Myeloproliferative Neoplasien werden immer früher diagnostiziert. Zudem steigt das Alter bei Schwangerschaften immer weiter an. Wie wirkt sich die Erkrankung auf eine eventuelle Schwangerschaft aus? Und kann die Behandlung mit Aspirin, Interferon oder Heparin das Ergebnis der Schwangerschaft positiv beeinflussen?
SGA kann in vielerlei Hinsicht Auswirkungen auf das spätere Leben des Kindes haben. Selbst wenn ein Aufholwachstum stattfindet, sind die Spuren bei SGA-Kindern meist noch im späteren Leben deutlich sichtbar.
Überlebende von invasivem Brustkrebs haben oftmals ein erhöhtes Risiko für ein kontralaterales Mammakarzinom. Wissenschaftler vermuten, dass dies in manchen Fällen mit Streustrahlung bei der Behandlung des ersten Tumors zusammenhängt. Gordon P. Watt und Kollegen haben nach einer Möglichkeit gesucht, das Risiko bereits vor der ersten Behandlung…
Die meisten Brustkrebsüberlebenden in Kanada sind älter als 65 Jahre und weisen diverse Komorbiditäten auf. Bei anderen Krebsarten ist die Behandlung mit einem späteren erhöhten Risiko für Vorhofflimmern bereits in Verbindung gebracht worden. Husam Abdel-Qadir und Kollegen wollten wissen, ob die Inzidenz auch bei Überlebenden von Brustkrebs im…
Profitieren Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom, wenn sie den PARP-Inhibitor Veliparib zusätzlich zur Chemotherapie bekommen? Verlängert sich das progressionsfreie Überleben bei einer anschließenden Erhaltungstherapie mit Veliparib? Diese Frage versuchte die placebokontrollierte VELIA/GOG-3005-Studie zu beantworten.
Je moderner ein Land wird, desto größer die Inzidenz von Brustkrebs in der Bevölkerung. Eine Erfahrung, die auch Brasilien in den vergangenen Jahren machen musste. Daher lädt der brasilianische Staat Frauen im Alter zwischen 50 und 69 zum regelmäßigen Screening ein. Doch wie effektiv ist die Methode? Und ist die Altersmarge die Richtige?
Dass der PARP1/PARP2-Inhibitor Niraparib bei wiederkehrendem Ovarialkarzinom hochwirksam ist, haben Wissenschaftler bereits nachweisen können. Antonio Gonzales-Martin und Kollegen stellten sich die Frage, ob Niraparib auch als Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom Vorteile bringen kann.
Können Patientinnen mit lokal-fortgeschrittenem Zervixkarzinom von einer neoadjuvanten Chemotherapie mit Cisplatin und Gemcitabin profitieren. Samantha Cabral de Costa und Kollegen wollten wissen, ob dieser Zusatz zur Radiochemotherapie Vorteile bringt.
Bereits in der Vergangenheit ist das Einschlafen auf dem Rücken im dritten Trimester mit einem 2,6-fach erhöhten Risiko für eine Totgeburt verbunden worden. Dass dies mit dem durch die Rückenlage reduzierten Blutfluss im Uterus einhergeht, gilt mittlerweile als gesichert. Nun haben australische Forscher auch Geburtsgewicht und SGA-Risiken mit dem…
Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Zwar ist die Inzidenz wesentlich geringer als bei Frauen, doch die Krankheit hat auch für den Mann ernstzunehmende Folgen. Ein Grund für Fei Wang und Kollegen, die Diskrepanz in der Letalitätsrate bei Frauen und Männern mit Brustkrebs zu untersuchen. Zwar werden immer wieder Unterschiede im…
Mehrere Studien gibt es bereits rund um das Thema Kaiserschnitt und vaginale Geburt. Vor allem die Effekte nach einem Kaiserschnitt auf die zweite Entbindung sind noch nicht eindeutig geklärt. Nun versucht groß angelegte Kohortenstudie aus Schottland, Klarheit zu schaffen.
Schwindelgefühle, Brechreiz und Erbrechen kommen im ersten Trimester in bis zu 80% der Schwangerschaften vor. In den USA und Europa ist daher die off-label-Verschreibung des Antiemetikums Ondansetron im ersten Trimester zunehmend häufiger geworden. Aktuelle Studien belegen, dass die Anwendung des Mittels gegen Übelkeit jedoch das Risiko einer…
Kann ein gezieltes Training die Lebensqualität nach einer OP zur Einsetzung einer Harnröhrenschlinge weiter verbessern? Diese Frage haben sich Wissenschaftler aus den USA gestellt und testeten zwei verschiedene Modelle an 416 Frauen, die eine Schlinge gegen Inkontinenz eingesetzt bekommen hatten.
Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) hat ihre Screening-Empfehlung auf Bakteriurie angepasst. Bislang hatten die Experten eine Empfehlungsstufe von „A“ (wichtig) angegeben, diese wurde nun nach Rücksichtnahme auf neuere Forschungsergebnisse auf „B“ (empfohlen doch nicht zwingend) korrigiert.
Während einige Studien eine Präeklampsie der Mutter als Schutzfaktor gegen ein Respiratory Distress Syndrome (RDS) bei Frühgeborenen identifiziert haben, sprechen andere Studien von einem erhöhten Risiko für RDS bei Präeklampsie. Die beiden komplett gegensätzlichen Theorien beschäftigen Mediziner und Wissenschaftler immer wieder neu. Eine…