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Bei Antikörpern gegen SchilddrüseL-Thyroxin schützt nicht vor Fehl- und Frühgeburten

Liegen auch bei einer gesunden Schilddrüsenfunktion Antikörper gegen die Drüse vor, ist das mit einem erhöhten Früh- und Fehlgeburtsrisiko behaftet. Kleinere Studien weisen darauf hin, dass die Gabe von L-Thyroxin diese Schwangerschaftsoutcomes verhindern könnte – was nun in einer großen, Placebo-kontrollierten Studie jedoch widerlegt wurde.

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Kaiserschnitt erhöht die mütterliche Morbidität erheblich

Weniger Beckenbodenprobleme nach der Schwangerschaft ist einer der Benefits, die man dem Kaiserschnitt im Vergleich zur natürlichen Geburt nachsagt. Und tatsächlich nimmt die weltweite Zahl an Kaiserschnitten immer weiter zu – wofür es sicherlich noch weitere Gründe gibt. Aber ob ein indikationsloser Kaiserschnitt wirklich immer noch die bessere…

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Was das Fehlgeburtsrisiko erhöht

Dass ein sehr niedriges oder höheres Alter der Frau das Fehlgeburtsrisiko begünstigt, weiß man schon. Ebenso dass eine vorangegangene Fehlgeburt eine nachfolgende begünstigen kann. Nun haben Maria Magnus jedoch noch überprüft, welche weiteren Schwangerschaftsoutcomes einen Einfluss auf das Fehlgeburtsrisiko haben – Gestationsdiabetes gehört demnach…

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Schlafen im letzten TrimesterAuf der Seite einschlafen könnte 6% aller Totgeburten verhindern

Es ist zwar bereits bekannt, dass Schwangere im letzten Trimester nicht unbedingt auf dem Rücken einschlafen sollten, da hierdurch die Vena Cava komprimiert und dadurch die fetale Versorgung gestört werden kann. Allerdings ergänzen die Autoren dieser ersten individual participant data Metaanalyse mit der größten Datensammlung zum Thema, dass das…

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Instrumentelle vaginale GeburtRisiko für Hirntumore erhöht

Einen nahezu unglaublichen Zusammenhang zwischen Hirntumoren im Kindesalter und der Art der Geburt haben nun griechische Forscher in einer landesweiten Fall-Kontroll-Studie entdeckt: Dabei stellte sich die assistierte vaginale Geburt als größter Risikofaktor für einen späteren Hirntumor heraus, gefolgt vom Aufwachsen auf einer Farm und Rauchen der…

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Progesteron bei FrühgeburtlichkeitPROLONG-Studie vorzeitig abgebrochen

Seit Zulassung des Progestins Makena® in den USA wird das Medikament als Standard of care bei Schwangeren mit vorangegangener Frühgeburt eingesetzt. Die nun durchgeführte RCT-Studie zur klinischen Evaluierung wurde jedoch abgebrochen – weil sich, anders als in der Zulassungsstudie, kein Unterschied zum Placebo gezeigt hat.

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Psychisch kranke Mütter: Nachwuchs schafft Schule häufiger nicht

Kinder von Müttern mit schweren mentalen Störungen wie Schizophrenie schaffen häufiger ihren Schulabschluss nicht. Zu dieser Erkenntnis sind nun dänische Fortscher gekommen, die den Zeitpunkt der Erkrankung in Korrelation mit der Schwangerschaft gesetzt haben. Dabei wurde klar: herrschte die Erkrankung bereits vor der Konzeption vor, kam es am…

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MutationsträgerinnenBrustkrebsrisiko durch Schwangerschaft fällt unterschiedlich aus

Dass eine Schwangerschaft langfristig vor Brustkrebs schützt, kurzfristig aber das Risiko erhöht, weiß man mittlerweile. Ein besonderer Fall sind natürlich Frauen mit einer BRCA 1/2 Mutation: erlangen auch sie diesen langfristigen Schutz? Bei BRCA 1 -Trägerinnen steigt das Risiko mit dem ersten Kind – um mit den folgenden Kindern wieder zu sinken.…

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Überstunden machen Frauen mehr zu schaffen als Männern

Viel auf dem Tisch? Noch ein Projekt, das schnell fertig werden soll? Das bedeutet Überstunden – und diese wiederum können auf Dauer krank machen. Dabei ist das zwischen den Geschlechtern unterschiedlich: Leisten Frauen mehr Überstunden unter der Woche, werden sie eher depressiv als Männer. Männer dagegen leiden mehr, wenn sie ab und zu an den…

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Hormonersatztherapie (HRT) erhöht Alzheimerrisiko

Lange Zeit galt die Zugabe von Östrogenen ab der Menopause als Schutzfaktor vor Alzheimer. Allerdings legte eine Kontrollstudie der Women’s Health Initiative das Gegenteil nahe. Sie sollte recht behalten, denn finnische Forscher stützen die Aussage, dass eine HRT eher Alzheimer begünstigt als davor schützt.

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Paracetamol in der Schwangerschaft doch sicher – zumindest, was Asthma angeht

Stress und Schmerzen in der Schwangerschaft können dazu führen, dass Frauen trotz der besonderen Umstände Medikamente einnehmen müssen. Nun legt man aber insbesondere bei Paracetamol nahe, dass es u.a. das Asthma-Risiko beim Ungeborenen erhöhen kann. Jetzt postulieren schwedische Forscher aber, dass es vielmehr an den Ursachen für die…

Horky A. et al., Klinikum Memmingen - Thieme 2019

Der interessante FallHyperemesis gravidarum mit untypischer Ursache

Eine 28-jährige Patientin stellte sich im April 2017 erstmals in unserer Notfallklinik vor. Sie klagte über seit wenigen Monaten bestehende bitemporale, dumpf-drückende Kopfschmerzen, gelegentlich mit Übelkeit und Erbrechen, keine Photo- oder Phonophobie.

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Folsäure schützt auch vor Autismus

In Familien, in denen es bereits ein Kind gibt, welches unter einer Autismus-Spektrum-Störung leidet, ist die Wahrscheinlichkeit, ein weiteres Kind mit Autismus zu bekommen, erhöht. In einem solchen Patientenkollektiv haben Rebecca Schmidt et al. untersucht, was eine frühzeitige Einnahme von Folsäure bei der Folgeschwangerschaft bewirken kann.…