Können Patientinnen mit lokal-fortgeschrittenem Zervixkarzinom von einer neoadjuvanten Chemotherapie mit Cisplatin und Gemcitabin profitieren. Samantha Cabral de Costa und Kollegen wollten wissen, ob dieser Zusatz zur Radiochemotherapie Vorteile bringt.
Brustkrebs ist hierzulande die häufigste Tumorart bei Frauen. Obwohl sich die Behandlungsmethoden in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert haben, können immer noch nicht alle Patientinnen geheilt werden. Wissenschaftler aus Dresden sind jetzt möglicherweise einer neuen Therapieoption auf der Spur: Sie wollen herausfinden, ob und wie…
Ärztemangel in Deutschland lässt sich öffentlichkeitswirksam thematisieren. Allerdings sollte die Diskussion nicht auf der Basis veralteter Zahlen zu den Medizinstudienplätzen geführt werden, wie jetzt in der ARD-Sendung "Report aus Mainz" vom 12.11.19 geschehen.
Bereits in der Vergangenheit ist das Einschlafen auf dem Rücken im dritten Trimester mit einem 2,6-fach erhöhten Risiko für eine Totgeburt verbunden worden. Dass dies mit dem durch die Rückenlage reduzierten Blutfluss im Uterus einhergeht, gilt mittlerweile als gesichert. Nun haben australische Forscher auch Geburtsgewicht und SGA-Risiken mit dem…
Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Zwar ist die Inzidenz wesentlich geringer als bei Frauen, doch die Krankheit hat auch für den Mann ernstzunehmende Folgen. Ein Grund für Fei Wang und Kollegen, die Diskrepanz in der Letalitätsrate bei Frauen und Männern mit Brustkrebs zu untersuchen. Zwar werden immer wieder Unterschiede im…
Zwischen dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und dem German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBOCG) ist eine rege Debatte um die Früherkennung von Eierstockkrebs entstanden.
Die Bertelsmann-Stiftung hatte in einer Publikation am 05.11.2019 behauptet, dass nur bei 10% aller Operationen am Eierstock ein bösartiger Tumor gefunden werde. Sie bezieht sich dabei auf eine Einschätzung des Instituts für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen (IQWIG). Im Januar 2019 hatte das IQWIG von der Deutschen Gesellschaft…
Die Kritik des Berufsverbands der Frauenärzte und der gynäkologischen Fachgesellschaft an der IQWiG-Gesundheitsinformation zur Früherkennung von Eierstockkrebs entbehrt jeder Grundlage.
Mehrere Studien gibt es bereits rund um das Thema Kaiserschnitt und vaginale Geburt. Vor allem die Effekte nach einem Kaiserschnitt auf die zweite Entbindung sind noch nicht eindeutig geklärt. Nun versucht groß angelegte Kohortenstudie aus Schottland, Klarheit zu schaffen.
Millionen Menschen weltweit kommen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich bei medizinischen Behandlungen zu Schaden. „Jede Minute sterben fünf Menschen wegen fehlerhafter Behandlung", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Deutschland gehe wie einige andere Länder mit gutem Beispiel voran, um Fehler so weit wie…
Schwindelgefühle, Brechreiz und Erbrechen kommen im ersten Trimester in bis zu 80% der Schwangerschaften vor. In den USA und Europa ist daher die off-label-Verschreibung des Antiemetikums Ondansetron im ersten Trimester zunehmend häufiger geworden. Aktuelle Studien belegen, dass die Anwendung des Mittels gegen Übelkeit jedoch das Risiko einer…
Kann ein gezieltes Training die Lebensqualität nach einer OP zur Einsetzung einer Harnröhrenschlinge weiter verbessern? Diese Frage haben sich Wissenschaftler aus den USA gestellt und testeten zwei verschiedene Modelle an 416 Frauen, die eine Schlinge gegen Inkontinenz eingesetzt bekommen hatten.
Das Geschehen im Kreißsaal der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden weist auch in diesem Jahr eine stabile Entwicklung auf: Monatlich kamen von Januar bis August zwischen 210 (im Februar) und 251 (im Juni) Babys im Universitäts Kinder-Frauenzentrum zur Welt. In den Vorjahren schwankten…
Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) hat ihre Screening-Empfehlung auf Bakteriurie angepasst. Bislang hatten die Experten eine Empfehlungsstufe von „A“ (wichtig) angegeben, diese wurde nun nach Rücksichtnahme auf neuere Forschungsergebnisse auf „B“ (empfohlen doch nicht zwingend) korrigiert.
Bildgebende Verfahren sind in der Medizin nicht neu. Aber ein dreidimensionales Modell des Körpers, aus Bildern von 92 Kameras, schon. Manche Ärzte erhoffen sich viel davon, andere sind skeptisch.