Weniger Schmerzen bei der Geburt, dafür aber eine längere Austreibungsphase? So lautet zumindest die in der Gynäkologie weitverbreitete Annahme angesichts einer Epiduralanästhesie in der 2. Phase. Dieses Dogma kann jedoch getrost ad acta gelegt werden – glaubt man den Ergebnissen dieser amerikanischen Studie.
Es ist mal wieder Zeit, Ihre Kenntnisse aus dem Zytologie-Kurs aufzufrischen! Werfen Sie daher gleiche einen Blick auf diese Quizfrage und geben Sie Ihren Antworttipp im Multiple-Choice-Modul ab.
Schon seit 1979 weiß man um die Wirkung von Aspirin, wenn es während einer Schwangerschaft eingenommen wird. In den darauffolgenden Jahren etablierte sich der Blutverdünner zur Präeklampsie-Prophylaxe insbesondere bei Frauen mit hohem Erkrankungs-Risiko.
Es gibt sie zum Teil bereits für Zuhause, um die eigene Fruchtbarkeit zu testen: Biomarker-Tests. Doch offenbar ist der Nachweis der gängigen Marker ohnehin zu vernachlässigen. Denn in diesem Patientenkollektiv lagen bei gebärfähigen Frauen bis 44 unterschiedliche Biomarker-Konzentrationen vor – ohne erkennbaren Effekt.
Der Präeklampsie zugrunde liegt eine Störung in der Plazenta, deren Ursachen weitgehend ungeklärt sind. Nun schreibt ein Forschungsteam des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in „Circulation“, dass die Präeklampsie nicht einheitlich und allein genetisch bedingt ist. Wie Untersuchungen an Plazentaproben zeigen, spielen dabei…
Kürzlich haben wir hier eine deutschlandweite Umfrage veröffentlicht, in der die Dienstmodelle und die Auslastung geburtshilflich tätiger Ärzte thematisiert wurde. Aufgrund der hohen Resonanz auf das Thema haben wir nun mit einem der Hauptautoren der Umfrage, Herrn Johannes Neimann, gesprochen.
Sport ist Mord, so zumindest die Einstellung einiger Sportmuffel. Nun ist körperliche Aktivität alles andere als ungesund. Passiert jedoch ein Unfall beim Sporteln, ist zumindest bei Kopfverletzungen Vorsicht geboten: Denn eine Hirnerschütterung kann den weiblichen Zyklus stark beeinträchtigen.
Bei übergewichtigen Schwangeren entzündet sich bei einem Kaiserschnitt die Narbe eher als bei normalgewichtigen. Daher erfolgt hier schon vor dem Kreißsaal eine prophylaktische Antibiotika-Gabe. Offenbar lohnt es sich, diese Medikation noch auf die 2 Tage nach der OP auszuweiten.
In dieser retrospektiven Studie wurde die partielle Genotypisierung humaner Papillomviren mithilfe des Abbott RealTime HighRisk HPV Tests verglichen mit dem einfachen HPV-Nachweis zur Vorhersage eines Rezidivs in der 1. Followup- Untersuchung nach Konisation bei zervikaler intraepithelialer Neoplasie.
Laktoferrin könnte die bislang meist verabreichten Eisen-Salze bei Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft ablösen. Denn: besonders Schwangere mit moderater Anämie profitieren mehr vom Laktoferrin. Und das bei gleichzeitig geringeren Nebenwirkungen.
Ob per Kaiserschnitt oder auf natürlichem Weg: Nach ein paar Stunden ist das Kind auf der Welt - und die Mutter glücklich? Nicht ganz, denn wie eine Frau einmal entbunden hat, hat selbst 10 Jahre später noch Auswirkungen darauf, wie gestresst oder zufrieden sie ist. Klarer Favorit: die Vaginalgeburt.
Sollten infertile Frauen mit einer kolorektalen Endometriose immer vorher operiert werden, bevor sie künstlich befruchtet werden? Diese Frage haben sich Sofianne Bendifallah und Kollegen gestellt und bei 110 Patientinnen untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass es mehr Lebendgeburten gibt, wenn tatsächlich eine Operation erfolgt ist.
Die Einweisung der 56-jährigen Patientin erfolgte wegen eines sonografisch auffälligen Adnexbefundes links, dieser war im Rahmen der jährlichen Vorsorge aufgefallen. Des Weiteren gab die Patientin gelegentliche Schmerzen im rechten Unterbauch an.