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ER-positiver BrustkrebsVerlängerte Tamoxifentherapie erhöht Risiko für Endometriumkrebs

Erkranken Frauen noch vor der Menopause an Brustkrebs, dann gilt der selektive Östrogenrezeptor-Modulator Tamoxifen als das Mittel der Wahl. Jüngst wurde Hochrisikopatientinnen sogar empfohlen, die Therapiedauer von 5 auf 10 Jahre zu erhöhen. Dies ist allerdings nicht ohne Einschränkungen zu sehen, wie diese Arbeitsgruppe feststellt: Denn das…

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Autismusrisiko erhöhtDDT bis heute schädlich

Das Insektenschutzmittel DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) ist seit über 30 Jahren verboten. Trotzdem finden sich bis heute Rückstände in Wasser und Boden. So kommt es, dass Alan Brown et al. im Blut von Müttern, deren Kinder mit Autismus auf die Welt gekommen sind, nach Abbauprodukten des Gifts gesucht haben. Und tatsächlich: DDT könnte Schuld…

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Community-PodcastDie Macht der Suggestion

Liebe Worte sind für alle Menschen wichtig - insbesondere aber für Patienten. Warum Sie als Arzt lieber bestimmte Worte vermeiden sollten und welche Aspekte einer Therapie Sie lieber betonen sollten, erfahren Sie in unserer neuen Podcast-Folge!

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BRCA1/2-mutierte BrustkrebspatientinnenTalazoparib verbessert progressionsfreies Überleben

Jennifer Litton et al. veröffentlichen nun im New England Journal of Medicine die Ergebnisse ihrer randomisierten Phase-III-Studie bei 431 Brustkrebspatientinnen mit BRCA-1/-2-Genmutation. Untersucht wurde der Einsatz des PARP-Inhibitors Talazoparib im Vergleich zu einer Standardtherapie – wobei der PARP-Inhibitor signifikant besser abschnitt.

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Polyzystisches OvarsyndromVerhaltenstherapie unterstützt Gewichtsabnahme und verbessert Lebensqualität

Frauen mit PCOS leiden zum Teil unter schwerem Übergewicht und Depressionen sowie Angststörungen. Ob bei ihnen bereits eine Lebensstilintervention reicht, um diese Aspekte zu lindern oder ob eine ergänzende kognitive Verhaltenstherapie noch bessere Ergebnisse erzielt, haben nun Forscher aus Pennsylvania untersucht. Fazit: Ja, es ist sinnvoll zu…

Omega-3-FettsäurenHohe Konzentrationen im Blut schützen vor Frühgeburt

Auf den Färöer Inseln, wo regelmäßig viel Fisch verzehrt wird, hat man beobachtet, dass Schwangerschaften länger dauern und die Kinder mit einem hohen Geburtsgewicht auf die Welt kommen. Das legte den Verdacht nahe, dass eine Fisch(öl)reiche Ernährung sich positiv auf die Gestation auswirkt. Eine Studie, die die Blutwerte für diese Fettsäuren (FS)…

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Trisomie 21cfDNA vor invasiver Diagnostik verringert Fehlgeburtsrate nicht

Steht der Verdacht eines Down-Syndroms im Raum, müssen betroffene Patientinnen sich mit dem Thema invasive Diagnostik und dem damit verknüpften Fehlgeburtsrisiko beschäftigen. Wie schön wäre es, wenn man dieses Fehlgeburtsrisiko mindern könnte, nämlich mit der nicht-invasiven Analyse der zellfreien fetalen DNA (cfDNA)? Sehr schön - nur leider…

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Weheninduktion in der 39. SSW senkt Sectioraten

Bislang gilt ja, dass Schwangere ohne Risikofaktoren mit einer bevorstehenden Einzelgeburt bis zur 41. SSW. keine Weheninduktion benötigen. Doch genau das stellen britische Forscher nun auf den Kopf: Sie sagen, dass eine Induktion ab der 39. SSW durchaus ihre Berechtigung hat – in Form reduzierter Sectioraten.

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Serie „Unser Gesundheitswesen“Gesundheit – was ist das eigentlich?

Vor Kurzem haben wir unsere neue Serie von Prof. Dr. med. Manfred Wildner zum Thema Gesundheitswesen eingeläutet, in der Sie sich selbst ein Bild davon machen können, wie rasant sich unsere Lebenserwartung entwickelt, oder wie eine sinnvolle Ökonomie für das Gesundheitswesen aussehen könnte. Dieses Mal beschäftigt sich Prof. Wildner mit der Frage,…

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Zervixkarzinom-ScreeningAmerikanische Arbeitsgruppe empfiehlt erstmals HPV-Test als alleinige Alternative zum Pap-Test

Als der HPV-DNA-Test auf den Markt kam, schien er zunächst eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Goldstandard, dem Pap-Test, in der Vorsorge des Zervixkarzinoms. Glaubt man der aktuellen Empfehlung der US Preventive Services Task Force (USPSTF), könnte der HPV-Test alsbald den Pap-Test ganz ersetzen. Grundlage für diese Empfehlung ist ein…

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BVNP-PositionspapierNIPT als GKV-Leistung

Die Grundsatzentscheidung des G-BA, ob NIPT Kassenleistung werden soll oder nicht, steht kurz vor ihrem Abschluß. Der BVNP nimmt hierzu differenziert Position.

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Morbus AlzheimerAb dem 5. Kind steigt das Risiko

Eine Schwangerschaft bringt einen erheblichen Umschwung im Hormonhaushalt der Frau mit sich. Das kann körperliche – und offenbar auch geistige –  Nachwirkungen haben. So stellen Neurowissenschaftler um Hyesue Jang fest, dass das Alzheimer-Risiko zunimmt – allerdings erst mit dem 5. Kind. Ein Abort scheint dagegen protektiv zu wirken.

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Nach der Brust-OPHypnose lindert keine Schmerzen, dafür aber Ängste

Eine Hypnose vor einer OP lindert keine Schmerzen, so das nüchterne Fazit dieser Arbeitsgruppe. Aber, und das ist vielleicht nicht weniger bedeutsam, etwas anderes bessert sich dafür sehr wohl: und zwar die Zeit im Aufwachraum, das Angstgefühl und auch die Fatigue nach der OP – so zumindest bei knapp 77 Brustkrebspatientinnen in dieser Studie.