Wissenschaftler*innen der TU Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Universität Oslo haben ein neues Analyse-System für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruht.
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Anträge von werdenden Eltern auf Präimplantationsdiagnostik in Bayern deutlich gestiegen. Wie das bayerische Gesundheitsministerium berichtete, hat die Bayerische Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik (PID) im Jahr 2020 insgesamt 293 Anträge behandelt. Dies sind 50 mehr als im Vorjahr. Im vergangenen…
Jedes Jahr wird das Centrum für Integrierte Onkologie Köln (CIO) an der Uniklinik Köln von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) überprüft und zertifiziert. Immer wieder wird die Liste der Erkrankungen erweitert. In diesem Jahr ist erstmals das Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs durch ein nationales Expertengremium von der DKG…
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Ende März die Beratungen über eine Anpassung der Altersgrenzen beim Mammographie-Screening eingeleitet. Bisher haben Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren den Anspruch, an dem Programm zur Früherkennung von Brustkrebs teilzunehmen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) verständigte sich in seiner Sitzung am 15.04.2021 darauf, zur geplanten Versicherteninformation zu nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) auf Trisomien 13, 18 oder 21 ein breit angelegtes Stellungnahmeverfahren durchzuführen.
Im Mai 2019 wurde die Erhaltung der Fruchtbarkeit für junge Krebspatient:innen per Gesetz zur Kassenleistung. Geändert hat sich für die Betroffenen aber bisher nichts, wenn ihnen die Kassen nicht freiwillig entgegenkommen. Es fehlte die zum Gesetz gehörende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). 19 Monate nach dem Gesetz ist sie jetzt…
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Sowohl die Erkrankung als auch die Behandlung belasten die Betroffenen seelisch und körperlich sehr stark. Seit Februar 2020 bietet das Universitätsklinikum Bonn (UKB) in Kooperation mit der Alanus Hochschule ein kunsttherapeutisches Behandlungsangebot für Krebspatientinnen an.
Endokrine Disruptoren sind hormonartig wirkende Substanzen, die unerwünschte Folgen für die Gesundheit haben können. So können Chemikalien das Brustkrebsrisiko erhöhen, wenn sie ähnlich wie Östrogen wirken. Um hormonelle Effekte von chemischen Stoffen aufzuspüren, sind bislang noch Tierversuche vorgeschrieben.
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Während viele Bereiche des Lebens wegen Corona heruntergefahren sind, haben Hebammen genauso viel zu tun wie vorher - wenn nicht sogar mehr. Mehr Kolleginnen gibt es in den Kliniken dennoch kaum. Der Hebammenverband Hamburg warnt vor Überbelastung.
Schlangengift statt Chemo: Eine Heilpraktikerin ist nach dem Krebstod einer Patientin zu Schmerzensgeld verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München spricht von einem Grundsatzurteil zu der Frage, wann Heilpraktiker haften.
Eine krebskranke Frau bricht eine Chemotherapie ab und verlässt sich auf Schlangengift-Kapseln. Kurz darauf stirbt die junge Mutter. Ihr Partner fordert im Namen des gemeinsamen kleinen Sohnes Schmerzensgeld. Das Gericht muss nun entscheiden, ob er es bekommt.
Schwangere Frauen geben einer US-Studie zufolge nach einer Corona-Impfung Antikörper an ihr Baby weiter. Später könne es diese auch über die Brustmilch bekommen. Bei den schwangeren und stillenden Frauen selbst führe die Impfung zudem «hochwirksam» zur Bildung von Antikörpern, schrieben Wissenschaftler unter anderem von der Universität Harvard und…
Erhalten Frauen die Diagnose Brustkrebs, ist das oftmals einschneidend. Bei bestimmten Tumorarten mit Notwendigkeit einer sofortigen Chemotherapie folgt die brusterhaltende Operation, bei der der Wächterlymphknoten in der Achselhöhle entfernt wird. Die Untersuchung dieses Lymphknotens kann Aufschluss über den Befall mit Krebszellen geben. Die…
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) die S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Zervixkarzinoms überarbeitet.
Risikoschwangere und ihre Babys profitieren von der interdisziplinären Betreuung auf dem "feto-neonatalen Versorgungspfad", einem vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses geförderten Projekt der Uniklinika Dresden und Jena, der AOK PLUS, der BARMER sowie der Kassenärztlichen Vereinigungen Thüringen und Sachsen.