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Schlafstörungen erhöhen Frühgeburtsrisiko

Wächst der Bauch im Rahmen einer Schwangerschaft, kann das zu Schlafproblemen führen. Bildet sich eine richtiggehende Schlaflosigkeit aus, erhöht das das Risiko für eine Frühgeburt signifikant. Auch Schlafapnoe begünstigt eine Frühgeburt. Ein Screening für solche Schlafstörungen wäre daher eine weise Entscheidung.

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Nocebo-Effekt bei Krebspatienten überraschend häufig

Das Gegenteil von Placebo ist Nocebo: statt positiver Effekte dank dem Glauben an die Wirkkraft einer Tablette löst das Kontrollmedikament Nebenwirkungen aus. Und dieser Effekt ist offenbar mindestens ebenso präsent wie der Placebo-Effekt, wie diese Studie an Krebspatienten offenbart.

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Überaktive Blase: Adipositas ist unabhängiger Risikofaktor

Die Ursache für eine überaktive Blase kann vielfältig sein – von Schwangerschaft über Stress bis zu den Wechseljahren. Doch Forscher vom britischen Norfolk and Norvich Hospital haben nun einen weiteren, eindeutigen Risikofaktor für Blasenprobleme identifiziert: massives Übergewicht.

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Nächtliches Licht fördert möglicherweise Brustkrebs

Die Gesundheit der Frau ist von einem gesunden zirkadianen Rhythmus abhängig – so lässt sich diese aktuelle Auswertung der Nurses‘ Health Study II zusammenfassen. Hierin wurde untersucht, ob nächtliches Licht das Brustkrebsrisiko erhöht – was es offenbar tatsächlich tut.

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SchwangerschaftGeistig behindertes Kind durch Antidepressiva?

Entwarnung gibt eine in der Fachzeitschrift JAMA Psychiatry veröffentlichte Studie: Sie fand keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Antidepressiva in der Schwangerschaft und einem erhöhten Risiko für eine geistige Behinderung des Kindes.

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Handystrahlung beeinträchtigt Spermienqualität nicht

Wenn es auch nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr nicht klappt mit dem Kinderkriegen: das Handy bzw. dessen Strahlung ist nicht daran Schuld. Zumindest für Männer und deren Spermien konnten die Autoren einen Zusammenhang nicht bestätigen.

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Endometrium-KarzinomProgesteron-Therapie verschlechtert Outcome

Erkranken Frauen noch im gebärfähigen Alter an Endometriumkrebs, spielt das Thema Fruchtbarkeit eine tragende Rolle. Entscheiden sich die Patientinnen für eine uteruserhaltende Therapie mit Progesteron, verzögert sich jedoch die anschließende definitive Therapie, die Hysterektomie. Und das hat seinen Preis: Das Überleben dieser Frauen nimmt ab,…

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Empathie ist wichtig – und fällt doch sehr unterschiedlich aus

Frauen sind empathischer als Männer – das macht sich offenbar auch im Rahmen des Heilberufes bemerkbar. Und: Länderunterschiede scheint es auch zu geben. Britische Ärzte werden beispielsweise als empathischer empfunden als Ärzte aus Hong Kong.

Frühe Menarche, kürzere Schulzeit

Je früher Mädchen in die Pubertät kommen, desto eher ist ihr Gehirn auch anfällig für hormonelle Einflüsse. Dies macht sich offenbar auch darin bemerkbar, wie lange sie die Schulbank drücken: bei einer frühen Menarche verlassen Mädchen die Bildungsanstalt auch schneller.

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Ärzte-PaareAuch im 21. Jahrhundert bleibt die Rollenverteilung klassisch

Das Thema Gleichberechtigung hat viele Facetten: Sie beginnt mit der Bezahlungslücke zwischen Mann und Frau und endet in den eigenen 4 Wänden. Das ist offenbar auch bei Ärzte-Paaren nicht anders. Denn sobald Kinder da sind, bleibt die Frau eher zuhause. Die Arbeitsstunden des Mannes ändern sich dagegen nicht.