Das Dilemma ist groß: Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspatient oder -patientin soll auch nicht zusätzlich durch Komplikationen von COVID-19 gefährdet werden – und eine gesamte Praxis oder Station anstecken. Ein Weg…
Wenn Chromosomen bei der Zellteilung ungleichmäßig verteilt oder anderweitig verändert werden, schadet dies normalerweise den Tochterzellen und beeinträchtigt ihre Lebensfähigkeit. Anders bei Tumorzellen. Hier kann Chromosomen-Instabilität unter Umständen sogar Wachstumsvorteile bringen. Mehr noch: Wie Wissenschaftler vom Deutschen…
Bislang sind nicht alle Brustkrebs-Patientinnen für die genetische Testung zugelassen. Ist die Patientin postmenopausal, ohne familiäre Belastung oder Vorerkrankung,qualifiziert sie sich in den USA beispielsweise nicht für die Testung. Aktuelle Richtlinien empfehlen erst dann eine durchgehende Testung, wenn die Gesamtprävalenz zwischen 2,5% und…
Die zunehmende Resistenz mancher Krebsarten bekämpft die Medizin vor allem durch Kombinationstherapien mit mehreren Wirkstoffen. Noch wirksamer könnte ein chemisches Konjugat aus mehreren Wirkstoffen sein, das an verschiedenen Stellen in der Krebszelle gleichzeitig ansetzt. Eine solche Therapie mit nur einem einzigen Medikament würde die…
Sind Präeklampsie, Schwangerschaftsdiabetes und hypertonische Erkrankungen mit einer höheren Inzidenz von chronischer Niereninsuffizienz und Nierenversagen im Endstadium verbunden? Diese Frage ist in Fachkreisen immer wieder gestellt worden. Peter Barrett und Kollegen haben aktuelle Ergebnisse in einer Metaanalyse zusammengefasst.
Nach einer Transplantation hämatopoetischer Stammzellen können bei 40% der Patientinnen HPV-Infektionen festgestellt werden. Ist es sinnvoll und sicher, nach einer Transplantation erneut mit dem Vierfach-Impfstoff gegen HPV zu Impfen? Dies wollten Pamela Stratton und Kollegen herausfinden und haben die Impfung an Patientinnen nach einer HSC…
Jedes Jahr kommen in Deutschland knapp 8.000 Babys zu früh zur Welt. Für ihre besorgten Eltern gibt es zwei gute Nachrichten. Die erste lautet: Frühchen haben heute immer bessere Chancen zu überleben. Und die zweite: Auch ihr Risiko, durch die Frühgeburt eine Behinderung zu erleiden, ist dank der Fortschritte der hochspezialisierten…
Welchen Effekt haben ein hoher BMI der Mutter oder verschiedene Typen von Diabetes auf die Entwicklung des Kindes? In einer finnischen Kohortenstudie soll genau diese Frage beantwortet werden. Linghua Kong und Kollegen haben untersucht, wie Diabetes und BMI mit der Entwicklung des Kindes zusammenhängen.
Der «Berlin Patient» war lange Zeit der einzige Mensch, der als geheilt von HIV galt. Nun gibt es neue Ergebnisse von einem Londoner Patienten, der mit einer speziellen Therapie wohl vom Aids-Erreger befreit wurde.
Was müssen die Teams in deutschen Kreißsälen mit Blick auf COVID-19 beachten? Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. hat hierzu Empfehlungen im Rahmen der COVID-19-Präventionsmaßnahmen für die geburtshilfliche Versorgung in deutschen Krankenhäusern und Kliniken herausgegeben.
Erkrankungen der Gruppe Neuromyelitis optica, kurz NMOSD, sind seltene Autoimmunerkrankungen, die oft schwere Entzündungsschübe im Rückenmark und Gehirn hervorrufen oder am Sehnerv. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, viele von ihnen sind im gebärfähigen Alter. Ein Team der Neurologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Kerstin…
Kann eine erhöhte Aufnahme von Vitamin D während der Schwangerschaft die Knochenqualität des Kindes auch noch nach der Geburt verbessern? Diese Frage hatten sich Nicklas Brustad und Kollegen gestellt und führten eine prospektive, doppelblinde Studie durch.
Prof. Dr. Julia Gallwas hat seit dem 1. Januar 2020 die Universitätsprofessur für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) inne und leitet die gleichnamige Klinik in der Nachfolge von Prof. Dr. Günter Emons. Erstmals in der über 250-jährigen Geschichte der akademischen Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der…
Das Enzym 3-Hydroxy-3methylglutaryl-coenzyme A reductase (HMGCR) zeigt in Brustkrebs-Tumoren unterschiedliche Expressionen. Statine wiederum haben schon in verschiedenen Studien pleiotropische Effekte in Tumoren gezeigt. Wie hängt HMGCR mit der Einnahme von Statinen zusammen und ist es ein tauglicher Biomarker für die Brustkrebs-Sterblichkeit?