Diese strittige Frage soll nun in einem gemeinsamen Projekt der Universitätsklinika Bonn und Köln und des Centrums für Integrierte Onkologie Köln Bonn untersucht werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Vorhaben mit rund 247.000 Euro.
Tumorzellen verfügen über einen anderen Stoffwechsel als gesunde Zellen. So können Krebszellen schnell wachsen und sich im Körper ausbreiten. Die Ursachen für solche krankhaften Veränderungen des Zellstoffwechsels untersuchen Toxikologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung seit Jahren. Im Fall von Eierstockkrebs ist es ihnen nun gelungen,…
Frauen mit Diabetes mellitus besitzen ein höheres Eierstockkrebs-Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Meta-Analyse. Besonders zuckerkranke Asiatinnen seien vom Auftreten eines Ovarialkarzinoms betroffen.
Schwangere Frauen sind in klinischen Studien unterrepräsentiert. Dabei scheint der Ausschluss die Frauen eher zu gefährden als sie und ihren Nachwuchs zu schützen. Denn: Zu groß ist die Wissenslücke, die dadurch entsteht. Schließlich benötigen Frauen verschreibungspflichtige Medikamente auch in der Schwangerschaft.
Laut einer aktuelle Studie treten bei Patientinnen mit peritonealer Endometriose, die im Laufe ihres Lebens hormonelle Kontrazeptiva verwendet haben, seltener Endometriome des Ovars auf als bei Frauen, die nie hormonell verhütet haben.
Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago sorgten Mark Robson und Kollegen mit ihrer Studie für Aufsehen: Bei der Behandlung von Patienten mit BRCA-positivem und HER2-negativem Mammakarzinom zeige Olaparib doppelt so häufig Wirkung verglichen mit Standardchemotherapien.
Lebensbedrohliche postpartale Blutungen (PPH) betreffen in der westlichen Welt ca. 2/1000 Geburten, hinzu kommt die schwere maternale Morbidität bei ca. 3/1000 Geburten. Die PPH ist damit Ursache für ca. 30% aller maternalen Todesfälle in der Dritten Welt und 13% in industrialisierten Ländern.
Ausschlaggebend für ein erhöhtes Risiko eines geringen Geburtsgewichts und einer Frühgeburt sind individuelle Lebensumstände und Verhaltensmuster der werdenden Mutter – nicht deren fortgeschrittenes Alter.
Das Paar hat bereits zwei Kinder. Die erste Tochter ist aktuell 15 Jahre alt und wurde mit dem Marfan-Syndrom geboren. Der zweite Sohn ist gesund, aktuell befindet sich die Frau in der dritten Schwangerschaft.
Was haben Umgebungstemperatur und Diabetesrisiko miteinander zu tun? Einiges, sagen kanadische Wissenschaftler und verweisen auf ihre Studie, die besagt, dass das Gestationsdiabetesrisiko bei wärmerem Klima zunimmt.
Mehr Papierkram, weniger Work-Life-Balance: So lässt sich die Problematik der heutigen Arbeitsansprüche zusammenfassen. Das hat seinen Preis. Immer mehr Ärzte leiden an Burnout. Und an den Konsequenzen leiden wiederum die Patienten.
Das Plazentagewicht in der ersten Schwangerschaft könnte dabei helfen, Frauen zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko besitzen in der darauffolgenden Schwangerschaft eine Präeklampsie zu entwickeln.
Eine chinesische Studie preist die Vorzüge von regelmäßigem Tee-Genuß. Er soll das Ovarialkarzinom-Risiko mindern. Tut er auch – allerdings nur in den USA und Schweden.