Endokrine Disruptoren sind hormonartig wirkende Substanzen, die unerwünschte Folgen für die Gesundheit haben können. So können Chemikalien das Brustkrebsrisiko erhöhen, wenn sie ähnlich wie Östrogen wirken. Um hormonelle Effekte von chemischen Stoffen aufzuspüren, sind bislang noch Tierversuche vorgeschrieben.
Die Datenlage zu Covid-Verläufen bei Schwangeren ist bislang eher dürftig und greift vor allem auf Fallberichte und Fallserien zurück. Nun haben Mia Ahlberg und Kollegen Nasenabstriche von allen Frauen am Karolinska University Hospital genommen, die zwischen März und Juli 2020 in den Kreißsaal kamen. Hier zeigte sich: Die Präeklampsie-Rate steigt…
Bei Frauen mit Rektumkarzinom ist bei einer Strahlentherapie Vorsicht geboten: Denn das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie legt jetzt nahe, dass sich hierdurch das Risiko für sekundäre gynäkologische maligne Neoplasmen (SGMN) erhöht.
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Wissen einfach hörenWarum Sie sich die Osterschokolade schmecken lassen dürfen
Die Zeit bis Ostern ist für Christen mit dem Begriff Fasten fest verknüpft. Aber auch jenseits religiöser Überzeugungen soll Fasten beispielsweise beim Abnehmen helfen. Glaubt man dieser aktuellen Studie aus Sydney, kann man sich das Fasten – zumindest im Hinblick auf die Waage – sparen. Für welche Fastenform das konkret zutrifft und welcher Kniff…
Wie hoch ist die Prävalenz der Lebendgeburten bei Kindern mit Down-Syndrom und wie stark ist der Rückgang infolge von Schwangerschaftsabbrüchen? Mit diesen Fragen haben sich Forscher aus den USA drei Jahre lang beschäftigt.
Während viele Bereiche des Lebens wegen Corona heruntergefahren sind, haben Hebammen genauso viel zu tun wie vorher - wenn nicht sogar mehr. Mehr Kolleginnen gibt es in den Kliniken dennoch kaum. Der Hebammenverband Hamburg warnt vor Überbelastung.
Jeder Monat zählt - so prekär kann man die Lage bei Patientinnen mit metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs beschreiben. Einen Kopf-an-Kopf-Vorteil zu Trastuzumab beim progressionsfreien Überleben haben Forscher um Hope Rugo nun für den neuen, chimärischen Antikörper Margetuximab festgestellt.
Schlangengift statt Chemo: Eine Heilpraktikerin ist nach dem Krebstod einer Patientin zu Schmerzensgeld verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München spricht von einem Grundsatzurteil zu der Frage, wann Heilpraktiker haften.
Diagnose Krebs – das schockt sicherlich jeden Patienten. Umso verständlicher ist es, wenn Betroffene alles daran setzen, ihre Heilung zu unterstützen, indem sie auf Mittel zurückgreifen, die in ihrer Hand liegen. Vitaminpräparate und Kräuterextrakte zählen dazu. Mit unabsehbar fatalen Folgen, sagen Richard Lee und Kollegen.
Eine krebskranke Frau bricht eine Chemotherapie ab und verlässt sich auf Schlangengift-Kapseln. Kurz darauf stirbt die junge Mutter. Ihr Partner fordert im Namen des gemeinsamen kleinen Sohnes Schmerzensgeld. Das Gericht muss nun entscheiden, ob er es bekommt.