Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau. Hier erfahren Sie alles zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen des Reproduktionstraktes. Außerdem informieren wir Sie hier über aktuelle Erkenntnisse zu den gängigsten praxisrelevanten Krankheitsbildern des Urogenitaltraktes.

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Beim Ovarialkarzinom gibt es noch Luft nach oben

Die Kommission Ovar der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) führt seit 22 Jahren eigenverantwortlich und unabhängig Erhebungen zur Qualitätssicherung beim Ovarialkarzinom (QS-Ovar) durch. Die Entwicklung bis ins Jahr 2021 zeigt Erfolge, wirft aber auch Fragen auf.

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Endometriose: Mehr als nur Bauchschmerzen

Die Vermutung, dass Endometriosepatientinnen mehr als nur die klassische Schmerzsymptomatik aufweisen, gibt es schon lange. Bislang fehlten jedoch valide Langzeitdaten hierzu. Diese prospektive Kohortenstudie aus Australien bringt nun Licht ins Dunkel: So zeigt sich, dass Betroffene oft am ganzen Körper Symptome aufweisen können.

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FrauengesundheitCranberries gegen Harnwegsinfekte

Brennen, Schmerzen, häufiger Harndrang – Frauen, die von Harnwegsinfekten betroffen sind, sind häufig stark in ihrem Alltag eingeschränkt. Darüber hinaus kann die Blasenentzündung auch in das Nierenbecken aufsteigen. Doch wie kann man der Entzündung effizient vorbeugen?

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Kann Aspirin vor Ovarialkarzinom schützen?

Rund 7.300 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an einem Ovarialkarzinom. Vielfach wird der Tumor erst spät entdeckt, da Früherkennungsuntersuchungen fehlen. Mehrere Studien haben sich daher bereits mit der Frage befasst, ob eine regelmäßige Aspirineinnahme das Risiko für ein Ovarialkarzinom mindern kann. Doch welche Risikogruppen könnten am…

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BehandlungsmöglichkeitenEndometriumkarzinom: Kombination aus Chemotherapie und Immuntherapie?

Wird ein Endometriumkarzinom früh diagnostiziert, ist die Prognose häufig gut. Und auch bei einer fortgeschrittenen Erkrankung gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten: neben der Hysterektomie etwa die Chemotherapie und die Strahlentherapie. Wissenschaftler haben nun untersucht, ob eine Immuntherapie in Ergänzung zur Chemotherapie die…

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S2k-Leitlinie der DGGG, OEGGG und SGGGDiagnostik und Therapie der Harninkontinenz der Frau

Im Dezember 2021 erschien die völlig überarbeitete interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientinnen mit einer Harninkontinenz (AWMF-Registernummer: 015-091) und fasst erstmals die früheren Leitlinien „Belastungsinkontinenz der Frau“, „Dranginkontinenz der Frau“ und die Leitlinie „Sonographie im Rahmen der…

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EndometriumkarzinomNutzen durch Chemo-Checkpointhemmer-Kombination

Sind Frauen an einem fortgeschrittenen Endometriumkarzinom erkrankt, wird zur Behandlung in der Regel eine Chemotherapie gewählt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass die Betroffenen von einer anderen Behandlung wahrscheinlich stärker profitieren.

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Gebärmutterkrebs:Patientenversorgung variiert stark

Sind Patientinnen von einem serösen tubaren intraepithelialen Karzinom betroffen, stehen unterschiedliche diagnostische und therapeutische Mittel zur Verfügung. Das Vorgehen und die Versorgung der Betroffenen variieren daher stark, wie eine aktuelle Studie zeigt.

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ZervixkarzinomZusatzgabe von Pembrolizumab – ja oder nein?

Sind Patientinnen an rezidivierendem oder metastasiertem Zervixkarzinom erkrankt, kann eine Therapie mit Pembrolizumab das Gesamt- und progressionsfreie Überleben verlängern. Doch wie wirkt sich diese Behandlung auf die Lebensqualität der Betroffenen aus?

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EierstockkrebsErhöhtes Krebsrisiko durch Fertigpizza, Softdrinks und Co.?

Hochverarbeitete Lebensmittel enthalten in der Regel viel Fett, Zucker, Salz sowie Konservierungsmittel, künstliche Aromastoffe und Emulgatoren. Dass sie nicht nur dick machen, sondern auch das Risiko etwa für Eierstockkrebs erhöhen können, zeigt nun eine aktuelle Studie.