Besser spät als nie. Übergewichtige Schwangere, die ihre Ernährung umstellen und beginnen, regelmäßig Sport zu treiben, verringern die schwangerschaftsbedingte Gewichtszunahme und dadurch auch die Wahrscheinlichkeit eines Kaiserschnitts.
Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben nachgewiesen, dass aufgrund erhöhter Entzündungswerte während der Schwangerschaft Veränderungen im Gehirn des Ungeborenen entstehen können. Diese wiederum könnten das Risiko der Ausprägung von psychiatrischen Erkrankungen steigern.
Sie führen routinemäßig einen Ultraschall bei dieser Schwangeren in der 28. SSW durch. Dabei entdecken Sie folgendes (Bildergalerie): Sie haben daraufhin einen bestimmten Verdacht.
Lässt sich die postpartale psychologische Konstitution der Eltern abschätzen? Ja, sagt eine Schweizer Studie: Depressive Symptome, die während der Schwangerschaft auftreten, und das persönliche Erleben der Geburt geben bereits entscheidende Hinweise.
Eine US-amerikanische Studie befragte Frauen, bei denen eine peripartale Kardiomyopathie aufgetreten war, nach deren Verhütungsstrategien. Fazit: Offenbar bedürfen sowohl Quantität als auch Qualität der Beratungsgespräche einer Verbesserung.
Die Universität des Saarlandes überprüft in einer Studie, inwieweit die am Markt verfügbaren Eisenpräparate Eisen-Carboxymaltose und Eisen(III)-Derisomaltose den Phosphathaushalt beeinflussen. Die Studie wird in der Klinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Dr. Gunnar Heine durchgeführt.
Das Recht des Patienten auf Selbstbestimmung hin oder her. Wenn es um die vorzeitige Entnahme eines Intrauterinpessars geht, versuchen die meisten Ärzte ihre Patientinnen von diesem Wunsch abzubringen, so berichtet eine US-amerikanische Studie.
Laut einer dänischen Langzeitstudie ist eine Hysterektomie kein Risikofaktor für eine Harninkontinenz. Zehn Jahre nach dem Eingriff waren Prävalenz und Inzidenz vergleichbar hoch wie nach einer Gallenblasenentfernung bzw. einer transzervikalen Endometriumresektion.
Parodontose klingt harmlos, ist es aber nicht. Mittlerweile wurden die Erreger der Zahnfleischentzündung bereits aus zahlreichen Krebsgeweben isoliert. Da dies von enormer gesundheitlicher Bedeutung ist, haben Nwizu et al. den Zusammenhang bei postmenopausalen Frauen untersucht – und bestätigt, dass Parodontose das Krebsrisiko erhöht.
Der Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) hat den Nutzen des Streptokokken-Tests in der Schwangerschaft unter die Lupe genommen und kommt zu dem Urteil: "Unserer Ansicht nach sind Nutzen und Schaden der IGeL ausgewogen, oder wir finden keine ausreichenden Daten, um Nutzen und Schaden zu beurteilen."
Dieser Artikel stellt eine redaktionelle Zusammenfassung der aktuellen S2k-Leitlinie dar. Der Fokus der Zusammenfassung liegt auf starken Empfehlungen mit hoher Verbindlichkeit (soll/soll nicht) sowie den starken konsensbasierten Empfehlungen (Konsensusstärke +++) bei intrauteriner Wachstumsrestriktion (IUGR)/Small for gestational age (SGA)-Feten.
Frauen, die prämenopausal einen erhöhten Spiegel freien Testosterons aufweisen, leiden im mittleren Alter häufig unter einer nicht-alkoholische Fettlebererkrankung. Und auch bei Frauen ohne Androgenüberschuss besteht dieser Zusammenhang, so eine aktuelle Studie.
Im Rahmen der US-amerikanischen Frauengesundheitsinitiative haben Rowan T. Chlebowksi und Kollegen herausgefunden, dass fettarme Ernährung die Mortalität nach einer Brustkrebserkrankung senkt.
Es ist zwar keine bahnbrechend neue Erkenntnis, dass mehr Obst, Gemüse und Nüsse der Gesundheit zuträglich sind. Doch vielleicht hilft die wiederkehrende Bestätigung wie durch diese aktuelle Studie dabei, dass immer mehr Menschen gesunde Lebensmittel in ihrem Alltag integrieren.