Folgenreicher Sparkurs beim Test auf Schwangerschaftsdiabetes

DDG fordert von Krankenkassen flächendeckende Erstattung der Glukose-Fertiglösungen

SpaPartners - Fotolia.com (Symbolbild)

Aus Kostengründen erstatten einige Krankenkassen keine Glukose-Fertiglösung mehr für das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes. Stattdessen sollen Praxen die Flüssigkeit für den oralen Glukosebelastungstest (oGTT) selbst herstellen. Doch die Selbstanmischung birgt das Risiko für Ungenauigkeiten, Verunreinigungen und kann damit zu falschen Testergebnissen führen, kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Fachgesellschaft rät von der Selbstherstellung ausdrücklich ab und fordert die kassenärztlichen Vereinigungen und den GKV Spitzenverband auf, die Fertiglösung im Sinne der Gesundheit von Schwangeren und ihrer ungeborenen Kinder flächendeckend zu erstatten. Damit bekräftigt die DDG ihre Stellungnahme aus dem Jahr 2016, in der Expertinnen und Experten bereits auf zahlreiche Risiken durch Selbstanmischung hinwiesen. Erschwerend komme hinzu, dass der Sparkurs der Kostenträger die dauerhafte Verfügbarkeit der Fertiglösungen bedrohe.

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