Prof. Dr. Julia Gallwas hat seit dem 1. Januar 2020 die Universitätsprofessur für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) inne und leitet die gleichnamige Klinik in der Nachfolge von Prof. Dr. Günter Emons. Erstmals in der über 250-jährigen Geschichte der akademischen Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der…
Nach einer Nutzenbewertung im Jahr 2016 und einem Addendum im Jahr 2018 hat sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erneut mit biomarkerbasierten Tests für Frauen mit primärem Brustkrebs befasst. Die Tests sollen Patientinnen identifizieren, die auf eine adjuvante Chemotherapie verzichten können, weil sie…
Jena - „Wir sind weiterhin rund um die Uhr für Sie da.“ Mit diesem Satz beruhigt Professor Ekkehard Schleußner, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin am UKJ, alle Schwangeren der Region. Die Versorgung für Schwangere ist auch während der Corona-Pandemie gewährleistet. Es gelten allerdings auch in der Geburtsmedizin einige besondere Regelungen.
Der in dieser Woche herausgegebene Rote-Hand-Brief bezieht sich explizit auf das Medikament „Cytotec®“, das in Form einer 200-µg-Tablette im Handel erhältlich ist. Die Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe und Pränatalmedizin e. V. (AGG) in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) hält die damit verbundenen Hinweise…
Nur selten haben Menschen einen so innigen Kontakt miteinander wie beim Anlegen eines Babys an die Mutterbrust. Doch viele stillende Mütter sind verunsichert: Könnte ich mein Kind ausgerechnet in diesem intimen und wunderbaren Moment mit dem Coronavirus anstecken? Die Stiftung Kindergesundheit gibt Entwarnung und betont: Die Muttermilch bleibt auch…
Die Geburt eines Kindes ist ein einschneidendes Erlebnis – und nicht immer positiv: Rund vier Prozent der Mütter entwickeln nach der Entbindung Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), leiden also etwa unter sehr negativen Stimmungen oder durchleben die traumatische Situation immer wieder. Solche Probleme können die Entscheidung…
Wird eine Coronavirus-Infektion bei Schwangeren vermutet oder gar bestätigt, gelten besondere Regeln. Ausdrücklich abgeraten wird von Lachgas unter der Geburt, da es die Ausbreitung des Virus gegebenenfalls erhöhen kann. Aktuelle Hinweise für schwangere Frauen und ihre Familien hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.…
Bereits eine kurze Internetsuche nach den empfundenen Symptomen kann die eigene Sorge, ernsthaft erkrankt zu sein, direkt steigern. Den Effekt von „Doktor Google“ weist eine aktuelle Studie aus der Arbeitsgruppe um Professor Dr. Alexander Gerlach vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln nach. Die Studie…
Bei Patientinnen mit geringem Rückfallrisiko kann nach brusterhaltender Operation laut aktueller Leitlinie auch eine Teilbrustbestrahlung statt der herkömmlichen Ganzbrustbestrahlung durchgeführt werden. Neue Daten zeigen, dass die Teilbrustbestrahlung auch als „normale Bestrahlung“ durch die Haut in Anschluss an die OP erfolgen kann. Vorteil: die…
Parabene werden als Konservierungsmittel in Kosmetika eingesetzt. Nutzen Schwangere parabenhaltige Kosmetika, die länger auf der Haut verbleiben, kann dies Folgen für die spätere Gewichtsentwicklung des Kindes haben. Das zeigen Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig sowie der…
Gibt es bei komplexen Operationen einen Zusammenhang zwischen der Menge der je Krankenhaus bzw. je Ärzteteam erbrachten Leistung und der Qualität des Behandlungsergebnisses? Um diese Frage geht es in acht Prüfaufträgen zu Mindestmengen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen…
Deutsche gehen häufiger zum Arzt als die Bürger anderer Industriestaaten. Laut OECD kam jeder Bundesbürger im letzten Jahr durchschnittlich auf 10 Arztbesuche, in Frankreich sind es nur 6 und in Schweden sogar nur 3. Doch auch innerhalb Deutschlands gibt es große Unterschiede: So nehmen Hamburger 30% mehr ambulante Leistungen in Anspruch als…
Wer Hebamme werden will, soll künftig studieren. Doch bislang geht das in NRW nur an einer einzigen Hochschule. Weitere sollen bald folgen, sagt das Wissenschaftsministerium. Dem Hebammenverband geht der Aufbau dagegen viel zu langsam.
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in der Berlin ist im vergangenen Jahr mit 9645 gemeldeten Fällen leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Zuwachs von rund einem Prozent, wie aus den am Dienstag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen hervorgeht. 2018 registrierte das Amt 9525 Abtreibungen.