s_l/stock.adobe.com

Endometriumkarzinom bei Jüngeren: Wie ist die Prognose?

Von einem Endometriumkarzinom sind meist nur Frauen nach der Menopause betroffen. Allerdings steigt die Inzidenz auch unter jüngeren Frauen. Als Risikofaktor gilt etwa Übergewicht. Zudem wird der sozioökonomische Status immer wieder als ein Grund genannt. Doch wie ist die Prognose bei jüngeren Frauen und welche Rolle spielen hier die verschiedenen…

llustration einer Hand, die ein stilisiertes Uterus-Symbol hält, vor hellblauem Hintergrund.
Tom/tock.adobe.com

Mehr Chemo – weniger Lebensqualität?Gebärmutterhalskrebs: Zusätzliche Chemo verschlechtert kurzfristig das Wohlbefinden

Lebensqualität ist in der Krebsbehandlung von Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium ein wichtiges Kriterium. Erstmals liegen nun Phase-III-Daten zur Strahlentherapie mit und ohne Chemotherapie vor. Demnach verschlechtert die Kombination beider Optionen das Wohlbefinden – kurzfristig, aber deutlich: Nach 7  Wochen sind die Unterschiede zur alleinigen…

Male doctor doing vaccination to young woman
Prostock-studio/stock.adobe.com

Gebärmutterhalskrebs: Herdenimmunität durch Impfung?

Lassen sich möglichst viele Menschen impfen, können Infektionsketten unterbrochen werden - ein sogenannter Herdenschutz tritt ein und schützt somit auch die, die aus verschiedenen Gründen nicht geimpft werden können. Langfristig kann es dadurch sogar zu einer Ausrottung von Krankheiten kommen.

The doctor arranged the word HPV from wooden blocks, human papilloma virus, medical and health concept, medical stethoscope and gray background, close up
Rochu_2008/stock.adobe.com

HPV-ImpfungSchutz vor erneuten Zellveränderungen

Wird Gebärmutterhalskrebs zu spät entdeckt, ist die Prognose oftmals schlecht. Eine Impfung schützt vor Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV). Empfohlen wird diese Impfung von der Ständigen Impfkommission STIKO für Mädchen und Jungen zwischen neun und 14 Jahren. Ob die Impfung auch Frauen vor einem Rückfall schützt, bei denen es aufgrund von…

Abstract image of the uterus. female reproductive system made up
Mikhaylovskiy/stock.adobe.com

GebärmutterkrebsTamoxifen-getriebene Tumorgenese

Bei hormonabhängigem Brustkrebs wird zur Hemmung des Krebswachstums häufig Tamoxifen eingesetzt. Tamoxifen reduziert das Rückfallrisiko und verbessert das Gesamtüberleben. Allerdings kann Tamoxifen das Risiko für ein Endometriumkarzinom erhöhen, wie bereits seit längerer Zeit bekannt ist.

Tamoxifen - Molekülstruktur
Сергей Шиманович/stock.adobe.com

PI3K-Signalweg: direkt aktiviertErhöhtes Risiko für Gebärmutterkrebs durch Tamoxifen - eine mögliche Erklärung

Ein internationales Forschungsteam hat einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus identifiziert, durch den das Brustkrebsmedikament Tamoxifen das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Denn Tamoxifen wirkt – so die Studienergebnisse – direkt auf einen zentralen Tumorsignalweg und übernimmt die Funktion, die sonst genetische Mutationen…