Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in der Berlin ist im vergangenen Jahr mit 9645 gemeldeten Fällen leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Zuwachs von rund einem Prozent, wie aus den am Dienstag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen hervorgeht. 2018 registrierte das Amt 9525 Abtreibungen.
Krebszellen sind für ihre Unsterblichkeit darauf angewiesen, ihre als „Telomere“ bezeichneten Chromosomenenden zu erhalten. Dies erreichen sie auf verschiedene Weise. Durch welche Veränderungen im Erbgut sich diese Mechanismen bemerkbar machen, untersuchten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum systematisch in über 2500…
Es begann mit einer Handvoll Silikon. Doch der Skandal um fehlerhafte französische Brustimplantate beschäftigt Tausende Frauen noch immer. Wer haftet? Wer zahlt? Auch im x-ten juristischen Durchlauf ist kein Schmerzensgeld in Sicht.
Eine gemeinsame Recherche von Bayrischem Rundfunk („Report aus München“) und Süddeutscher Zeitung zeichnet aktuell ein sehr kritisches Bild von dem auch in Deutschland häufig zur Auslösung von Wehen genutzten Wirkstoff Misoprostol. Zu Wirksamkeit und häufigeren Risiken der oralen Einnahme für eine Geburtseinleitung existiert durchaus Evidenz aus…
Im Mai letzten Jahres ist ein Gesetz in Kraft getreten, das das Einfrieren von Eizellen, Spermien und Keimzellgewebe zur Kassenleistung macht. Diese sogenannte Kryokonservierung kostet bis zu 4.300 € für junge Frauen und etwa 500 € für junge Männer und musste bisher selbst getragen werden. Dazu kommen Lagerkosten von etwa 300 € pro Jahr. Für die…
Die Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 nehmen weiter zu. Die Thieme Gruppe beginnt deshalb Fachinformationen zum Coronavirus und weiteren Atemwegsviren aus relevanten Thieme Fachzeitschriften kostenfrei digital zur Verfügung zu stellen, um Mediziner weltweit im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Virus zu unterstützen.
Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Universitätsklinikums Erlangen (UKER) erarbeiten in dem Projekt SMART Start Grundlagen für einen Ausbau des digitalen Angebots in der medizinischen Versorgung für Schwangere.
Viele Mütter mit Diabetes mellitus Typ 1 möchten ihr Kind gemäß den WHO-Empfehlungen stillen, um ihm den besten gesundheitlichen Start ins Leben zu ermöglichen. Doch häufig treibt sie die Angst um, dass sie durch nächtliches Stillen unterzuckern. Eine Studie zeigt hingegen, dass diese Sorge bei achtsamer Therapie unbegründet ist. Frauen mit einem…
Es geht um Informationen für Frauen in schwierigen Situationen: In einem gesetzlich festgelegten Verzeichnis sollen Kontakte für Schwangerschaftsabbrüche zu finden sein. Wie viele sind das jetzt?
Kommt mein Kind ohne Fehlbildungen oder angeborene Krankheiten zur Welt? Diese Frage beschäftigt werdende Eltern sehr. Um das Risiko einzuschätzen, kann neben Ultraschalluntersuchungen und einer Fruchtwasseruntersuchung auch ein Bluttest auf kindliche Chromosomenanomalien, etwa eine Trisomie 21 (Down-Syndrom), durchgeführt werden. Prinzip dieses…
Viele Patienten, lange Schichten, erschöpfte Ärzte: Aus Sicht des Marburger Bundes sind die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern alles andere als gut. Wie sieht der Alltag eines Klinikarztes aus?
Es wurde berichtet, dass mit „Misoprostol“ ein Magenmedikament zur Geburtseinleitung verwendet wird, das in der Geburtshilfe „umstritten“ ist und in einer „bisher unveröffentlichten Umfrage“ in rund der Hälfte der deutschen Kliniken verwendet wird.
Viele Frühgeborene – Babys, die zwischen der 22. und 34. Schwangerschaftswoche geboren werden – erleiden eine Hirnblutung. Das Risiko dafür liegt, je nach Geburtsgewicht und Schwangerschaftsdauer, zwischen 30 und 55 Prozent. Der Schaden ist immens: Etwa 25 Prozent aller lebenslangen Körper- und Mehrfachbehinderungen gehen auf eine frühkindliche…
Fast jeder Zweite in Deutschland bekommt im Laufe seines Lebens Krebs. Die Zahlen steigen weltweit. Doch ein Sieg über die Krankheit sei möglich, glauben EU-Politiker. Jetzt gehen sie es an.
Die meisten Kinder in Schleswig-Holstein werden am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) geboren: Im vergangenen Jahr verzeichneten die beiden UKSH-Geburtskliniken in Kiel und Lübeck nach eigenen Angaben 3349 Geburten. Damit zähle das UKSH zu den 20 Kliniken in Deutschland mit den höchsten Geburtenraten.