Podophyllotoxin, ein Wirkstoff, der hauptsächlich zur lokalen Therapie von Genitalwarzen eingesetzt wird, ist während einer Schwangerschaft nicht zulässig. Der Stoff steht in Verdacht, schwere Geburtsfehler, Totgeburten oder SGA hervorzurufen. Dänische Wissenschaftler haben diesen Verdacht retrospektiv untersucht.
Bislang sind nicht alle Brustkrebs-Patientinnen für die genetische Testung zugelassen. Ist die Patientin postmenopausal, ohne familiäre Belastung oder Vorerkrankung,qualifiziert sie sich in den USA beispielsweise nicht für die Testung. Aktuelle Richtlinien empfehlen erst dann eine durchgehende Testung, wenn die Gesamtprävalenz zwischen 2,5% und…
Sind Präeklampsie, Schwangerschaftsdiabetes und hypertonische Erkrankungen mit einer höheren Inzidenz von chronischer Niereninsuffizienz und Nierenversagen im Endstadium verbunden? Diese Frage ist in Fachkreisen immer wieder gestellt worden. Peter Barrett und Kollegen haben aktuelle Ergebnisse in einer Metaanalyse zusammengefasst.
Nach einer Transplantation hämatopoetischer Stammzellen können bei 40% der Patientinnen HPV-Infektionen festgestellt werden. Ist es sinnvoll und sicher, nach einer Transplantation erneut mit dem Vierfach-Impfstoff gegen HPV zu Impfen? Dies wollten Pamela Stratton und Kollegen herausfinden und haben die Impfung an Patientinnen nach einer HSC…
Welchen Effekt haben ein hoher BMI der Mutter oder verschiedene Typen von Diabetes auf die Entwicklung des Kindes? In einer finnischen Kohortenstudie soll genau diese Frage beantwortet werden. Linghua Kong und Kollegen haben untersucht, wie Diabetes und BMI mit der Entwicklung des Kindes zusammenhängen.
Kann eine erhöhte Aufnahme von Vitamin D während der Schwangerschaft die Knochenqualität des Kindes auch noch nach der Geburt verbessern? Diese Frage hatten sich Nicklas Brustad und Kollegen gestellt und führten eine prospektive, doppelblinde Studie durch.
Das Enzym 3-Hydroxy-3methylglutaryl-coenzyme A reductase (HMGCR) zeigt in Brustkrebs-Tumoren unterschiedliche Expressionen. Statine wiederum haben schon in verschiedenen Studien pleiotropische Effekte in Tumoren gezeigt. Wie hängt HMGCR mit der Einnahme von Statinen zusammen und ist es ein tauglicher Biomarker für die Brustkrebs-Sterblichkeit?
Der gesundheitliche Zustand der Mutter während einer Schwangerschaft kann sich auch noch Jahre nach der Entbindung auf das Kind auswirken. Sonia Robinson und Kollegen wollten wissen, welche Auswirkungen eine Adipositas der Mutter auf das Verhalten des Kindes in späteren Jahren hat.
Dichtes Brustgewebe bietet extreme Herausforderungen beim Mammografie-Screening. Nach wie vor suchen Wissenschaftler nach einer Methode, auch bei dichtem Brustgewebe zuverlässig Karzinome und Krebsvorstufen erkennen zu können.
Bietet der ICI Pembrolizumab einen Vorteil bei triple-negativem Brustkrebs? In der herstellerfinanzierten KEYNOTE-522-Studie ging es darum, genau dies herauszufinden. Peter Schmid und Kollegen liefern nun eine Interimsanalyse der Daten der ersten 602 Patienten.
Das Coronavirus ist nun definitiv in Deutschland angekommen. Zu den Risikopatienten zählen Menschen mit Vorerkrankungen und jene mit schlechtem Immunsystem. Doch wie sollten sich Krebspatienten währen der Corona-Pandemie verhalten? Worauf sollten behandelnde Ärzte achten?
Einige Nachteile sind für die Kinder rauchender Mütter bereits nachgewiesen worden. Selbst das Rauchen im ersten Trimester kann Auswirkungen auf die Entwicklung des Föten haben. Schwedische Wissenschaftler haben untersucht, ob sich Rauchen während der Schwangerschaft auf die Knochendichte von Kindern auswirkt.
Der placental-growth-factor (PIGF) ist einer der Biomarker für Behandlung und Diagnose von Plazentastörungen während einer Schwangerschaft. Wissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass eine Hochregulierung von PIGF sogar eine Behandlung für Präeklampsie sein könnte. Doch was ist die Quelle zirkulierender PIGF?
Wie unterscheidet sich die Behandlung von Patientinnen mit genetischen Mutationen bei Brustkrebs? Erhalten beispielsweise jene mit BRCA1/2-Mutationen eine andere Therapie als jene ohne Mutation? Das wollten Alison Kurian und Kollegen in einer retrospektiven Kohortenstudie herausfinden.
Enhanced Recovery (ERAS) wird schon seit langem immer wieder getestet. Das Programm basiert darauf, Vorbereitung, OP und Nachsorge so zu gestalten, dass die Heilung beschleunigt vonstatten geht und eine möglichst frühe Entlassung aus dem Krankenhaus möglich ist. Ob auch junge Patientinnen bei gynäkologischen Operationen davon profitieren, wollten…