Nach den Ergebnissen der dänischen Kohortenstudie, die besonders bei jungen Frauen ein erhöhtes Depressionsrisiko unter Pilleneinnahme festgestellt hat, folgt nun die nächste Arbeit mit ähnlichem Tenor: kombinierte orale Kontrazeptiva scheinen auch das generelle Wohlbefinden zu beeinträchtigen.
Weniger Gehalt als männliche Kollegen, höhere Erwartungen als an andere Kollegen: Diskriminierung hat viele Gesichter und scheint immer noch viele Frauen zu betreffen. In dieser großen Umfrage gaben fast 80% der Frauen an, irgendeine Form der Ausgrenzung erfahren zu haben.
Fotos sind auf fast jeder modernen Praxis-Website zu finden. Wichtig ist, dass Sie dabei alle relevanten Rechte im Blick haben. Besondere Vorsicht ist bei Bildern mit Kindern sowie bei Kartenmaterial wie Anfahrtsskizzen geboten. Im schlimmsten Fall drohen Unterlassung, Schadensersatz oder Schmerzensgeld.
Wird der Griff zum Antibiotikum trotz Schwangerschaft notwendig, sollten Sie Ihren Patientinnen Quinolone oder Tetracycline eher ersparen: das Risiko für einen Spontanabort ist dann mehr als doppelt so hoch wie unter Penicillin oder Cephalosporinen.
Vielleicht reicht bald ein Piks aus, um das Risiko für einen Gestationsdiabetes zu bestimmen. Forscher konnten mithilfe eines neuen Blutmarkers zuverlässig vorhersagen, welche Schwangeren einen auffälligen Glucosetest hatten und welche tatsächlich einen Diabetes entwickelten.
Werfen Sie einen Blick auf diese Hände. Sie erkennen eine Dermatomyositis. Bei einem Viertel der Patienten mit Dermatomyositis stehen Hautsymptome im Vordergrund.
Setzen die ersten Hot Flashes schon vor dem Alter von 53 Jahren ein, wirkt sich das auch auf die Blutgefäße aus: unabhängig vom Hormonspiegel und kardiovaskulären Risikofaktoren haben diese Frauen eine schlechtere Gefäßfunktion. Ältere Frauen nicht mehr.
Falls Sie es noch nicht tun, sollten Sie die Größe Ihrer Patientinnen lieber mit dem Maßband erfassen und nicht auf deren Angaben vertrauen. Diese Studie zeigt, dass insbesondere ältere Frauen ihre Größe über- oder unterschätzen – vor allem Frauen, die unter Depressionen leiden.
Bislang lediglich vermutet, nun auch offiziell: Ist eine werdende Mutter übergewichtig bis adipös, erhöht sie damit das Risiko für ihr Kind, künftig unter einer zerebralen Kinderlähmung zu leiden.
Schwangere sollten ihren Keuchhusten-Impfstatus auffrischen lassen. Damit bieten sie ihrem Kind weit über die ersten 2 Lebensmonate hinaus einen effektiven Schutz vor Pertussis. Die Impfung verträgt sich dabei gut mit den späteren 3 Impfdosen des Kindes.
Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Forschergruppe, nachdem sie die Multigen-Panels für erbliche Krebsformen von über 65.000 Frauen analysiert hat.