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Zirkulierende TumorzellenNeue Rolle als positiver Prognosemarker?

Zirkulierende Tumorzellen (CTC) bei Brustkrebs galten bislang als eher negative Marker, die mit einem erhöhten Brustkrebsrezidiv und einem verkürzten Überleben assoziiert waren. Umso erstaunlicher, dass genau dieser Marker nun für positive Schlagzeilen sorgt: Bei frühem Brustkrebs zeigten bestrahlte Frauen ein besseres Überleben, wenn sie…

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Größere Frauen haben größeres Ovarialkarzinom-Risiko

Beobachtungsstudien legen nahe, dass größere Frauen auch ein erhöhtes Risiko für Ovarialkarzinome haben. Allerdings sind diese Studien sehr fehleranfällig. Die sogenannte Mendelsche Randomisierung kann dabei helfen, etwaige Störquellen aus den Risikoberechnungen zu filtern. Wendet man diesen Clou an, zeigt sich, dass die Beobachtungsstudien…

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Geschlecht des Babys sagt nichts über Frühgeburtsrisiko aus

Bei Frauen ohne vorangegangene Früh- oder Fehlgeburt und die als low-risk gelten, heißt es, dass ein männliches Baby das Risiko für eine spontane Frühgeburt erhöht. Ob das auch bei high-risk Frauen der Fall ist, haben britische Forscher nun in einer prospektiven Studie bei über 2.500 werdenden Müttern untersucht.

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GeburtsgewichtGewichtszunahme der Mutter in bestimmtem Zeitfenster entscheidend…

…nämlich bereits vor der Schwangerschaft und in der ersten Schwangerschaftshälfte. Der Gewichtsverlauf in der zweiten Hälfte ist dagegen ohne Bedeutung für das Gewicht des Kindes. Zu diesem Fazit kommen kanadische Forscher, die in ihrer prospektiven Studie die Frauen noch vor Empfängnis bis zur 40. SSW beobachteten.

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Baby mit HerzfehlerWarum auch die Mütter auf ihr Herz achten sollten

Treten beim Nachwuchs kongenitale Herzfehler auf, ist das für die Eltern meist ein beunruhigender Zustand. Auch wenn beide Elternteile als gesund gelten, sollte sich die Mutter mit ihrer Herzgesundheit befassen. Denn: Hat der Nachwuchs Herzfehler, erhöht sich das Risiko für kardiovaskuläre Probleme der Mutter in den kommenden Jahren, wie diese…

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Komplette Uterusruptur hat fatale Folgen für Mutter und Kind

Zwar sind komplette Uterusrupturen unter der Geburt extrem selten, doch wenn sie passieren, herrscht Ausnahmesituation im Kreißsaal. Das liegt daran, dass die Neugeborenensterblichkeit dann extrem hoch ist. In dieser Studie starben über ein Viertel der Kinder noch während der Geburt oder kurz danach. Einziger Trost – seit den 2000ern scheint die…

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SSRI während der Schwangerschaft verändern Hirnstrukturen der Kinder

Antidepressiva schneiden bei Studien mit Schwangeren nicht gut ab: so werden eine kürzere Gestationsdauer, ein geringeres Geburtsgewicht oder auch ein Abstinenz-Syndrom des Neugeborenen mit den Medikamenten in Verbindung gebracht. Doch damit nicht genug: Hirnstrukturen von in utero ausgesetzten Kindern zeigen Veränderungen auf, die eine gestörte…

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Pille schützt vor Arthrose, Stillen dagegen nicht

Die rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen. Da diese Krankheit etwa 2-3mal so häufig bei Frauen wie bei Männern auftritt, ist eine hormonelle Ursache mehr als denkbar. Ob die Einnahme der Pille oder das Stillen nach der Geburt eines Kindes Auswirkungen auf das Arthrose-Risiko hat, haben nun schwedische Forscher in einer…

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Tod eines AngehörigenKinder trauernder Mütter sind öfter psychisch krank

Sobald eine Frau schwanger ist, wird sie mit einer Kaskade an wohlmeinenden Ratschlägen konfrontiert. Das alleine kann schon stressen. Doch stirbt mitten in der Schwangerschaft ein naher Angehöriger, erhöht das das Stresslevel ungemein - mit potenziell lebenslangen Folgen für das Ungeborene.

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Paclitaxelhaltige ChemotherapieMultivitamine schützen vor Neuropathien bei Brustkrebs

Eine gute Nährstoffversorgung ist für alle Menschen wichtig. Richtet man den Fokus auf Krebspatienten, zeigt sich, wie wahr das ist: Am Beispiel von Brustkrebspatientinnen, die Paclitaxel erhielten, konnte eine gute Multivitaminversorgung Nervenschäden verringern. Allerdings zeigte vor allem die Einnahme vor der Diagnose diesen Effekt.

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Kaiserschnitt erhöht Risiko für postpartalen Harnwegsinfekt

Nach der Geburt leiden bis zu 4% aller Frauen unter einem Harnwegsinfekt (UTI). Generell handelt es sich dabei zwar eher um eine milde Infektion, dennoch kann sie sich negativ auf das Stillverhalten auswirken und außerdem einen längeren Klinikaufenthalt erfordern. Inwieweit die Geburtsmethode dabei das Risiko für Harnwegsinfekte erhöht, haben…

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Endometriose-Patientinnen leiden häufiger unter Migräne

Manchmal kommt alles zusammen – dieses Gefühl haben viele schon im Alltag, wenn gleich mehrere Dinge schieflaufen. Doch das etwas flapsige Sprichwort trifft auch bei Krankheiten zu – so zumindest bei Endometriose-Patientinnen: Sie leiden mehr als doppelt so häufig unter Migräne als andere Frauen. Zudem fallen ihre Regelschmerzen dann noch schlimmer…

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Postmenopausale FrauenBMI ist kein valider Adipositas-Indikator

Der BMI gilt trotz zunehmend kritischer Stimmen immer noch als DER Gewichtsfaktor schlechthin. Doch unter bestimmten Lebensumständen oder in bestimmen Lebensabschnitten ist der BMI sogar irreführend, sagen Hailey Banack et al.. Zumindest nach der Menopause sollte viel eher die Körperzusammensetzung gemessen werden, um eine zuverlässige…

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Schizophrenie begünstigt Brustkrebs – oder doch nicht?

Zu etwas widersprüchlichen Ergebnissen kommt eine Metaanalyse von chinesischen Psychiatern: Sie wollten klären, ob schizophrene Frauen unter einem erhöhten Brustkrebsrisiko leiden. Nach ihren Ergebnissen deutet zwar alles auf ein signifikant erhöhtes Risiko hin – gleichzeitig legen große Varianzen zwischen den untersuchten Studien nahe, dass diese…