Der Inhaltsstoff Isoflavon aus der Soja-Pflanze wirkt auch bei bereits erkrankten Frauen Wunder: So sterben hormonrezeptornegative Brustkrebspatientinnen deutlich seltener, wenn die Pflanze regelmäßig Teil ihres Speiseplans ist.
Viele unfruchtbare Patienten leiden unter einer höheren Stressbelastung, was in manchen Fällen das Risiko erhöht, eine Depression oder Angststörung zu entwickeln.
Ein generelles Frühgeburts-Screening von Erstgebärenden wird wohl erstmal nicht kommen. Die hier untersuchte Kombination aus Zervixlängenmessung und Fibronektin-Konzentration war nicht genau genug, um das Risiko abzuschätzen.
Erstmals seit Inkrafttreten des Gesetzes 2012 kann das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine Bewertung des Potenzials einer neuen Behandlungsmethode veröffentlichen. Thema der Potenzialbewertung ist die magnetresonanzgesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung des Uterusmyoms.
Obwohl Metformin in vielen Fällen schon eine krebsprotektive Wirkung gezeigt hat, scheinen Frauen über 65 Jahren nicht von einer prophylaktischen Einnahme zu profitieren. Ihre nachfolgende Krebsinzidenz ist identisch mit der unter anderen klinischen Alternativen.
Männer sind auch ein bisschen schwanger. Neben oft beobachteten Gewichtszunahmen können sie tatsächlich auch perinatale Depressionen ausbilden. Dabei hängt vieles von ihrer eigenen Gesundheit und der Beziehung zur Mutter ihres Kindes ab.
Eine 29-jährige Patientin stellt sich notfallmäßig in einer Universitätsfrauenklinik vor, weil ihre Regelblutung seit Monaten ausgeblieben ist, sie aber seit 3 Wochen unter starken Unterleibsschmerzen und überperiodenstarken Blutungen leidet.
Die korrekte Diagnostik und das richtige Staging sind bei Borderlinetumoren elementar – und gleichzeitig schwierig. Um hier besser zwischen gut und böse unterscheiden zu können, dienen künftig wahrscheinlich die Marker HE4 und CA 125 gemeinsam mit dem ROMA-Score als zuverlässige Prädiktoren.
Auch wenn die Pille immer wieder in Verruf gerät: Das absolute Risiko für venöse Thromboembolien ist gering. Abhängig ist das Risiko dabei sowohl vom Gestagen - als auch von der Konzentration des Präparates.
Der Ruf der HRT ist längst wiederhergestellt, allerdings muss sie noch ihren Weg in den Therapiealltag finden. Für viele symptomatische postmenopausale Frauen verbessert die HRT deutliche die Lebensqualität. Positiver Nebeneffekt: Die Gesamtsterblichkeit sinkt ebenfalls.
Es wird inzwischen angenommen, dass die meisten serösen Ovarialkarzinome in den Eileitern entstehen. Damit stellt sich die Frage, ob eine inzidentelle (auch elektive, opportunistische, prophylaktische oder risikomindernde) Salpingektomie im Rahmen benigner gynäkologischer Eingriffe oder während einer Sectio caesarea durchgeführt werden sollte. Ende…