Fast vier von fünf Frauen in der EU (77 Prozent) gehen davon aus, dass es während der Corona-Pandemie zu mehr körperlicher oder seelischer Gewalt gegen sie gekommen ist. Dabei ist der Wert in Griechenland mit rund 93 Prozent am höchsten und in Ungarn mit weniger als 50 Prozent am niedrigsten, wie am Freitag aus einer repräsentativen…
Die Corona-Pandemie stellt Gesundheitssysteme vor Herausforderungen, auch bei Schwangerschaften und Geburten. Wie gut die Gesundheitsversorgung von Müttern und Neugeborenen in Europa ist, haben Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld als Mitglieder eines internationalen Forschungsteams untersucht. Dazu haben die Forschenden 21.027 Frauen aus…
Betroffene überleben im Median zwölf Monate gegenüber sieben in der Kontrollgruppe. Insgesamt sieht das Institut einen Anhaltspunkt für einen erheblichen Zusatznutzen gegenüber der Vergleichstherapie.
Die Claudia von Schilling Foundation for Breast Cancer Research verleiht auch in diesem Jahr den mit 5.000 € dotierten Breast Cancer Research Junior Award sowie den mit 10.000 € dotierten Claudia von Schilling Preis.
Der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) fordern zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) am aktuellen Beispiel des nur noch schwer verfügbaren Brustkrebsmedikaments Tamoxifen eine transparentere Kommunikation und Informationen bei…
Patientinnen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken, sind häufig nicht nur mit dem humanen Papillomavirus (HPV), sondern gleichzeitig auch mit dem bakteriellen Erreger Chlamydia trachomatis infiziert. Es besteht daher der Verdacht, dass die beiden Erreger in einer Art Team zusammenarbeiten, um die von ihnen infizierten Zellen so…
Präimplantationsdiagnostik ist in Deutschland nur bei Verdacht auf eine schwerwiegende Erbkrankheit oder mögliche schwere Schädigung des Embryos in zugelassenen Zentren erlaubt. Die Uniklinik Münster will auch eine Zulassung und klagt deswegen vor Gericht.
In Frankreich wird die Frist für Abtreibungen von 12 auf 14 Wochen verlängert. Einer entsprechenden Gesetzesänderung hat die Nationalversammlung am Mittwoch in Paris mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. «In dem Moment, in dem mehrere Länder dieses Grundrecht der Frau in Frage stellen bin ich stolz, dass Frankreich es bestätigt und ausweitet»,…
Das Bundeskabinett will den Weg für die Abschaffung des umstrittenen Paragrafen 219a frei machen. Dazu hatte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FPD) Mitte Januar einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nun im Kabinett beraten werden soll. Danach muss sich noch der Bundestag mit dem Entwurf befassen.
Stillen sei das Beste für Mutter und Kind, sagen Experten, aber Hersteller von Babynahrung manipulieren einer Studie zufolge junge Mütter und Gesundheitspersonal mit verwerflichen Marketingmethoden.
In Kolumbien hat das Verfassungsgericht die Abtreibung bis zur 24. Schwangerschaftswoche erlaubt. Dies gab das Gericht in einer Mitteilung Ende Februar bekannt. Zuvor war der Abbruch von Schwangerschaften in dem südamerikanischen Land nur in besonderen Fällen erlaubt gewesen, etwa nach einer Vergewaltigung, Lebensunfähigkeit des Fötus oder bei…
Der Lieferengpass bei dem Brustkrebs-Medikament Tamoxifen könnte Ende Mai beendet sei. Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Donnerstag mitteilte, wurde der Import von mehr als fünf Millionen 20-Milligramm-Tabletten zugelassen. «Diese sind bereits im Markt angekommen beziehungsweise werden bis zum 15.03.2022 in den…
Wenn in der Familie gehäuft Brust- und/oder Eierstockkrebs auftritt oder Frauen in jungen Jahren daran erkranken, ist dies zumeist auf erbliche Ursachen zurückzuführen. Im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs (FBREK) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden Betroffene und Ratsuchende von einem interdisziplinären Team der…
Nur bei Verdacht auf eine schwerwiegende Erbkrankheit oder mögliche schwere Schädigung des Embryos ist die Präimplantationsdiagnostik in Deutschland in Ausnahmefällen auf Antrag erlaubt. Die Uniklinik Münster will auch eine Zulassung und klagt vor Gericht.