Der Bundesrat hat unlängst ein zukunftsfähiges Vergütungssystem für die Kinder- und Jugendmedizin gefordert. Dieses müsse die „auskömmliche Finanzierung einer flächendeckenden stationären pädiatrischen Versorgung adäquat sicherstellen“. Dabei seien die erhöhten Qualitäts- und Personalbedarfe in der Geburtshilfe und der kinderchirurgischen…
Die Corona-Pandemie hat 2020 auch Auswirkungen auf das Mammografie-Screening gehabt. Zeitweise wurden keine Einladungen verschickt. Aber auch eingeladene Frauen waren sehr zurückhalten.
Im Frühjahr sind in Hessen nach Angaben des Statistischen Landesamts auffällig viele Babys auf die Welt gekommen. Insgesamt wurden laut vorläufigen Zahlen im April diesen Jahres 5055 Kinder geboren. «Das ist der höchste Wert für den Monat April seit 24 Jahren», teilte die Behörde am Montag in Wiesbaden mit. So seien im April 1997 hessenweit 5 440…
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Die Zahl der Geburten in Hamburg ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. So kamen in den Kliniken und Geburtshäusern der Stadt im ersten Halbjahr bei 12 293 Geburten 12 560 Kinder zur Welt, wie die Gesundheitsbehörde am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das 534 Kinder mehr -…
Eine neue Unterform von Brustkrebs zeigt eine verbesserte Überlebenswahrscheinlichkeit der Betroffenen, außerdem hat sie Auswirkungen auf zukünftige Behandlungsmöglichkeiten. Das hat ein bundesweites Forschungsteam unter Leitung der Universitätsmedizin in Marburg und Frankfurt herausgefunden, indem es Proben von Krebsgewebe molekular untersuchte.…
Etwa vier Prozent aller im vergangenen Jahr erstmals festgestellten weltweiten Krebserkrankungen könnten nach Einschätzung einer Expertenkommission mit dem Konsum von Alkohol zusammenhängen. Das Team um Harriet Rumgay von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon präsentiert seine Studie im Journal «The Lancet Oncology».
In Sachsen wurden im vergangenen Jahr nach Angaben des Sozialministeriums 5084 Schwangerschaften abgebrochen. Das entsprach einer Abtreibungsquote von 70,1 je 10 000 Frauen im gebärfähigen Alter, wie aus der Antwort auf eine Anfrage aus dem Landtag hervorgeht.
Gemeinsam mit dem Dresdener Start-Up asgen wird am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Krebsdiagnostik erprobt. Das Vorhaben, das sich aktuell in der Validierungsphase befindet, ist Teil des BMWi-geförderten…
Mit einer Elternberatung noch vor der Geburt soll die Gesundheit von Kindern in einem Pilotprojekt noch besser geschützt werden. Dazu werden Schwangere in München, Augsburg, Regensburg, Lauf und Roth zunächst in den gynäkologischen Praxen über die Möglichkeit der Elternberatung informiert, wie die Deutsche Presse-Agentur vom Gesundheitsministerium…
In einer Zusammenarbeit mit der Fakultät Statistik der TU Dortmund und der Universitätsfrauenklinik Mainz hat ein Forschungsteam am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) einen Test entwickelt, mit dem der Therapieerfolg bei Brustkrebs vorhergesagt werden kann.
Im Mai 2019 wurde die Fruchtbarkeitserhaltung für junge Krebspatient:innen per Gesetz zur Kassenleistung. Jetzt, nach mehr als zwei Jahren, wird diese Regelung endlich in der Praxis wirksam.
Patientinnen, die ihre Brust durch Brustkrebs oder eine andere schwere Erkrankung verloren haben, können diese heute dank Implantaten dauerhaft und kosmetisch unauffällig rekonstruieren lassen. Die heute üblichen Silikonimplantate rufen jedoch nicht selten Abwehrreaktionen des Körpers hervor und können im schlimmsten Fall sogar reißen.
Nicht allen Schwangeren fällt es leicht, auf das Rauchen, das Glas Wein oder Sekt zu verzichten, obwohl sie ihrem ungeborenen Kind damit schaden. Das qualitätsgeprüfte Online-Programm IRIS der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt Schwangere darin, ihren Alkohol- und Tabakkonsum zu beenden – kostenlos, anonym und…
Zwei große randomisierte Studien [1, 2] haben gezeigt, dass bei der brusterhaltenden Therapie des Mammakarzinoms das Bestrahlungsvolumen im Vergleich zur Ganzbrustbestrahlung reduziert werden kann. Die jetzt publizierten Langzeitergebnisse der ELIOT-Studie [3] widersprechen auf den ersten Blick diesen Ergebnissen. Denn nach 15 Jahren zeigte sich,…