabetes zu entwickeln. Doch wie sieht es aus, wenn die Mütter zwischen zwei Schwangerschaften abnehmen?
Entscheiden sich Frauen, die sich in der Schwangerschaft mit dem Stillen befasst haben und die in dieser Zeit ausführliche Informationen zum Thema erhalten haben, eher dazu, ihr Kind tatsächlich zu stillen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Jennifer Kehinde von der University of Limerick befasst.
Bringen Frauen nach einer Kaiserschnittgeburt ihr zweites Kind vaginal zur Welt, müssen sie in den Folgejahren häufiger eine Beckenbodenoperation durchführen lassen als Frauen, die das zweite Kind per Kaiserschnitt auf die Welt bringen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler um Kathryn E. Fitzpatrick von der University of Oxford.
Mit den Fragen, welche Rolle der Geburtsmodus für das spätere sexuelle Empfinden spielt und ob sexuelle Folgeprobleme je nach Geburtsmodus verhindert werden können, haben sich Wissenschaftler um Florence Martin von der University of Bristol befasst.
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Für schwangere Frauen mit einem Risiko für eine Frühgeburt oder drohender Frühgeburt wurde die S2k-Leitlinie zu diesem Thema umfangreich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisiert.
Wie erleben Frauen den Heilungsverlauf und die Betreuung, wenn sie bei der Geburt einen Dammriss zweiten Grades erlitten haben? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Clara Daremark von der University of Gothenburg befasst.
Diese Leitlinie gilt für alle Berufsgruppen, die Schwangere betreuen und in der Schwangerschaft eine fetale Zustandsdiagnostik durchführen. Das Ziel dieser LL ist die Etablierung der Evidenz dafür, ob in einem low-risk Schwangerschafts-Kollektiv die Durchführung des Dopplers oder CTGs das outcome verbessert.
Die Geburt eines Menschen zählt zweifelsohne zu den Schlüsselmomenten des Lebens. Um Gebärende flächendeckend auf hohem Niveau, sprich auf Basis wissenschaftlicher Empfehlungen und möglichst fraubezogen betreuen zu können, wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) nun die erste…
Wenn der lange Weg zur natürlichen Geburt mit Komplikationen einhergeht, wird – bei entsprechender Indikation – eine Einleitung vorgenommen. Dies geschieht bei etwa 20–25% aller Schwangerschaften. Die neue deutschsprachige S2k-Leitlinie bietet zusammengefasste wissenschaftlich gestützte Handlungsempfehlungen für diese gängige geburtshilfliche…
Erste S3-Leitlinie zur Sectio bietet Schwangeren evidenzbasiertes Wissen und ermöglicht die gemeinsame Entscheidungsfindung durch Kommunikation auf Augenhöhe