Während einige Studien eine Präeklampsie der Mutter als Schutzfaktor gegen ein Respiratory Distress Syndrome (RDS) bei Frühgeborenen identifiziert haben, sprechen andere Studien von einem erhöhten Risiko für RDS bei Präeklampsie. Die beiden komplett gegensätzlichen Theorien beschäftigen Mediziner und Wissenschaftler immer wieder neu. Eine…
Das Sexleben vieler Menschen ist heute freier als auf dem Höhepunkt der Aids-Epidemie. Allerdings fehlt häufig das Bewusstsein, dass man sich schützen muss. Experten fordern mehr Aufklärung schon in der Schule.
In den letzten Jahren hat die Inzidenz der Tuberkulose in der Schwangerschaft in den Industrienationen zugenommen. Eine Tuberkulose in der Schwangerschaft ist mit einem erhöhten Risiko für Mutter und Kind verbunden.
Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft verursachen weltweit etwa 14% aller mütterlichen Todesfälle – vor allem in Entwicklungsländern. Um die mütterliche und neonatale Morbidität zu reduzieren, hat ein internationales Forscherteam die Kalzium-Supplementation schon vor Beginn der Schwangerschaft eingeführt – allerdings mit moderatem…
Klingt harsch, aber offenbar verschlechtert die Pille tatsächlich die Fähigkeit, Emotionen zu erkennen und zu verarbeiten. Zu dieser Erkenntnis ist eine deutsche Arbeitsgruppe gekommen, die für ihre Aussage 95 Frauen untersucht hat – was Voraussetzung dafür war, um statistisch zuverlässige Ergebnisse zu bekommen. Das Fazit der Arbeit: Die Pille…
Klimawandel ist ein – nicht zuletzt unter dem aktuellen US-Präsidenten – gerne vernachlässigtes Thema. Wie drastisch sich insbesondere die zunehmende Umgebungstemperatur jedoch auf die Kinder der kommenden Jahre auswirken wird, haben nun Forscher mithilfe der Daten der US-Umweltschutzbehörde der bei diesem Thema bislang vernachlässigten Gruppe der…
Eine Frühgeburt ist die häufigste Komplikation bei Zwillingsschwangerschaften. Ob im Falle eines verkürzten oder bereits dilatierten Gebärmutterhalses eine Zerklage genau diese Komplikation verhindern kann, haben Forscher aus Shanghai nun untersucht. Sie kommen zu dem eindeutigen Ergebnis: ja, in diesen Fällen lohnt die Zerklage – um bis zu 7…
Weltweit sterben jährlich 2,6 Millionen Kinder vor der Geburt. Zwar betrifft das in einem hochentwickelten Land wie Deutschland nur 2,4 pro 1000 Geburten, doch sinkt die Totgeburtenrate nur langsam.
Wenn es um das fruchtbare Zeitfenster für eine Schwangerschaft geht, rückt vorwiegend das Alter der werdenden Mutter in den Fokus. Allerdings sollte auch das Alter des Vaters in Betracht gezogen werden, glaubt man dieser retrospektiven Kohortenstudie.
Eine Geburt ist anstrengend, auch, wie jede Extremsituation, für das Herz. Dass das im schlimmsten Fall sogar in einem Herzinfarkt münden kann, ist zwar selten. Tritt der Ernstfall aber ein, dann mit dramatischen Folgen: So sterben Frauen, die quasi im Kreißsaal einen Myokardinfarkt erleiden, sehr häufig – obwohl sie mitten in einer Klinik sind.
Mittlerweile gibt es viele Frauenärzte, die ihren schwangeren Patientinnen erlauben, 1 oder 2 Tassen Kaffee am Tag zu trinken. Glaubt man der großen Kohortenstudie von Eleni Papadopoulou, sollten Schwangere aber lieber komplett auf Koffein verzichten. Denn schon eine tägliche Tasse Kaffee erhöht das Risiko für eine überproportionale Gewichtszunahme…
Bei Frauen ohne vorangegangene Früh- oder Fehlgeburt und die als low-risk gelten, heißt es, dass ein männliches Baby das Risiko für eine spontane Frühgeburt erhöht. Ob das auch bei high-risk Frauen der Fall ist, haben britische Forscher nun in einer prospektiven Studie bei über 2.500 werdenden Müttern untersucht.
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Stillen stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind. Außerdem hat es bereits viele erwiesene Gesundheits-Vorteile wie Schutz vor Asthma und Diabetes oder auch eine schnellere Gewichtsnormalisierung der Mutter. Nun kommt noch ein weiterer Benefit für die Mutter zutage: Ihr Blutdruck bleib auch über die Menopause normal – wenn sie ausreichend oft und…
Rauchen ist ein ernsthaftes Problem für das Gesundheitssystem. Viele der im Zigarettenrauch nachgewiesenen Verbindungen haben toxische Wirkungen auf die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern.
Weniger Schmerzen bei der Geburt, dafür aber eine längere Austreibungsphase? So lautet zumindest die in der Gynäkologie weitverbreitete Annahme angesichts einer Epiduralanästhesie in der 2. Phase. Dieses Dogma kann jedoch getrost ad acta gelegt werden – glaubt man den Ergebnissen dieser amerikanischen Studie.