Statt dem vielfach berichteten, reduzierten Ovarialkarzinomrisiko unter Einnahme der Pille haben deutsch-amerikanische Forscher nun genau das Gegenteil festgestellt. Nehmen Frauen die Pille unter einem halben Jahr lang ein, steigt ihr Krebsrisiko um bis zu 83%.
Brustkrebspatientinnen mussten bislang den Verlust ihrer Haare in Kauf nehmen, wenn sie sich einer notwendigen Chemotherapie unterzogen. Doch dagegen scheint ein neues Kraut gewachsen: Eine Kühlkappe, die die Haare vor dem Ausfallen rettet.
Der Inhaltsstoff Isoflavon aus der Soja-Pflanze wirkt auch bei bereits erkrankten Frauen Wunder: So sterben hormonrezeptornegative Brustkrebspatientinnen deutlich seltener, wenn die Pflanze regelmäßig Teil ihres Speiseplans ist.
Viele unfruchtbare Patienten leiden unter einer höheren Stressbelastung, was in manchen Fällen das Risiko erhöht, eine Depression oder Angststörung zu entwickeln.
Ein generelles Frühgeburts-Screening von Erstgebärenden wird wohl erstmal nicht kommen. Die hier untersuchte Kombination aus Zervixlängenmessung und Fibronektin-Konzentration war nicht genau genug, um das Risiko abzuschätzen.
Erstmals seit Inkrafttreten des Gesetzes 2012 kann das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine Bewertung des Potenzials einer neuen Behandlungsmethode veröffentlichen. Thema der Potenzialbewertung ist die magnetresonanzgesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung des Uterusmyoms.
Obwohl Metformin in vielen Fällen schon eine krebsprotektive Wirkung gezeigt hat, scheinen Frauen über 65 Jahren nicht von einer prophylaktischen Einnahme zu profitieren. Ihre nachfolgende Krebsinzidenz ist identisch mit der unter anderen klinischen Alternativen.
Männer sind auch ein bisschen schwanger. Neben oft beobachteten Gewichtszunahmen können sie tatsächlich auch perinatale Depressionen ausbilden. Dabei hängt vieles von ihrer eigenen Gesundheit und der Beziehung zur Mutter ihres Kindes ab.
Eine 29-jährige Patientin stellt sich notfallmäßig in einer Universitätsfrauenklinik vor, weil ihre Regelblutung seit Monaten ausgeblieben ist, sie aber seit 3 Wochen unter starken Unterleibsschmerzen und überperiodenstarken Blutungen leidet.
Die korrekte Diagnostik und das richtige Staging sind bei Borderlinetumoren elementar – und gleichzeitig schwierig. Um hier besser zwischen gut und böse unterscheiden zu können, dienen künftig wahrscheinlich die Marker HE4 und CA 125 gemeinsam mit dem ROMA-Score als zuverlässige Prädiktoren.
Auch wenn die Pille immer wieder in Verruf gerät: Das absolute Risiko für venöse Thromboembolien ist gering. Abhängig ist das Risiko dabei sowohl vom Gestagen - als auch von der Konzentration des Präparates.