Um Symptome der Wechseljahre zu lindern erhalten Frauen oftmals eine östrogen-basierte Hormontherapie. Wirkt sich diese auch auf die Muskelmasse aus und kann somit das Eintreten von Sarkopenie hinauszögern? Eine aktuelle Studie von Ayesha Javed, Alexandra Mayhew und Kollegen beschäftigt sich mit dieser Frage.
Bei einer Präeklampsie ab der 37. Gestationswoche wird meist umgehend die Geburt eingeleitet. Vor der 34. Woche wird versucht, die Schwangerschaft zu erhalten. Doch welches Vorgehen ist im Zeitraum zwischen Woche 34 und Woche 37 am sinnvollsten? Diese Frage wollten Lucy Chappell und Kollegen vom Kings College in London beantworten.
Ein normaler, typischer Zyklus beträgt 28 Tage. Damit findet 14 Tage nach dem Beginn des Zyklus der Eisprung statt, weil die Follikelphase 14 Tage andauert. Oder? Wissenschaftler des University College London haben über eine halbe Million Zyklen untersucht – und stellen das klassische Rechenmodell auf den Kopf.
Während ein Kaiserschnitt für die Mutter oftmals die bessere und gesundheitlich schonendere Lösung bietet, sind die Langzeiteffekte auf das Kind noch kaum untersucht. Tianyang Zhang und Kollegen haben in einer Metaanalyse versucht, die bestehenden Lücken in der Literatur zu schließen und kommen zu einem interessanten Ergebnis.
Kann das Protein SHARP1 als Biomarker für Präeklampsie im ersten Trimester dienen, und liefert die Dopplersonografie der Uterusarterie ebenfalls eine valide Prognose? Dieser Frage sind Wissenschaftler vom King Chulalongkorn Memorial Hospital in Bangkok nachgegangen.
Mit dem Wirkstoff Vistusertib ist ein Inhibitor für mTORC1 und mTORC2 in Kombination verfügbar. Ob dies bei metastasiertem oder fortgeschrittenem, hormonrezeptor-positivem Brustkrebs einen Vorteil im progressionsfreien Überleben bringt, hat die MANTA-Studie nun untersucht.
Immer wieder kommt es vor, dass Schwangere im ersten Trimester Kontrastmitteln ausgesetzt sind. Oftmals wissen weder Arzt noch Patientin zum Zeitpunkt der MRT etwas von der Schwangerschaft. Wie oft es zu einer Verwendung von Gadolinium-basierten Kontrastmitteln bei Schwangeren kommt, hat eine amerikanische Studie nun untersucht.
Nach erfolgreicher Behandlung von Brustkrebs sind viele Patientinnen auch noch Jahre nach der Chemotherapie und Operation gefährdet. Je früher ein Rezidiv erkannt werden kann, desto besser für Patientin und nachfolgende Behandlung. Forschern aus Großbritannien ist es gelungen, zirkulierende DNA mit Rezidiven in Verbindung zu bringen.
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) könnte die Sterblichkeitsrate von Brustkrebs-Patientinnen nach der Behandlung verringern, hat eine aktuelle US-amerikanische Studie herausgefunden. Diese hat den Konsum von Aspirin mit der epigenetischen Veränderung von Patientinnen in Verbindung gebracht.
Wegen der erhöhten Risiken ist es wichtig Babys small for gestational age (SGA) so früh wie möglich zu identifizieren. Allerdings stellte eine Studie erhebliche Diskrepanzen zwischen der Einschätzung des Gewichts bei der Sonografie im dritten Trimester und dem tatsächlichen Geburtsgewicht fest.
Vor allem in Ländern mit hohem und sehr hohem Durchschnittseinkommen steigt das Alter von Schwangeren immer weiter. Mit steigendem Alter der Entbindenden ist aber auch ein steigendes Risiko verbunden. Eine aktuelle kanadische Studie beschäftigt sich mit der Verbindung zwischen mütterlicher Morbidität und höherem Alter.
Der deutsche Biochemiker Axel Ullrich wird für die Entwicklung des Brustkrebs-Medikamentes Herceptin ausgezeichnet. Die US-amerikanische Lasker Stiftung verleiht ihm und zwei Kollegen am Freitag in New York den sogenannten Lasker-DeBakey Clinical Medical Research Award.
Weibliche Föten, deren Mütter während der Schwangerschaft regelmäßig Sport trieben, zeigten eine bessere neuromotorische Entwicklung. Das haben amerikanische Wissenschaftler nach einer randomisierten Studie herausgefunden.
Oftmals stellt sich während der Schwangerschaft eine Besserung für Migränepatientinnen ein. Dennoch kann Migräne mit verschiedenen Komplikationen für Mutter und Kind in Verbindung gebracht werden.
Welche Ernährung das Krebsrisiko steigert wird immer wieder in verschiedenen Studienmodellen untersucht. Eine aktuelle Studie bringt den Fleischkonsum von Teilnehmerinnen an der „Sister Study“ in Verbindung mit dem durchschnittlichen Krebsrisiko der Probandinnen.