Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Krebsart bei Frauen weltweit. Für den weitaus größten Teil der Fälle ist eine Infektion mit humanen Papillomaviren verantwortlich.
Von einem Endometriumkarzinom sind meist nur Frauen nach der Menopause betroffen. Allerdings steigt die Inzidenz auch unter jüngeren Frauen. Als Risikofaktor gilt etwa Übergewicht. Zudem wird der sozioökonomische Status immer wieder als ein Grund genannt. Doch wie ist die Prognose bei jüngeren Frauen und welche Rolle spielen hier die verschiedenen…
Wie lange dauert es bis zur Erstbehandlung bei Frauen mit Brust-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs? Und wie sehen Pflegemuster aus? Internationale Empfehlungen sollen die Krebsvorsorge und die Behandlung von Tumorerkrankungen zwar verbessern, doch die Unterschiede etwa hinsichtlich Therapie und Wartezeiten sind immens.
Lebensqualität ist in der Krebsbehandlung von Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium ein wichtiges Kriterium. Erstmals liegen nun Phase-III-Daten zur Strahlentherapie mit und ohne Chemotherapie vor. Demnach verschlechtert die Kombination beider Optionen das Wohlbefinden – kurzfristig, aber deutlich: Nach 7 Wochen sind die Unterschiede zur alleinigen…
Bis zu 11.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich neu an Gebärmutterkrebs. Die Prognose ist stark abhängig von dem Stadium, in dem die Erkrankung diagnostiziert wird.
Lassen sich möglichst viele Menschen impfen, können Infektionsketten unterbrochen werden - ein sogenannter Herdenschutz tritt ein und schützt somit auch die, die aus verschiedenen Gründen nicht geimpft werden können. Langfristig kann es dadurch sogar zu einer Ausrottung von Krankheiten kommen.
Wird Gebärmutterhalskrebs zu spät entdeckt, ist die Prognose oftmals schlecht. Eine Impfung schützt vor Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV). Empfohlen wird diese Impfung von der Ständigen Impfkommission STIKO für Mädchen und Jungen zwischen neun und 14 Jahren. Ob die Impfung auch Frauen vor einem Rückfall schützt, bei denen es aufgrund von…
Die neue S2k-Leitlinie zeigt Wege auf, wie Krebsbetroffene ihre Fruchtbarkeit erhalten können. Sie bietet medizinische Empfehlungen und berücksichtigt auch psychologische und ethische Aspekte.
Bei hormonabhängigem Brustkrebs wird zur Hemmung des Krebswachstums häufig Tamoxifen eingesetzt. Tamoxifen reduziert das Rückfallrisiko und verbessert das Gesamtüberleben. Allerdings kann Tamoxifen das Risiko für ein Endometriumkarzinom erhöhen, wie bereits seit längerer Zeit bekannt ist.
Epithelzellen im Gebärmutterhals sind mehr als nur Barrieren – sie erkennen Krankheitserreger und koordinieren gezielte Immunantworten. Spezialisierte Zelltypen wehren Infektionen ab und öffnen damit neue Wege für Impfstoffe, Therapien und Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten eröffnen.
Haben Frauen, die vom prämenstruellen Syndrom betroffen sind, ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Dieser Frage sind Wissenschaftler vom Karolinska-Institut in Stockholm nachgegangen.
Die HPV-Impfung gegen zeigt Erfolge: In Dänemark wurden die krebserregenden HPV Typen 16/18 bei geimpften Frauen nahezu eliminiert. Auch ungeimpfte profitieren.
Ein internationales Forschungsteam hat einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus identifiziert, durch den das Brustkrebsmedikament Tamoxifen das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Denn Tamoxifen wirkt – so die Studienergebnisse – direkt auf einen zentralen Tumorsignalweg und übernimmt die Funktion, die sonst genetische Mutationen…
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) stellt erstmals Versicherteninformationen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs in leichter Sprache bereit. Die altersdifferenzierten Broschüren klären über medizinische Hintergründe, Screeningabläufe und HPV-Impfung auf.