Immer mehr Daten aus verschiedenen europäischen Ländern belegen: Die Impfung gegen humane Papillomviren verhindert nicht nur Krebsvorstufen, sondern schützt auch zuverlässig vor Gebärmutterhalskrebs. Anlässlich des „Internationalen HPV-Awareness Day“ am 4. März wünscht sich Nobelpreisträger Harald zur Hausen, dass noch deutlich mehr Eltern diese…
Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert ein besseres Frühwarnsystem zur Abwendung von Versorgungsengpässen bei Arzneimitteln. Anlass für die Forderung ist ein seit Anfang des Jahres bestehender Lieferengpass von Tamoxifen. Der Wirkstoff wird in der Behandlung von Brustkrebspatientinnen eingesetzt. Vom Lieferengpass betroffen sind derzeit 85 Prozent…
Frauen und Mädchen sollen künftig leichter herausfinden könne, welche Ärzte in ihrer Nähe Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Im Südwesten werden es immer weniger. Die SPD will sich damit nicht abfinden.
Um die Versorgung von Patientinnen mit Nierenerkrankungen vor, während und nach der Schwangerschaft zu verbessern und zu vereinheitlichen wurde eine neue S2k-Leitlinie zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Der Fokus liegt auf den Zusammenhängen der einzelnen Schwangerschaftsphasen mit der Nierenfunktion. Erarbeitet wurde die…
Medizinerinnen und Mediziner aus der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bestätigen die Ergebnisse einer internationalen Studie zu den Folgen einer Covid-Infektion bei Schwangeren. Demnach haben ungeimpfte Schwangere ein weitaus höheres Risiko sich zu infizieren, schwer oder schwerst zu…
Der Wirkstoff Natalizumab ist wirksam bei schubförmiger Multipler Sklerose (MS) und gut verträglich. Allerdings ist bekannt, dass es zu einer Wiederkehr der Krankheitsaktivität kommen kann, wird das Medikament abgesetzt, wie häufig in der Planung oder spätestens bei Eintritt einer Schwangerschaft. „Welche Risiken damit für die Mutter einhergehen,…
Der Fortschritt in der Medizin macht es möglich: Die meisten Frauen mit angeborenem Herzfehler (AHF) können heute Kinder bekommen. Doch bei Patientinnen mit Kinderwunsch ergeben sich viele Fragen: Wie groß ist das Risiko für Mutter und Kind? Bei welchen angeborenen Herzfehlern ist von einer Schwangerschaft abzuraten? Kann der Herzfehler vererbt…
In Deutschland kommen jährlich etwa 800 Kinder mit einem Neuralrohrdefekt zur Welt - ihr Rückenmark und/oder Gehirn konnte sich dadurch nicht normal entwickeln. Das bedeutet für sie teilweise schwere gesundheitliche Schädigungen und Behinderungen auf Lebenszeit, die nicht nur die eigene Lebensqualität, sondern auch die der Angehörigen…
In Brandenburg sollen Ärzte und medizinisches Personal künftig noch besser über Genitalverstümmelungen von Frauen und Mädchen und den Umgang damit informiert werden. Grundlage sei ein Leitfaden für Hebammen, der bereits im vergangenen Jahr zu diesem Thema erarbeitet wurde, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Der Ratgeber vermittelt…
Die Frauenmilchbank an der Uniklinik Leipzig ist die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland und in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. «Im Durchschnitt haben wir 50 bis 60 Spenderinnen pro Jahr, damit ist die Zahl deutlich höher als noch vor zehn Jahren», sagte die ärztliche Leiterin Corinna Gebauer. Die Frauenmilchbank nimmt gespendete…
Eine Corona-Impfung kann zwar Einfluss auf den weiblichen Zyklus haben, die Schwankungen sind aber gering und vorübergehend. Zu diesem Schluss kommt ein Überblicksartikel in der Fachzeitschrift BMJ. Die Reproduktionsmedizinerin Victoria Male vom Imperial College London hat sich dafür unter anderem Studien aus den USA und Norwegen angesehen.
Jedes Jahr erhalten in Deutschland ca. 500.000 Menschen die Erstdiagnose Krebs. Davon sind Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern die häufigsten Krebsarten. 2021 wur-den im CIO Bonn rund 16.000 Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung behandelt. Die Zahlen zeigen, dass Krebs fast jeden von uns betrifft. Entweder man ist…
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Nationale Stillkommission empfehlen Müttern, ihr Baby auch bei einer Corona-Infektion zu stillen. Eine Studie bestätigt, dass davon wohl wenig Gefahr fürs Kind ausgeht.
Frauen und Mädchen sollen in Zukunft leichter herausfinden können, welche Ärztinnen und Ärzte in ihrer Nähe Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Für Mediziner bietet ein entsprechender Vorschlag aus dem Justizministerium mehr Rechtssicherheit.
Corona-Impfungen im zweiten und dritten Trimester einer Schwangerschaft haben laut einer großangelegten Auswertung in den USA nicht zu vermehrten vorzeitigen Geburten geführt. Die US-Medizinbehörde CDC hat für die am Dienstag veröffentlichte Studie mehr als 46 000 Schwangerschaften ausgewertet, deren berechneter Geburtstermin zwischen dem 21.…