Forscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben durch die Anwendung einer neuen Strategie eine Substanz gefunden, die den kontrollierten Tod von Krebszellen fördert.
Mittels des „21-gene assay recurrence score“ können Wissenschaftler die genetische Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs angeben. Gerade bei der Frage, ob eine anschließende Radiotherapie sinnvoll ist oder nicht, kann ein solcher Score hilfreich sein. Wendy Woodward und Kollegen brachten den Score mit der tatsächlichen Rezidivrate in Verbindung.
Mit RNA-Molekülen ist es Forschenden des ECRC gelungen, eine Schwangerschaftsvergiftung zu behandeln. Bei Ratten konnten sie so typische Symptome der Präeklampsie wie den mütterlichen Bluthochdruck und die mangelnde Versorgung des Ungeborenen praktisch ohne Nebenwirkungen lindern.
Schwangere machen sich nicht nur Sorgen um ihre eigene Gesundheit, sondern vor allem um die ihres ungeborenen Kindes. Während der Corona-Pandemie sind diese Bedenken besonders groß. Doch nach der jetzigen – allerdings noch recht dünnen – Datenlage spricht wenig dafür, dass gesunde werdende Mütter und ihre Feten durch das Virus gefährdeter sind als…
In den vergangenen Jahren ist norwegischen Wissenschaftlern ein interessanter Umstand aufgefallen. Immigrantinnen nehmen signifikant geringer an Screenings teil wie einheimische Frauen. Kathy Ainul Möen und Kollegen haben untersucht, mit welchen Mitteln sich dies beheben lässt.
Für größere Studien in Sachen COVID-19 und Schwangerschaft ist es noch zu früh. Dennoch geben erste Fallberichte Aufschluss über vermutete Mechaniken der Virusinfektion in Kombination mit einer Schwangerschaft. David Baud und Kollegen stellten einen der ersten Fallberichte einer Fehlgeburt unter COVID-19-Infektion vor.
Am 14. März 2019 hat der Bundestag die Änderung des § 27a SGB V beschlossen. Mit ihr wurden die fruchtbarkeitserhaltenden Maßnahmen für junge Krebspatienten zur Kassenleistung. Am 23. April 2020 fand vor dem Gemeinsamen Bundesausschuss die Anhörung zum ersten Entwurf einer Richtlinie statt, die für die Umsetzung des Gesetzes notwendig ist. Trotz…
Inwiefern wirkt sich die genetische Veranlagung auf das Brustkrebs- und Eierstockkrebsrisiko aus? Diese Frage wird häufig diskutiert. In einer groß angelegten Kohortenstudie haben britische Wissenschaftler versucht, dieser Frage nachzugehen.
Stark vorbehandelten Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem-, HER2-positivem Brustkrebs steht wahrscheinlich bald eine neue Möglichkeit offen. Die Dreifachkombination aus Abemaciclib, Trastuzumab und Fluvestrant hat sich in der monarcHER-Studie als Überlegen erwiesen.
Ein bislang kaum erforschter Rezeptor in der Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet, kurbelt sowohl die Neubildung von Blutgefäßen in Tumoren als auch die Metastasierung an. Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ist es gelungen,…
Krebspatienten sind in Folge ihrer Erkrankung und deren Behandlung für Infektionen besonders gefährdet. Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in Europa standen Krebszentren innerhalb kurzer Zeit vor der Herausforderung, das Infektionsrisiko für diese Patienten zu minimieren und gleichzeitig die Versorgung mit den notwendigen…
Der genaue Einfluss von Faktoren, die nicht genetischer Natur sind, wird in der Krebsforschung immer wieder neu bewertet. Welcher Lebensstil begünstigt die Entstehung von Krebs? Welchen Einfluss haben Sport und Bewegung? Britische Wissenschaftler haben eine Einschätzung bei Brustkrebs versucht.
Geburtshelfer der Frauenklinik am Universitätsklinikum Erlangen haben bisher verfügbare Daten zu COVID-19-Erkrankungen in der Schwangerschaft gesichtet und mit Krankheitsverläufen bei einer Infektion mit den vorbekannten Coronaviren SARS und MERS verglichen. In ihrer Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift „Geburtshilfe und Frauenheilkunde" (Georg…
Die Rolle von Progesteron in der Entstehung von Brustkrebs ist noch weitgehend unerforscht. Vor kurzem identifizierte Progesteron-Metaboliten könnten bei der Prognose von Brustkrebs hilfreich sein.