Infizieren sich Frauen während ihrer Schwangerschaft mit Corona, ist das Risiko für den Tod des Kindes im Mutterleib oder nach der Geburt nicht erhöht. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler vom Imperial College London.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) verständigte sich in seiner Sitzung am 15.04.2021 darauf, zur geplanten Versicherteninformation zu nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) auf Trisomien 13, 18 oder 21 ein breit angelegtes Stellungnahmeverfahren durchzuführen.
Dass hinter einer Ovarialinsuffizienz auch eine Schilddrüsenfehlfunktion stecken kann, gilt schon lange als bestätigt. Doch nun haben taiwanesische Forscher erstmals in einer großen Kohorte nachgewiesen, dass auch die Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse – namentlich Hashimoto und Morbus Basedow – mit der verfrühten Menopause zusammenhängen.
Im Mai 2019 wurde die Erhaltung der Fruchtbarkeit für junge Krebspatient:innen per Gesetz zur Kassenleistung. Geändert hat sich für die Betroffenen aber bisher nichts, wenn ihnen die Kassen nicht freiwillig entgegenkommen. Es fehlte die zum Gesetz gehörende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). 19 Monate nach dem Gesetz ist sie jetzt…
Adipositas ist ein zunehmendes Problem auch bei jungen Frauen im Reproduktionsalter. Adipositas wirkt sich ungünstig sowohl auf die Konzeption als auch den Schwangerschaftsverlauf und das neonatale Outcome aus. Die Betreuung adipöser Schwangeren nimmt einen immer höheren Stellenwert in der täglichen Praxis ein.
Welchen Nutzen haben telemedizinische Angebote für Frauen, die unter postpartalen Depressionen leiden? Dieser Frage ist ein Team um Nivine Hanach von der Universität Maastricht nachgegangen.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Sowohl die Erkrankung als auch die Behandlung belasten die Betroffenen seelisch und körperlich sehr stark. Seit Februar 2020 bietet das Universitätsklinikum Bonn (UKB) in Kooperation mit der Alanus Hochschule ein kunsttherapeutisches Behandlungsangebot für Krebspatientinnen an.
Leiden Frauen während ihrer Schwangerschaft an Hypertonie, kann dies negative Auswirkungen auf ihre Kognition haben. Das haben Wissenschaftler von der Universität Rotterdam nun herausgefunden.
Bis zum 50. Lebensjahr leiden 70%-80% aller Frauen an einem Uterusmyom. Ein Viertel davon haben Symptome, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen, wie etwa starke Blutungsschmerzen. Zwar gibt es Langzeit-Therapien, doch aufgrund der Nebenwirkungen für Leber oder Knochen geht die Suche nach dem optimalen Medikament weiter.
Endokrine Disruptoren sind hormonartig wirkende Substanzen, die unerwünschte Folgen für die Gesundheit haben können. So können Chemikalien das Brustkrebsrisiko erhöhen, wenn sie ähnlich wie Östrogen wirken. Um hormonelle Effekte von chemischen Stoffen aufzuspüren, sind bislang noch Tierversuche vorgeschrieben.
Die Datenlage zu Covid-Verläufen bei Schwangeren ist bislang eher dürftig und greift vor allem auf Fallberichte und Fallserien zurück. Nun haben Mia Ahlberg und Kollegen Nasenabstriche von allen Frauen am Karolinska University Hospital genommen, die zwischen März und Juli 2020 in den Kreißsaal kamen. Hier zeigte sich: Die Präeklampsie-Rate steigt…