Jeder vierte Arzt empfindet das Stresslevel während eines durchschnittlichen Arbeitstages als hoch, nur 8 Prozent empfinden es als moderat und zwei Drittel als mittelhoch. Während dieser Wert bei Klinik- und Praxisärzten gleich bleibt, gibt mit 28 Prozent ein höherer Anteil im Krankenhaus einen hohen Stresslevel an als in der Praxis (22 Prozent).
Antidepressiva, die während des ersten Schwangerschaftstrimesters eingenommen werden, wirken sich möglicherweise weit weniger negativ aus als bisher angenommen. In einer retrospektiven Kohortenstudie ließ sich lediglich ein leicht erhöhtes Frühgeburtsrisiko nachweisen.
Das fetale Alkoholsyndrom wurde bereits vor 150 Jahren das erste Mal beschrieben und hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Neu ist seit dieser Arbeit, dass auch Kinder, bei denen die Diagnose nicht vorliegt, eine veränderte Gesichtsform aufweisen. Grund dafür ist (natürlich) der Alkoholkonsum der Mutter.
In der Dermatologie hat sich der Kohlendioxidlaser längst bewährt. Laut einer aktuellen Studie verringert eine entsprechende Laserbehandlung ebenfalls effektiv Symptome des menopausalen Urogenitalsyndroms.
Diese strittige Frage soll nun in einem gemeinsamen Projekt der Universitätsklinika Bonn und Köln und des Centrums für Integrierte Onkologie Köln Bonn untersucht werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Vorhaben mit rund 247.000 Euro.
Tumorzellen verfügen über einen anderen Stoffwechsel als gesunde Zellen. So können Krebszellen schnell wachsen und sich im Körper ausbreiten. Die Ursachen für solche krankhaften Veränderungen des Zellstoffwechsels untersuchen Toxikologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung seit Jahren. Im Fall von Eierstockkrebs ist es ihnen nun gelungen,…
Frauen mit Diabetes mellitus besitzen ein höheres Eierstockkrebs-Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Meta-Analyse. Besonders zuckerkranke Asiatinnen seien vom Auftreten eines Ovarialkarzinoms betroffen.
Schwangere Frauen sind in klinischen Studien unterrepräsentiert. Dabei scheint der Ausschluss die Frauen eher zu gefährden als sie und ihren Nachwuchs zu schützen. Denn: Zu groß ist die Wissenslücke, die dadurch entsteht. Schließlich benötigen Frauen verschreibungspflichtige Medikamente auch in der Schwangerschaft.
Laut einer aktuelle Studie treten bei Patientinnen mit peritonealer Endometriose, die im Laufe ihres Lebens hormonelle Kontrazeptiva verwendet haben, seltener Endometriome des Ovars auf als bei Frauen, die nie hormonell verhütet haben.
Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago sorgten Mark Robson und Kollegen mit ihrer Studie für Aufsehen: Bei der Behandlung von Patienten mit BRCA-positivem und HER2-negativem Mammakarzinom zeige Olaparib doppelt so häufig Wirkung verglichen mit Standardchemotherapien.
Lebensbedrohliche postpartale Blutungen (PPH) betreffen in der westlichen Welt ca. 2/1000 Geburten, hinzu kommt die schwere maternale Morbidität bei ca. 3/1000 Geburten. Die PPH ist damit Ursache für ca. 30% aller maternalen Todesfälle in der Dritten Welt und 13% in industrialisierten Ländern.
Ausschlaggebend für ein erhöhtes Risiko eines geringen Geburtsgewichts und einer Frühgeburt sind individuelle Lebensumstände und Verhaltensmuster der werdenden Mutter – nicht deren fortgeschrittenes Alter.
Das Paar hat bereits zwei Kinder. Die erste Tochter ist aktuell 15 Jahre alt und wurde mit dem Marfan-Syndrom geboren. Der zweite Sohn ist gesund, aktuell befindet sich die Frau in der dritten Schwangerschaft.