Die genaue Prognose bei fortgeschrittenem Brustkrebs ist abhängig von vielen Faktoren, eine Heilung selten. Therapieentscheidungen zu treffen, ist nicht immer leicht, denn immer spielt der individuelle Fall eine bedeutende Rolle.
Der Zulassungsinhaber informiert in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über den folgenden Sachverhalt: Melphalanhydrochlorid, Melphalan AqVida 90 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung birgt ein potenzielles Risiko der Überdosierung aufgrund einer höheren Konzentration.
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Wie lange dauert es bis zur Erstbehandlung bei Frauen mit Brust-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs? Und wie sehen Pflegemuster aus? Internationale Empfehlungen sollen die Krebsvorsorge und die Behandlung von Tumorerkrankungen zwar verbessern, doch die Unterschiede etwa hinsichtlich Therapie und Wartezeiten sind immens.
Unterziehen sich Brustkrebspatientinnen einer Mastektomie, wird im Anschluss in einigen Fällen eine Bestrahlung durchgeführt. Über das Für und Wider wird dabei immer wieder diskutiert. So setzen Behandler häufig dann auf eine Bestrahlung, wenn ein erhöhtes Rückfallrisiko besteht.
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Die CATCH-Studie zeigt: Eine umfassende molekulare Tumorprofilierung kann die Behandlung von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs deutlich verbessern. Biomarkerbasierte Therapien steigern das Ansprechen und verlängern das progressionsfreie Überleben.
Die Neoadjuvanz mit Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) ist eine potenzielle Option, die Patient*innen mit frühem HER2+ Mammakarzinom und hohem Rezidivrisiko die dosisdichte Anthrazyklintherapie ersparen könnte.
Jede zweite Frau in Sachsen-Anhalt nimmt die Einladung zur Mammografie wahr. Zwar liegt die Quote unter dem Vor-Pandemie-Niveau, im Bundesvergleich gehört das Land dennoch zu den Spitzenreitern.
Rötungen und Schwellungen sowie Schmerzen: Infolge einer adjuvanten Capecitabin-Chemotherapie leiden viele Brustkrebs-Patientinnen am Hand-Fuß-Syndrom.
Bei Brustkrebspatientinnen kommt es häufig zu Hirnmetastasen - mit massiven Auswirkungen auf die Lebenserwartung. Ein routinemäßiges Screening des Gehirns wird nicht empfohlen, weil es bislang keine Nachweise hinsichtlich eines verbesserten Überlebens gibt. Wie Patientinnen und Ärzte hierzu stehen, ist bislang nicht bekannt.
Wie hoch das Rezidivrisiko nach einer Brustkrebserkrankung ist, ist immer abhängig von der Art der Erkrankung und verschiedenen anderen Faktoren. Bei postmenopausalen Frauen mit östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs soll eine adjuvante endokrine Therapie, die in der Regel mindestens fünf Jahre dauert, das Rückfallrisiko senken. Um diese weiter zu…