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Mehr Fett, weniger MuskelnPille beeinflusst Körperstatur

Untersucht eine Studie die Wirkung kombinierter oraler Kontrazeptiva, beschränkt sie sich meist auf die Sicherheit, den Pearl Index oder das Thromboserisiko. Juha Suuronen und Kollegen haben nun ihr Augenmerk auf etwas ganz anderes gerichtet, nämlich die Auswirkung der Pille auf die Körperzusammensetzung.

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Äußere Wendung bei Beckenendlage häufig erfolgreich

Dass schätzungsweise 50% der Feten, die sich kurz vor der Geburt in Steißlage befinden, durch externe Manöver doch noch in zephale Lage gebracht werden können, ist bekannt. Allerdings sind die Fallzahlen dazu begrenzt. Nun hat eine große Kohortenstudie mit über 3.000 Feten in Beckenendlage diese Ergebnisse bestätigt – und verfeinert.

Stefanie Bütow - Thieme Gruppe

Fettarme Milchprodukte könnten vor früher Menopause schützen

Milch – auch sie ist ein zutiefst widersprüchliches Studienobjekt. Mal gesund für Knochen und reich an Spurenelementen und Mineralstoffen. Dann ist sie wiederum hormonell belastet und erzeugt Allergien. Diese Auswertung der bislang bedeutendsten Längsschnittstudie, der Nurses‘ Health Study II, spricht von einem protektiven Effekt von Milchprodukten…

Stefanie Bütow - Thieme Gruppe

Fischreiche Ernährung in der SchwangerschaftVerbessertes Sehvermögen beim Nachwuchs

Ist eine Ernährung mit reichlich Omega-3-Fettsäuren aus Fischen nun empfehlenswert in der Schwangerschaft oder nicht? Die Datenlage ist widersprüchlich, mal heißt es, die Kinder seien vor Asthma geschützt und sind intelligenter, mal lässt sich kein Benefit nachweisen. Diese Arbeit weist nun anhand eindeutiger körperlicher Signale nach, dass der…

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Bildet sich das kindliche Mikrombiom doch erst nach Blasensprung?

Das Paradigma des sterilen Mutterbauchs wird zurzeit diskutiert. Nicht zuletzt weil es zunehmend Hinweise dafür gibt, dass das kindliche Mikrombiom sich schon im Mutterleib bilden könnte. Um dies genauer zu untersuchen, haben Eva Maria Rehbinder und Kollegen Proben von Fruchtwasser aus noch intakten Fruchtblasen mit dem aus geplatzten Blasen…

Depressive MütterWeiße Substanz der Kinder verändert

Bis zu 20% der werdenden Mütter leiden unter Depressionen oder Angststörungen. Weitere Frauen erreichen eine subklinische Schwelle, werden aber nicht mit einer solchen Erkrankung diagnostiziert. Das ist insofern bedeutsam, weil sich zunehmend mehr Hinweise darauf ergeben, dass diese psychischen Probleme bereits im Mutterleib die neurobiologische…

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Esomeprazol bei Präeklampsie bringt keinen Benefit

Eine Präeklampsie ist bekanntermaßen mit einer erhöhten Rate an fetalen Beeinträchtigungen bis hin zu Todesfällen verknüpft. Daher ist der Bedarf an einer wirksamen medikamentösen Therapie, die weder Mutter noch Kind schädigen, hoch. Diese Arbeitsgruppe hat den Protonenpumpen-Inhibitor Esomeprazol getestet und festgestellt, dass erstmal weiter nach…

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EndometriumkarzinomGestagen-Injektion vor OP reduziert Tumorlast

Medroxyprogesteronacetat spielt nicht nur in der Verhütung eine Rolle, sondern, wie es aussieht, auch in der Krebstherapie. Insbesondere bei Endometriumkarzinomen. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest Stephen Flascone und Kollegen, die diese Injektion bei Patientinnen vor ihrer OP eingesetzt haben und damit die Tumorlast reduzieren konnten.

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WeheninduktionFreisetzungssystem mit Misoprostol könnte Dinoproston bald ablösen

Zur Geburtseinleitung werden bevorzugt Prostaglandine eingesetzt, die die Erweiterung des Muttermundes zur Folge haben. Meist wird dabei Dinoproston eingesetzt. Doch nun wollten britische Wissenschaftler untersuchen, ob ein Misoprostol-haltiges Freisetzungssystem (MVI) nicht noch besser zur Geburtseinleitung geeignet ist. Ihnen zufolge ist es das.

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Hormon-TheorieAutismus und PCOS weisen Gemeinsamkeiten auf

In der sogenannten prenatal sex steroid theory heißt es, dass Geschlechtshormone, insbesondere die Androgene, mit ursächlich für die Entstehung von Autismus sind. Da auch Frauen mit PCOS pränatal erhöhte Werte für Testosteron und dessen Vorläufer aufweisen, lautet die Theorie weiter, dass diese Frauen häufiger unter Autismus leiden müssten und ihre…

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Kinderwunsch nach KrebsFruchtbarkeit nach malignen Keimzelltumoren hoch

Krebstherapien ermöglichen heutzutage immer öfter ein gutes Langzeitüberleben. Erkrankt eine Frau vor ihrer Menopause an einer Krebsform ihres Reproduktionstraktes, dann bedeutet das beispielsweise keineswegs , dass sie künftig auf Kinder verzichten muss. Bei diesen Krebsüberlebenden (Keimzelltumor des Ovars) konnten über 90% ihren Kinderwunsch…

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EndometrioseJede zweite Patientin leidet unter Fatigue

Denkt man an Endometriose, fallen vor allem Begriffe wie Dysmenorrhö, chronische Beckenschmerzen, Dyspareunien oder auch Depressionen. Der Fatigue dagegen wurde bislang noch kaum Raum gegeben in der Endometriose-Forschung. Das muss sich dringend ändern, finden Annika Ramin-Wright und Kollegen. Denn wie sich in dieser multizentrischen…