Nach der Neunlingsgeburt einer Frau aus Mali sind Mutter und Kinder trotz Komplikationen während der Entbindung wohlauf. Die Babys müssten aber noch bis zu drei Monate medizinisch versorgt werden, sagte ein Sprecher der Klinik in Casablanca, in dem die Frau entbunden hatte, am späten Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Es bestehe noch ein…
In einem Update sprechen sich elf medizinische Fachverbände, darunter der Berufsverband der Frauenärzte e. V. (BVF), die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG), die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e. V. (DGPM), die Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin e. V. (DGPGM) und die AG Geburtshilfe…
Mehr Geld, verbesserte Aufstiegschancen - der akademische Abschluss bringt für Hebammen viele Vorteile. Ein Jahr nach Start des Hebammen-Studiums steigen die Bewerberzahlen, die Anzahl der Studienplätze ist noch überschaubar.
Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) versorgen Intensivmediziner zunehmend an Covid-19 erkrankte Schwangere. Allein in den vergangenen zwei Wochen habe es fünf solcher Fälle gegeben, sagte der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am UKE, Stefan Kluge, der Deutschen Presse-Agentur. «Diese Fälle sind besonders dramatisch. Wir sollten in…
Wissenschaftler*innen der TU Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Universität Oslo haben ein neues Analyse-System für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruht.
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Anträge von werdenden Eltern auf Präimplantationsdiagnostik in Bayern deutlich gestiegen. Wie das bayerische Gesundheitsministerium berichtete, hat die Bayerische Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik (PID) im Jahr 2020 insgesamt 293 Anträge behandelt. Dies sind 50 mehr als im Vorjahr. Im vergangenen…
Jedes Jahr wird das Centrum für Integrierte Onkologie Köln (CIO) an der Uniklinik Köln von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) überprüft und zertifiziert. Immer wieder wird die Liste der Erkrankungen erweitert. In diesem Jahr ist erstmals das Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs durch ein nationales Expertengremium von der DKG…
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Ende März die Beratungen über eine Anpassung der Altersgrenzen beim Mammographie-Screening eingeleitet. Bisher haben Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren den Anspruch, an dem Programm zur Früherkennung von Brustkrebs teilzunehmen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) verständigte sich in seiner Sitzung am 15.04.2021 darauf, zur geplanten Versicherteninformation zu nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) auf Trisomien 13, 18 oder 21 ein breit angelegtes Stellungnahmeverfahren durchzuführen.
Im Mai 2019 wurde die Erhaltung der Fruchtbarkeit für junge Krebspatient:innen per Gesetz zur Kassenleistung. Geändert hat sich für die Betroffenen aber bisher nichts, wenn ihnen die Kassen nicht freiwillig entgegenkommen. Es fehlte die zum Gesetz gehörende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). 19 Monate nach dem Gesetz ist sie jetzt…
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Sowohl die Erkrankung als auch die Behandlung belasten die Betroffenen seelisch und körperlich sehr stark. Seit Februar 2020 bietet das Universitätsklinikum Bonn (UKB) in Kooperation mit der Alanus Hochschule ein kunsttherapeutisches Behandlungsangebot für Krebspatientinnen an.
Endokrine Disruptoren sind hormonartig wirkende Substanzen, die unerwünschte Folgen für die Gesundheit haben können. So können Chemikalien das Brustkrebsrisiko erhöhen, wenn sie ähnlich wie Östrogen wirken. Um hormonelle Effekte von chemischen Stoffen aufzuspüren, sind bislang noch Tierversuche vorgeschrieben.
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Während viele Bereiche des Lebens wegen Corona heruntergefahren sind, haben Hebammen genauso viel zu tun wie vorher - wenn nicht sogar mehr. Mehr Kolleginnen gibt es in den Kliniken dennoch kaum. Der Hebammenverband Hamburg warnt vor Überbelastung.
Schlangengift statt Chemo: Eine Heilpraktikerin ist nach dem Krebstod einer Patientin zu Schmerzensgeld verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München spricht von einem Grundsatzurteil zu der Frage, wann Heilpraktiker haften.
Eine krebskranke Frau bricht eine Chemotherapie ab und verlässt sich auf Schlangengift-Kapseln. Kurz darauf stirbt die junge Mutter. Ihr Partner fordert im Namen des gemeinsamen kleinen Sohnes Schmerzensgeld. Das Gericht muss nun entscheiden, ob er es bekommt.