Eine US-amerikanische Studie befragte Frauen, bei denen eine peripartale Kardiomyopathie aufgetreten war, nach deren Verhütungsstrategien. Fazit: Offenbar bedürfen sowohl Quantität als auch Qualität der Beratungsgespräche einer Verbesserung.
Das Recht des Patienten auf Selbstbestimmung hin oder her. Wenn es um die vorzeitige Entnahme eines Intrauterinpessars geht, versuchen die meisten Ärzte ihre Patientinnen von diesem Wunsch abzubringen, so berichtet eine US-amerikanische Studie.
Laut einer dänischen Langzeitstudie ist eine Hysterektomie kein Risikofaktor für eine Harninkontinenz. Zehn Jahre nach dem Eingriff waren Prävalenz und Inzidenz vergleichbar hoch wie nach einer Gallenblasenentfernung bzw. einer transzervikalen Endometriumresektion.
Parodontose klingt harmlos, ist es aber nicht. Mittlerweile wurden die Erreger der Zahnfleischentzündung bereits aus zahlreichen Krebsgeweben isoliert. Da dies von enormer gesundheitlicher Bedeutung ist, haben Nwizu et al. den Zusammenhang bei postmenopausalen Frauen untersucht – und bestätigt, dass Parodontose das Krebsrisiko erhöht.
Frauen, die prämenopausal einen erhöhten Spiegel freien Testosterons aufweisen, leiden im mittleren Alter häufig unter einer nicht-alkoholische Fettlebererkrankung. Und auch bei Frauen ohne Androgenüberschuss besteht dieser Zusammenhang, so eine aktuelle Studie.
Im Rahmen der US-amerikanischen Frauengesundheitsinitiative haben Rowan T. Chlebowksi und Kollegen herausgefunden, dass fettarme Ernährung die Mortalität nach einer Brustkrebserkrankung senkt.
Es ist zwar keine bahnbrechend neue Erkenntnis, dass mehr Obst, Gemüse und Nüsse der Gesundheit zuträglich sind. Doch vielleicht hilft die wiederkehrende Bestätigung wie durch diese aktuelle Studie dabei, dass immer mehr Menschen gesunde Lebensmittel in ihrem Alltag integrieren.
Antidepressiva, die während des ersten Schwangerschaftstrimesters eingenommen werden, wirken sich möglicherweise weit weniger negativ aus als bisher angenommen. In einer retrospektiven Kohortenstudie ließ sich lediglich ein leicht erhöhtes Frühgeburtsrisiko nachweisen.
Das fetale Alkoholsyndrom wurde bereits vor 150 Jahren das erste Mal beschrieben und hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Neu ist seit dieser Arbeit, dass auch Kinder, bei denen die Diagnose nicht vorliegt, eine veränderte Gesichtsform aufweisen. Grund dafür ist (natürlich) der Alkoholkonsum der Mutter.
In der Dermatologie hat sich der Kohlendioxidlaser längst bewährt. Laut einer aktuellen Studie verringert eine entsprechende Laserbehandlung ebenfalls effektiv Symptome des menopausalen Urogenitalsyndroms.
Frauen mit Diabetes mellitus besitzen ein höheres Eierstockkrebs-Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Meta-Analyse. Besonders zuckerkranke Asiatinnen seien vom Auftreten eines Ovarialkarzinoms betroffen.
Schwangere Frauen sind in klinischen Studien unterrepräsentiert. Dabei scheint der Ausschluss die Frauen eher zu gefährden als sie und ihren Nachwuchs zu schützen. Denn: Zu groß ist die Wissenslücke, die dadurch entsteht. Schließlich benötigen Frauen verschreibungspflichtige Medikamente auch in der Schwangerschaft.
Laut einer aktuelle Studie treten bei Patientinnen mit peritonealer Endometriose, die im Laufe ihres Lebens hormonelle Kontrazeptiva verwendet haben, seltener Endometriome des Ovars auf als bei Frauen, die nie hormonell verhütet haben.
Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago sorgten Mark Robson und Kollegen mit ihrer Studie für Aufsehen: Bei der Behandlung von Patienten mit BRCA-positivem und HER2-negativem Mammakarzinom zeige Olaparib doppelt so häufig Wirkung verglichen mit Standardchemotherapien.
Ausschlaggebend für ein erhöhtes Risiko eines geringen Geburtsgewichts und einer Frühgeburt sind individuelle Lebensumstände und Verhaltensmuster der werdenden Mutter – nicht deren fortgeschrittenes Alter.