Die endokrine Therapie (ET) von Brustkrebs ist ein zweischneidiges Schwert: zwar lassen sich sowohl prä- als auch postmenopausale Patientinnen mit der ET effektiv behandeln, doch ihre Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder auch Haarausfall wirken sich negativ auf die Psyche der Frauen aus. Nun haben Forscher erstmals erfasst,…
Erst vergangenen Dezember hat die WHO davon abgeraten, dass Schwangere routinemäßig Vitamin-D-Tabletten einnehmen, da die bisherige Studienlage keine ausreichenden Belege für einen klaren Nutzen erbringt. Dies scheint nun aber der Fall zu sein: In einer großen Metaanalyse von 24 randomisierten klinischen Studien mit 5.405 Frauen kommen kanadische…
Ist das Blut einer Schwangeren Rhesus-negativ (Rh-negativ), das Blut des Fetus aber Rhesus-positiv (Rh-positiv), kann es sein, dass die Frau Antikörper bildet, die vor allem weiteren Kindern schwer schaden können. Um diese sogenannte Sensibilisierung zu verhindern, bekommen derzeit alle Rh-negativen Schwangeren eine Prophylaxe. Ein neuartiger Test…
Mittlerweile gibt es viele Frauenärzte, die ihren schwangeren Patientinnen erlauben, 1 oder 2 Tassen Kaffee am Tag zu trinken. Glaubt man der großen Kohortenstudie von Eleni Papadopoulou, sollten Schwangere aber lieber komplett auf Koffein verzichten. Denn schon eine tägliche Tasse Kaffee erhöht das Risiko für eine überproportionale Gewichtszunahme…
Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist weit mehr als reine Befindlichkeit: Die Symptome reichen von leichten zu schweren Stimmungsschwankungen, Unwohlsein und Schmerzen bis hin zu depressiven Symptomen. Und das hat auch wirtschaftliche Konsequenzen – nicht zu knapp. Offenbar scheint der Verzicht auf Alkohol auch hier die richtige Taktik zu sein, um…
Informieren Sie sich in dieser Übersichtsarbeit rund um das Thema Ovarialkarzinom. Frischen Sie Ihr Wissen zur Inzidenz, Pathologie oder Risikofaktoren für das Ovarialkarzinom auf und bleiben Sie in punkto Diagnostik und Therapie auf dem Laufenden.
In deutschen Arztpraxen ist Gewalt inzwischen Alltag und nimmt weiter zu. Das zeigen erste Ergebnisse des Ärztemonitors. Statistisch betrachtet kommt es täglich in mindestens 288 Fällen zu körperlicher Gewalt gegen niedergelassene Mediziner und deren Praxisteams.
Für viele gehört ein starker Kaffee am frühen Morgen einfach zum Aufwachen dazu. Wie gut, dass man seit Jahren immer mehr Studien liest, die uns den Genuss noch mit positiven Eigenschaften des Kaffees versüßen: so soll das Bohnengetränk vor diversen Krebsarten schützen. Eine neue Metaanalyse norwegischer Forscher stimmt ins Loblied ein: sie konnten…
Dass Schwangere sich gesund und ausgewogen ernähren sollten, um ihrem Kind einen möglichst gesunden Start ins Leben zu ermöglichen, weiß heute jeder. Von relativ neuer Bedeutung ist dagegen, dass die Ernährung schon vor der Empfängnis eine Rolle für die lebenslange Gesundheit des Nachwuchses hat – und zwar die von Vater und Mutter.
Die blutige Sekretion an den Brustwarzen ist eine ungewöhnliche Erfahrung während der Stillzeit, sowohl für die Mutter als auch für die sie behandelnden Ärzte. Schmerzloses Bluten der Brust in einer frühen Phase nach der Geburt kann jedoch eine physiologische Ursache haben: das „Rostige Leitungen“ -Syndrom (rusty pipe syndrome).
Zirkulierende Tumorzellen (CTC) bei Brustkrebs galten bislang als eher negative Marker, die mit einem erhöhten Brustkrebsrezidiv und einem verkürzten Überleben assoziiert waren. Umso erstaunlicher, dass genau dieser Marker nun für positive Schlagzeilen sorgt: Bei frühem Brustkrebs zeigten bestrahlte Frauen ein besseres Überleben, wenn sie…
Beobachtungsstudien legen nahe, dass größere Frauen auch ein erhöhtes Risiko für Ovarialkarzinome haben. Allerdings sind diese Studien sehr fehleranfällig. Die sogenannte Mendelsche Randomisierung kann dabei helfen, etwaige Störquellen aus den Risikoberechnungen zu filtern. Wendet man diesen Clou an, zeigt sich, dass die Beobachtungsstudien…
Die neonatale bakterielle Infektion ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die schon bei dem begründeten Verdacht die kalkulierte intravenöse antibiotische Therapie rechtfertigt. Allerdings ist die klinische Symptomatik oft unspezifisch.
Bei Frauen ohne vorangegangene Früh- oder Fehlgeburt und die als low-risk gelten, heißt es, dass ein männliches Baby das Risiko für eine spontane Frühgeburt erhöht. Ob das auch bei high-risk Frauen der Fall ist, haben britische Forscher nun in einer prospektiven Studie bei über 2.500 werdenden Müttern untersucht.
…nämlich bereits vor der Schwangerschaft und in der ersten Schwangerschaftshälfte. Der Gewichtsverlauf in der zweiten Hälfte ist dagegen ohne Bedeutung für das Gewicht des Kindes. Zu diesem Fazit kommen kanadische Forscher, die in ihrer prospektiven Studie die Frauen noch vor Empfängnis bis zur 40. SSW beobachteten.