Britische Kolposkopieklinik: Trockene vaginale Selbstabstriche für HPV-Testung: Analytische Stabilität bis zu zwei Wochen
Sven Bähren/stock.adobe.com
Vaginale Selbstabstriche bieten neue Wege für HPV-basiertes Screening, insbesondere durch vereinfachte Logistik und hohe analytische Stabilität.
Mit der Einführung HPV-basierter Screening-Strategien rückt die Selbstentnahme von Proben zunehmend in den Fokus der Zervixkarzinom-Prävention. Insbesondere logistische Aspekte wie Transport und Lagerung spielen für die klinische Implementierung eine zentrale Rolle. Eine aktuell in BJOG publizierte prospektive Studie aus Großbritannien untersuchte die Qualität und Eignung vaginaler Selbstabstriche (trocken vs. feucht) sowie von Urinproben für die HPV-Diagnostik und verglich diese mit ärztlich entnommenen Zervixabstrichen. Der Schwerpunkt lag auf der analytischen Stabilität trockener Selbstabstriche bei verzögerter Verarbeitung.
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