Ein Kind zu bekommen, verändert das Leben grundlegend. Was aber, wenn man selbst noch nicht erwachsen ist? Teenager-Schwangerschaften sind in Sachsen-Anhalt häufiger als anderswo.
Obwohl Paracetamol die Plazentabarriere passiert, gilt der Wirkstoff auch in der Schwangerschaft als sicher. Immerhin greifen von 40% der Frauen in Spanien bis zu 65% der Frauen in Frankreich zu Paracetamol während der Schwangerschaft. Bislang sind keine direkten Effekte auf die Gesundheit des Kindes festgestellt worden. Eine aktuelle Studie von…
Bei pubertierenden und heranwachsenden Mädchen kann eine starke Regelblutung eine Einschränkung im Alltag bedeuten. Hinzu kommt, dass eine Hormontherapie gerade in jungen Jahren nicht immer empfehlenswert ist. Sarah O´Brien und Kollegen suchten mit Tranexamsäure eine valide Alternative zur Behandlung von starken Regelblutungen.
In Deutschland kommen immer mehr Kinder in Stresssituationen zur Welt. Dazu trägt auch die schlechte Finanzierungs- und Versorgungssituation in der Geburtshilfe bei. Studien zeigen, dass starker Druck während Schwangerschaft und Geburt das Kind nachweislich – und möglicherweise mit lebenslangen Folgen – belastet. Auf der Pressekonferenz des…
Lediglich 17,7% der Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom können nach erfolgreicher Behandlung ohne Rezidiv weiterleben. Für die Übrigen 82,3% geht es nach nur wenigen Monaten wieder zurück in die Klinik, zu weiteren Chemotherapie-Zyklen oder Operationen. Dieser Sachverhalt war für Ingolf Juhasz-Böss Grund genug zu fragen: „Wann macht…
Ist das Risiko eines Rezidivs im Brustwarzenhof bei einer brustwarzenerhaltenden Mastektomie erhöht? Bei Invasivem Brustkrebs mit Spezifikationen, die einen solchen Eingriff zulassen, wird diese Operationsmethode zunehmend häufiger gewählt. Ein Forscherteam aus Seoul hat sich mit der Frage beschäftigt, ob bei der brustwarzenerhaltenden OP das…
Rheinland-Pfalz hat vom Bund mehr Engagement zur Stärkung der Geburtshilfe gefordert. Bundesweit schlössen in ländlichen Regionen Geburtshilfe-Abteilungen, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Dienstag in Mainz. Die Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe und die Ausstattung der Einrichtungen mit Personal müssten…
Im deutsch-dänischen Grenzgebiet war ein Mann jahrelang als Notfallmediziner bei Veranstaltungen im Einsatz, ohne jemals Medizin studiert zu haben. Jetzt wurde er verurteilt. Der falsche Mediziner ist kein Einzelfall. Was kann man dagegen tun?
Um Symptome der Wechseljahre zu lindern erhalten Frauen oftmals eine östrogen-basierte Hormontherapie. Wirkt sich diese auch auf die Muskelmasse aus und kann somit das Eintreten von Sarkopenie hinauszögern? Eine aktuelle Studie von Ayesha Javed, Alexandra Mayhew und Kollegen beschäftigt sich mit dieser Frage.
Forscher der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig haben herausgefunden, dass die Tumorausbreitung und die Gewebeinvasion von Krebszellen anhand der entwicklungsbiologischen Abstammung der Gewebe vorhersagbar sind. Die Simulationen von Ausbreitungsmustern des Gebärmutterhalstumors und die Analyse von pathologischen Daten lieferte ihnen…
Bei einer Präeklampsie ab der 37. Gestationswoche wird meist umgehend die Geburt eingeleitet. Vor der 34. Woche wird versucht, die Schwangerschaft zu erhalten. Doch welches Vorgehen ist im Zeitraum zwischen Woche 34 und Woche 37 am sinnvollsten? Diese Frage wollten Lucy Chappell und Kollegen vom Kings College in London beantworten.
PARP-Inhibitor, PI3K-Inhibitor, AkT-Inhibitor, CDK4/6-Inhibitor – was denn nun und wann ist welcher am besten? Mit dieser Frage beschäftigte sich Diana Lüftner in ihrem Vortrag „Der Stau am Östrogenrezeptor“ im Rahmen der DGHO-Jahrestagung in Berlin. Sie versuchte, die verschiedenen Therapiemethoden, welche aktuell bei den verschiedenen Stadien und…
Ein normaler, typischer Zyklus beträgt 28 Tage. Damit findet 14 Tage nach dem Beginn des Zyklus der Eisprung statt, weil die Follikelphase 14 Tage andauert. Oder? Wissenschaftler des University College London haben über eine halbe Million Zyklen untersucht – und stellen das klassische Rechenmodell auf den Kopf.
Es war gerade erst Montag: Um 0.38 Uhr erblickte der kleine Benedikt Maximilian das Licht der Welt im Kreißsaal der Jenaer Geburtsmedizin. Er ist das 1000. Baby dieses Jahres am Uniklinikum Jena (UKJ). 3255 Gramm schwer und 51 Zentimeter groß, begrüßte der Junge seine Eltern Claudia Grahnert und Mike Rütz mit kräftiger Stimme.
Während ein Kaiserschnitt für die Mutter oftmals die bessere und gesundheitlich schonendere Lösung bietet, sind die Langzeiteffekte auf das Kind noch kaum untersucht. Tianyang Zhang und Kollegen haben in einer Metaanalyse versucht, die bestehenden Lücken in der Literatur zu schließen und kommen zu einem interessanten Ergebnis.