
Vor dem Hintergrund der „Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors Study (GBD) 2023“ haben Wissenschaftler nun epidemiologische Trends, Krankheitslast und Risikofaktoren bewertet. Dazu schätzten sie etwa Inzidenz, Mortalität sowie verlorene Lebensjahre nach Alter und Geschlecht. Insgesamt erfolgte diese Schätzung für 204 Länder und Regionen im Zeitraum von 1990 bis 2023. Zur Schätzung der Mortalität wurden Daten aus bevölkerungsbezogenen Krebsregistern und Standesamtsregistern berücksichtigt.
Vermeidbare Risikofaktoren
Im Jahr 2023 gab es weltweit rund 2,3 Millionen Brustkrebs-Neuerkrankungen sowie 764.000 Todesfälle durch Brustkrebs. Die höchste altersstandardisierte Mortalitätsrate schätzten sie für Länder mit niedrigem Einkommen.
Zudem konnten Risikofaktoren identifiziert werden, die im Jahr 2023 zu einem großen Teil der verlorenen Lebensjahre infolge von Brustkrebs beitrugen.
Dazu zählten:
- eine ungesunde Ernährung
- Tabakkonsum
- erhöhte Nüchtern-Blutzuckerwerte
Zwar ließ sich etwa ein Rückgang hinsichtlich des Risikofaktors Alkoholkonsum verzeichnen, dennoch schätzen die Wissenschaftler einen Anstieg der weltweiten Brustkrebs-Neuerkrankungen bei Frauen bis 2050 auf 3,5 Millionen.
Fazit
Bis zum Jahr 2025 wird die Zahl der Brustkrebserkrankungen Schätzungen zufolge auf 3,5 Millionen ansteigen. Zu den Auslösern zahlen vermeidbare Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung oder Rauchen.


