Eine Corona-Impfung kann zwar Einfluss auf den weiblichen Zyklus haben, die Schwankungen sind aber gering und vorübergehend. Zu diesem Schluss kommt ein Überblicksartikel in der Fachzeitschrift BMJ. Die Reproduktionsmedizinerin Victoria Male vom Imperial College London hat sich dafür unter anderem Studien aus den USA und Norwegen angesehen.
Jedes Jahr erhalten in Deutschland ca. 500.000 Menschen die Erstdiagnose Krebs. Davon sind Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern die häufigsten Krebsarten. 2021 wur-den im CIO Bonn rund 16.000 Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung behandelt. Die Zahlen zeigen, dass Krebs fast jeden von uns betrifft. Entweder man ist…
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Nationale Stillkommission empfehlen Müttern, ihr Baby auch bei einer Corona-Infektion zu stillen. Eine Studie bestätigt, dass davon wohl wenig Gefahr fürs Kind ausgeht.
Frauen und Mädchen sollen in Zukunft leichter herausfinden können, welche Ärztinnen und Ärzte in ihrer Nähe Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Für Mediziner bietet ein entsprechender Vorschlag aus dem Justizministerium mehr Rechtssicherheit.
Corona-Impfungen im zweiten und dritten Trimester einer Schwangerschaft haben laut einer großangelegten Auswertung in den USA nicht zu vermehrten vorzeitigen Geburten geführt. Die US-Medizinbehörde CDC hat für die am Dienstag veröffentlichte Studie mehr als 46 000 Schwangerschaften ausgewertet, deren berechneter Geburtstermin zwischen dem 21.…
«Bist du gegen Corona geimpft?» Auf diese Frage antworten junge Menschen mitunter: «Nein, ich will ja noch Kinder haben.» Ist das eine berechtige Sorge? Ein Faktencheck.
Eine Schwangerschaft bedeutet viele körperliche Veränderungen – vor allem aber auch viele körperliche Anpassungen. Zum Beispiel am Herzen: „Das Herz macht in der kurzen Zeit der Schwangerschaft Veränderungen durch, die sich Hochleistungssportler wünschen würden, aber so schnell niemals erreichen können“, fasst es Tanja Groten, stellvertretende…
Werden Mütter um die Geburt herum gut beraten und umsorgt, gelingt auch das Stillen des Babys besser und länger. Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote durch die Corona-Pandemie sind dabei hinderlich. Mögliche Lehren, wie man mit der Situation gut umgehen kann, untersuchen Forschende in der Studie „Stillen in Nordrhein-Westfalen. Was wir aus der…
Ein neues kostenloses Online-Programm unterstützt Ärzt*innen bei der Aufklärung und Beratung von Menschen mit einem erhöhten Risiko für familiär bedingten Brust- und Eierstockkrebs. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat diese Fortbildung gemeinsam mit dem Deutschen Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs konzipiert. Das Programm ist von…
Wenn Paare keine Kinder bekommen können, sind Verwachsungen im Eileiter der Frau eine der möglichen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch. Eizelle und Spermien können sich dann nur sehr schwer durch den Eileiter aufeinander zu bewegen - eine Schwangerschaft bleibt oft aus. Forscherinnen und Forscher aus Rostock und Greifswald testen jetzt eine…
Mit dem Fortschreiten einer Krebserkrankung verändern sich Tumorzellen kontinuierlich, so dass ein Tumor letztendlich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellklone mit unterschiedlichen Eigenschaften besteht – man spricht von „Tumorheterogenität“. Dabei entwickeln die Krebszellen vielfach Resistenz gegen die verfügbaren Therapien. Das…
Piperin ist für die Schärfe von Pfeffer verantwortlich. Wie eine aktuelle Analyse von Muttermilchproben im Rahmen einer Humanstudie zeigt, gelangt der Scharfstoff nach dem Essen eines pfefferhaltigen Currygerichts auch in die Milch stillender Frauen. Die unter Führung der Technischen Universität München (TUM) gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu…
In Deutschland sind in diesem Jahr bis August mehr Kinder zur Welt gekommen als im Vorjahreszeitraum. Das Plus beträgt im Vergleich 2020 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte. Rund 524 000 Kinder wurden demnach geboren. Ob sich in den Zahlen ein Corona-Effekt zeigt, sei…
Die „Apps auf Rezept“ haben in kurzer Zeit deutlich gemacht, wie die Digitalisierung für Patient*innen buchstäblich mit Händen zu greifen ist. Mit den erstattungsfähigen Gesundheits-Apps avanciert Deutschland plötzlich zum Vorreiter der Digitalisierung.
Finaler HTA-Bericht im Rahmen des ThemenCheck Medizin findet keine verlässliche Evidenz für den Nutzen nicht medikamentöser oder nicht operativer Verfahren zur Schmerzlinderung bei Endometriose.