Über die Langzeitfolgen der Radiojodtherapie bei Schilddrüsenerkrankungen wird seit Jahren diskutiert. Nun steht die Frage im Raum: Erhöht die Behandlung das Brustkrebsrisiko?
Kommt es bei Brustkrebspatientinnen zu Hirnmetastasen, wirkt sich dies auf die Prognose der Betroffenen zumeist negativ aus. Symptome wie Kopfschmerzen, Lähmungen und weitere beeinträchtigen zudem die Lebensqualität der Frauen. Über zelluläre Wechselwirkungen in den Metastasen war bisher wenig bekannt.
Bewegung - immer wieder wird die Bedeutung von Sport und Aktivität im Kontext mit Krebserkrankungen diskutiert. Zur Prävention, zur Reduktion von Nebenwirkungen der Krebstherapie, zur Senkung der Mortalitätsrate. So auch in einer aktuellen Studie mit Brustkrebspatientinnen.
Inflammatorischer Brustkrebs gilt als seltene, aber sehr aggressive Krebsart. Doch wie sieht es hier mit dem Brustkrebs-spezifischen Überleben mit Blick auf den Tumorsubtyp und im Laufe der Zeit aus?
Nach erschreckenden Diagnosen warnen Moderatorin Lola Weippert und Sängerin Vanessa Mai vor falscher Angst: Regelmäßige Vorsorge beim Frauenarzt kann entscheidend sein.
Im Zusammenhang mit induzierten Abtreibungen machen viele Fehlinformationen die Runde. Oftmals diskutiert wird etwa die Frage, ob sich in der Folge das Brustkrebsrisiko erhöht - ein Aspekt, der auch im Zusammenhang mit Fehlgeburten immer wieder genannt, jedoch bisher nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist.
Taxaninduzierte periphere Neuropathien sind häufig und therapeutisch schwer zu beeinflussen. Ein prospektiv entwickeltes Risikomodell identifiziert anhand von fünf klinischen Parametern Patientinnen mit besonders hohem Risiko bereits vor Beginn der Chemotherapie – mit potenziellen Konsequenzen für die Therapieplanung.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Zu den Risikofaktoren zählen etwa die Brustdichte, hormonelle Aspekte, familiäre Faktoren, aber auch Übergewicht und der Lebensstil. So handelt es sich neben solchen, die nicht beeinflussbar sind, also auch um vermeidbare Risikofaktoren.
Nebenwirkungen lindern, aktiv etwas gegen die eigene Erkrankung unternehmen - die Motive für die Nutzung von Komplementär- und Alternativmedizin bei einer Brustkrebserkrankung sind vielfältig. Doch birgt diese Wahl der komplementären und alternativen Medizin auch in Kombination mit herkömmlichen Behandlungsmethoden Risiken?
Simvastatin kann bei gleichzeitiger Einnahme mit den Brustkrebsmedikamenten Palbociclib und Ribociclib schwerwiegende Muskelkomplikationen wie Myopathie und Rhabdomyolyse auslösen. Die EMA empfiehlt, diese Kombinationen zu vermeiden und Fachinformationen anzupassen.
Die Claudia von Schilling Foundation for Breast Cancer Research verleiht auch in diesem Jahr den mit 5.000 € dotierten Breast Cancer Research Junior Award. Der Preis belohnt junge Wissenschaftler*, die auf dem Gebiet der Brustkrebsforschung – unter Einschluss therapeutischer Verfahren - eine herausragende wissenschaftliche Leistung erarbeitet…
Die Claudia von Schilling Foundation for Breast Cancer Research Germany, Hannover, verleiht auch in diesem Jahr den mit 10.000 € dotierten Claudia von Schilling Preis. Der Preis belohnt hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Brustkrebsforschung – unter Einschluss therapeutischer Verfahren.
Viele Todesfälle durch Brustkrebs sind einer Studie zufolge vermeidbar. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der insgesamt an Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre seien auf sechs Risikofaktoren zurückzuführen, auf die man Einfluss nehmen könne, heißt es in einer im Fachjournal «The Lancet Oncology» veröffentlichten Studie.